Anzeige
Anzeige
News

The Founder statt The Sims: Web-Game macht euch zum Startup-Gründer

Das Web-Spiel The Founder macht euch zum aufstrebenden Startup-Gründer. Doch hinter der Klötzchengrafik steckt Kritik am System Silicon Valley.

2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige

(Screenshot: the Founder)

The Founder: Ein Startup-Simulator als Online-Game

Von einem kleinen Startup zum mächtigen Weltkonzern: Diesen Weg versuchen Spieler im kostenfreien Online-Game The Founder zu gehen. Zu Beginn des Spiels legt ihr fest, ob euer Startup mit Hardware oder als Web-Dienst Geld verdienen soll. Anschließend wählt ihr einen Gründerkollegen aus, und schon kann die Arbeit in eurer virtuellen Wohnung, die vorerst als Büro dienen muss, beginnen.

Anzeige
Anzeige

Ihr entwickelt immer neue Produkte, mit denen ihr dann in Form eines Mini-Spiels Marktanteile erringen müsst. Gleichzeitig baut ihr eure Firma immer weiter aus, stellt neue Mitarbeiter ein, und versucht sie mit mehr oder minder albernen Anreizen glücklich zu machen. Anfangs wirkt The Founder mit all seinen Buzzwords und Anspielungen wie eine eher mittelmäßig gelungene, letztlich aber harmlose Parodie auf den Startup-Alltag. Das ändert sich jedoch im Verlauf des Spiels.

Trotz bunter Spielegrafik: The Founder übt sich an ernster Kritik. (Screenshot: the Founder)

Je länger ihr The Founder spielt, desto beeindruckender und phantastischer wird die Technologie, die eure Firma entwickelt. Dabei hat euer Handeln teilweise dramatische Folgen für die virtuelle Spielwelt. So treiben eure Hardware-Fabriken den Klimawandel voran, bis es zu Überschwemmungen kommt und eure Finanzprodukte haben Einfluss auf die weltweiten Märkte.

Anzeige
Anzeige

Dystopisches Startup-Game: Euer Handeln hat schwerwiegende Konsequenzen

Irgendwann baut ihr intelligente Roboter, die billiger und effizienter sind, als menschliche Angestellte. Außerdem wird es für euch im Spiel auch irgendwann unumgänglich, durch Lobbyarbeit die Politik zu euren Gunsten zu beeinflussen. All diese Entscheidungen müsst ihr treffen, allerdings bleibt euch auch nicht viel anderes übrig, da euer Verwaltungsrat ein konstantes Wachstum von euch erwartet.

Anzeige
Anzeige
Startup-Game: The Founder in Bildern

1 von 8

Spätestens hier wird klar, dass Entwickler Francis Tseng mehr als nur eine harmlose Parodie im Sinn hatte. Dabei hat Tseng genug Zeit in der Welt der Startups verbracht: Nach seinem Abschluss in kognitiver Neurowissenschaft verbrachte er ein Jahr bei einem Startup in Beijing und zog anschließend ins Silicon Valley.

„Technologie ist wirklich, wirklich mächtig aber ihre Effekte auf die Welt sind abhängig vom Kontext, in dem sie entwickelt und eingesetzt wird“, sagt Tseng gegenüber dem US-Magazin Fast Company. Er fügt jedoch hinzu, dass er nicht unbedingt möchte, dass sich Gründer wegen ihm schlecht fühlen. Er hoffe vielmehr, dass sich die Tech-Branche einfach etwas kritischer mit den Auswirkungen ihrer Arbeit beschäftigt.

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare

Community-Richtlinien

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige