Interview

Endlich Freelancer! So überlebst du dein erstes Jahr als Webdesigner

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Miriam Schrepler

Ich arbeite seit 2006 mit der Coloritas Ideenlounge als Grafikerin und Webprogrammiererin mit dem Fokus auf eine ganzheitliche Betreuung für kleine Unternehmen. Ich kombiniere meine kompletten Erfahrungen aus meinem Volontariat für Kamera und Bildschnitt bei dem lokalen Fernsehsender TV touring mit dem Know-how aus meinem Studium der BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftstinformatik.

Im Studium entwickelte ich meine Leidenschaft für das Internet – parallel dazu verdiente ich mein Geld mit dem Erstellen von Internetseiten. Das war für mich eine perfekte Kombination aus meinen grafischen Vorkenntnissen und dem Bereich der Wirtschaftsinformatik. Und auch heute profitiere ich von den BWL-Grundkenntnissen aus meinem Studium – sowohl bei meinem eigenen Bürokram, als auch in der Beratung meiner Kunden. Auch wenn mein Weg auf den ersten Blick nicht sehr straight war: In meinem heutigen Job kann ich alle Erfahrungen kombinieren und sinnvoll einsetzen.

Mehr Informationen über mich findet ihr auf www.coloritas.de. Seit diesem Jahr blogge ich auch auf www.ideenlounge.de über verschiedene Techniken zum Stylen einer Website inklusive diverser Codeschnipsel zum Copy&Paste.

Simon Kondermann

Ich arbeite seit 2004 als Designer. Ich habe in verschiedenen Agenturen, unter anderem als Art Director, gearbeitet. Mein Studium zum staatlich geprüften Kommunikationswirt habe ich 2006 an der Akademie für Kommunikation in meiner Heimatstadt Kassel abgeschlossen. Anfang 2008 bin ich dann nach Hannover gezogen und arbeite hier seit 2010 als Created by Monkeys als selbständiger Kommunikationsdesigner.

Für mich ist eine ausgewogene Verteilung von Web- und Print-Projekten wichtig. Ich arbeite in beiden Welten mit aktuellen Technologien und experimentiere gerne an außergewöhnlichen Konzepten. Dabei ist die Nutzbarkeit neben einem herausragenden Design immer ganz oben auf meiner Prioritätenliste. Um die Qualität hoch halten zu können, arbeite ich gerne in Kooperationen mit anderen.

Die Zusammenarbeit mit Bureau Hardy Seiler am Relaunch für das Freie Theater Hannover wurde für den German Design Award 2016 nominiert.

http://createdbymonkeys.comhttp://hardyseiler.dehttp://freies-theater-hannover.de

Rafael Alex

Hallo, mein Name ist Rafael. Ich arbeite als Freelancer im Bereich Digital Design und bin spezialisiert auf Interface Design für Web und Mobile. Selbstständig bin ich seit über eineinhalb Jahren.

Hier findet man mich: www.rafaelalex.de

Joe Hana

Mein Name ist Joe Hana und ich betreibe seit 2013 eine kleine Agentur für Neue Medien (davor freiberufliche Tätigkeit). Über die Jahre habe ich mir ein Netzwerk gesponnen bestehend aus Experten aus sämtlichen Bereichen (Video, Sound, Design,…) und ein beachtlicher Kundenstamm ist angewachsen. Mein Fokus liegt auf Qualität und ich schätze mich sehr glücklich mit dieser Entscheidung da eben auch hierfür ein Markt existiert (nicht alles ist „geiler Geiz“).

Hier findet man mich: http://joehana.com

Janine Baier

Ich habe bis 2000 in Berlin an der Mediadesign Hochschule Mediendesign studiert. Eigentlich wollte ich Grundschullehrerin werden, aber die Möglichkeiten im Bereich Grafik-Design, die der Computer mit sich brachte, haben mich dann doch überzeugt. Die unendliche Welt der Möglichkeiten und des Internets haben mich gelockt.

Während des Studiums hatte ich zusammen mit einem Kommilitonen eine kleine „Firma“ und schon reale Kunden. Nach dem Studium wollte ich aber erstmal das Handwerk von erfahrenen Kollegen lernen und suchte nach einer Festanstellung. Gefunden hatte ich diese dann in einer kleinen Medienproduktionsfirma. Dort war ich das Mädchen für alles: Design, Konzeption, Kundenbetreuung, bei Drehs aushelfen. Das war wichtig für meine spätere Selbstständigkeit. In großen Agenturen hat man als Designer oft keinen direkten Kundenkontakt, dafür gibt es die Projektmanager. Ich bin elf Jahre bei der Firma geblieben. Davon habe ich letzten fünf Jahre nur vier Tage fest gearbeitet und nebenbei hatte ich noch eigene Kunden als Freelancer. Ich habe mich also heran getastet. Lange habe ich mich nicht getraut den Sprung in die komplette Selbstständigkeit zu wagen. 2012 wurde ich entlassen und es wurde mir meine Entscheidung abgenommen. Die Firma hat sich aufgelöst und besteht jetzt nur noch aus den beiden Geschäftsführern, die auch immer wieder auf mich zukommen, wenn sie Jobs haben. Seit 2012 bin ich also zu 100 Prozent selbstständig und habe auch den Existenzgründer-Zuschuss bekommen.

Hier findet man mich: www.janinebaier.de

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Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

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Dein t3n-Team

6 Kommentare
Keine Klickstrecken
Keine Klickstrecken

Klickstrecken sind allgemein unbeliebt.

