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John Müller: Google macht keinen Unterschied zwischen relativen und absoluten URLs

Googler John Müller hat wieder kleine SEO-Weisheiten verlauten lassen. (Foto: JHVEPhoto / Shutterstock.com)

Lesezeit: 2 Min.
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Ohne URL kann nichts verlinkt werden. Links sind für SEO sehr wichtig – aber ist eine absolute oder eine relative URL besser? Search Advocate John Müller hat diese Frage beantwortet.


Verlinkungen gelten als wichtiger Hebel für die Suchmaschinenoptimierung. Dementsprechend sind SEO-Expert:innen darauf aus, sie bestmöglich zu nutzen, damit eine höchstmögliche Wirkung für die zu optimierende Seite erzielt wird. In der Video-Serie #AskGooglebot auf Youtube hat John Müller, Search Advocate bei Google, die Frage beantwortet: Was sind eigentlich relative und absolute URLs und welche Art ist besser für SEO?

Was sind relative und absolute URLs?

Die absolute URL ist quasi eine komplett vollständige Adressangabe. „Es ist alles enthalten, was du benötigst, um die Seite aufrufen zu können“, erklärt Müller im Video. Er vergleicht es damit, jemandem die volle Adresse von einem Ort zu geben, der gesucht wird – mit Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort. In einer absoluten URL ist also das Protokoll wie https enthalten, die Domain und weiteres – eine absolute URL ist das, was man sich unter einer URL klassischerweise vorstellt.

Eine relative URL wiederum beschreibt, wo sich die Zielseite vom aktuellen Standpunkt aus befindet. Es ist also eine relative Angabe, abhängig davon, wo sich die aktuelle Seite befindet, und enthält nur den Pfad der Seite. Im Beispiel eines gesuchten Ortes vergleicht Müller die relative URL damit zu sagen: „Geh die Straße runter bis zum grünen Haus.“ Wurden sie richtig und fehlerfrei verwendet, führen beide Arten der URL zu exakt derselben Zielseite. Es gebe aber Web-Developer:innen und Content-Management-Systeme, die eine Art bevorzugen – das solle man vorher checken, so Müller.

Welche Art von URL ist besser für SEO?

Die Antwort ist kurz: Für die Google Suche spielt es keine Rolle, welche Art von URL benutzt wird. Google behandle laut Müller beide URL-Sorten gleich. Es sei ebenso kein Problem, relative und absolute URLs beide auf derselbe Seite zu nutzen.

Schon 2018 kam die Frage das erste Mal auf, auch damals hat Müller Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung in einem Tweet verneint. Da Google aber die Rankingfaktoren regelmäßig aktualisiert, ändert und mit Core-Updates gerne mal alles umschmeißt, ist die erneute Bestätigung wichtig. Genauso wichtig ist es, dem Google-Team immer dieselben Fragen zu stellen, um Änderungen auf die Spur zu kommen.

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2018 hat Müller allerdings auch empfohlen, absolute URLs für Canonicals zu verwenden. So könne sichergestellt werden, dass die URL auf jeden Fall richtig interpretiert wird. Da die wiederum für die Vermeidung von Duplicate Content sehr nützlich sind, sollte hier Müllers Ratschlag umgesetzt werden.

Hier ist Müllers Erklärung – das Video ist nur anderthalb Minuten lang, aber auf Englisch:

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