Jede Branche hat Verbände und Spezialmessen. Vermutlich oft billiger besuchbar als IT-Messen.
IHK ist froh um IT-Vorträge. Alles Möglichkeiten der Kundengewinnung.

http://www.heise.de/ct/schlagseite/04/11/ (und dann auf „größer“ klicken)

Davon abgesehen gabs hier ja schon öfter Berichte über Horror-Kunden oder Werksvertrags-Ständige-Nachbesser-Kunden usw.

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Melanie Petersen

Steht diese Beitrag in irgendeinem Zusammenhang zum Artikel? :D

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iraga
iraga

Cooler Artikel! Widerspiegelt viele eigene Erfahrungen :)

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Keine Klickstrecken
Keine Klickstrecken

> Steht diese Beitrag in irgendeinem Zusammenhang zum Artikel?

>> Klickstrecken sind allgemein unbeliebt.
Klickstrecken sind, wenn man z.b. 30 Photos von irgendeinem Event oder von der neuen Iwatch hintereinander anklicken muss um als als ganz viele Pageviews gezählt zu werden. IVW hat die Regeln verändert aber das Artikel in mehrere Seiten verteilt werden so das man klicken statt scrollen muss, ist trotzdem unbeliebt und auch hier häufiger kritisiert.
2 Seiten: Hmm. Na gut.
3 Seiten : :-(
4 Seiten : :-((((

>>Jede Branche hat Verbände und Spezialmessen. Vermutlich oft billiger besuchbar als IT-Messen.
IT-Spezial-Messen haben oft hunderte Euro Teilnahmegebühr.
Wenn man also z.b. Webdienste für Handwerker oder Arztpraxen bietet (Termine, Angebots-Übersicht,bei Handwerkern Fotos letzter erfolgreicher Aufträge z.b. Solardächern, E-Tankstellen in der Kleingarage, Solarthermie,…) kann man auf deren Spezialmessen durchaus Kunden gewinnen. Aquise ist schliesslich ein Hauptproblem vieler Dienstleister und auch Thema des Artikels. Handwerker sind auch auf den lokalen Messen wo man kleinen Hausbesitzern seine örtliche Handwerkerfirma vorstellt und Solardächer, Carports, Renovierungen, neue Heizung,… verkaufen will. Sowas ist in jeder Gemeinde üblicherweise alle 2 Jahre. Man muss dorthin gehen wo die Kunden sind. Und auch die haben Organisationen, Treffen und Messen wo die Ausbeute besser sein dürfte als wenn man Telefonlisten abklappert.

>>IHK ist froh um IT-Vorträge. Alles Möglichkeiten der Kundengewinnung.
Wer IHK-Zwangsmitglied ist, kann sich durch Vorträge zu seinem Fachthema durchaus neue Kunden in der Umgebung gewinnen statt für den Vermittler am Pitch auf der anderen Seite von Deutschland teilnehmen zu müssen.

>> http://www.heise.de/ct/schlagseite/04/11/ (und dann auf „größer“ klicken)
Dort kommt das Wort „Webdesigner“ vor. Dieser Artikel hier lautet „Endlich Freelancer! So überlebst du dein erstes Jahr als Webdesigner“. Und sogar im Cartoon wird auf selbständig hingewiesen.
Und das es kein Witz ist beweist heute
https://t3n.de/news/selbststaendige-freelancer-649601/
Wenn Entwickler wirklich die versprochenenen Großverdiener wären, gäbs nicht so viele Android-Apps weil jeder von denen ein iPhone, AirBook, MacPro usw. hätte und dafür entwickeln würde. Android-Apps gäbs nur auf Kundenauftrag und die wären immer ein paar Versionen hinter den iPhone-Apps. Oracle gabs früher (auch schon vor dem Aufkauf) wohl auch immer zuerst für Solaris oder Skype früher immer erst für Windows und erst später für Mac und vielleicht noch Linux (falls überhaupt).

>>Davon abgesehen gabs hier ja schon öfter Berichte über Horror-Kunden oder Werksvertrags-Ständige-Nachbesser-Kunden usw.
https://t3n.de/news/kunden-hoelle-freelancer-schuetzen-629544/
https://t3n.de/news/webdesign-vertrag-501172/
https://t3n.de/news/protect-yourself-freiberufler-440234/
Solche Dinge sind aufgrund der Zielgruppe STÄNDIGES Thema hier. Hier werden zwar Cashburner bejubelt aber einige Artikel liefern auch die Wahrheit über die Realität des angeblichen glücklichen und hochzufriedenen Maybach-fahrendenden PHP-Entwicklers und Wannabepreneur-Cashburners ohne Studien-Abschluss.

Und wenn die Rezession kommt fordern Insolvenzverwalter möglicherweise die Gebühren für die Leistungen der letzten 3(?) Jahre zurück. Pareto ist also nicht besonders schlau. Da ich es wohl erklären muss: Pareto besagt, das 20% der Kunden 80% der Umsätze bewirken. Man wird dadurch also sehr abhängig von Großkunden die dann pleite gehen, von US- oder China-Firmen aufgekauft werden (TTIP, Lenovo-IBM-Laptops oder die deutsche Firma Medion) und dann die Großaufträge weg sind…

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raistechde
raistechde

Guter Artikel, bei Mirjam’s: „Lasst euch nicht ausnutzen. Bleibt euch und euren Preisen treu“ musste ich lachen, sehr wertvoller Tip! Ansonsten: Netzwerken was das Zeug hält und stets freundlich und verbindlich bleiben.

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FreelancerinA
FreelancerinA

An Anfang (und nicht nur am Anfang) können den Freelancern verschiedene Portale für Freiberufler helfen, es gibt welche sogar mit dieser Kategorie, z.B. auf https://www.freelance-market.de/c/IT-Webdesigner findet man Webdesigner.

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