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Friday: Dieses Versicherungs-Startup versichert dein Auto auf Kilometerbasis

Auf die europaweite Lizenz dürften die Macher von Friday so sehnsürchtig gewartet haben wie auf besagten Wochentag. (Bild: BLACKWHITEPAILYN / Shutterstock)

Das Versicherungs-Startup Friday hat eine europäische Versicherungslizenz erhalten. Das Insurtech überzeugte bereits in der Vergangenheit mit unkonventionellen Policen .

Das Berliner Insurtech-Startup Friday hat heute von der Bafin und dem Commissariat aux Assurances (CAA) in Luxemburg eine Volllizenz als Versicherer erhalten. Das Technologieunternehmen hat in Berlin eine Plattform speziell für die Bedürfnisse digitalaffiner Versicherungskunden entwickelt und bietet nach eigenen Angaben Deutschlands erste kilometergenaue Autoversicherung an, die ab 1 Cent pro Kilometer kostet. Darüber hinaus gibt es eine klassische Abrechnung ab 8,03 Euro pro Monat, die – anders als sonst in der Branche üblich – monatlich kündbar ist.

Kilometerbasierte Kfz-Versicherung, die per Smartphone abgeschlossen wird

Seit dem Start im vergangenen Jahr haben die Berliner schon mehr als 15.000 Autos versichert. Jeder zweite Kunde hat dabei laut Friday seinen Vertrag per Smartphone oder Tablet abgeschlossen. Zur Erfüllung der strengen gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen wurde dafür zunächst eine Versicherungslizenz der hinter der Gründung von Friday stehenden Baloise Group genutzt. Mit der eigenen Lizenz hat Friday nun die Rahmenbedingungen geschaffen, um als Vollversicherung weitere digitale und innovative Versicherungsprodukte anzubieten.

Das Unternehmen macht damit Werbung, dass der Abschluss der kilometerbasierten Kfz-Versicherung besonders schnell und einfach sei. Innerhalb von 90 Sekunden soll ein Angebot vorliegen, die eVB-Nummer wird dann per E-Mail übermittelt. Im Schadensfall erfolgt die Abwicklung über das Smartphone. Das ist besonders praktisch, weil gerade die Schadensbegutachtung mithilfe von Fotos oft schneller geht – im Gegensatz zum langwierigen  Ausfüllen von Fragebögen oder Anfordern von Gutachten oder Kostenvoranschlägen, wie es bei anderen Versicherern der Fall ist. Diese schlankeren digitalen Prozesse sollen sich auch in den Beiträgen bemerkbar machen. Friday erklärt, Kunden zahlen bis zu 46 Prozent weniger als bei anderen vergleichbaren Assekuranzen.

Versicherung: Cousin der Samwer-Brüder als CEO

Hinter dem Startup, das Teil der Schweizer Baloise Group ist, steht als CEO Christoph Samwer, ein Cousin der Samwer-Brüder. „Das Friday-Team stärkt mit der Lizenz nicht nur seine Position im Markt, sondern verweist auch klar auf die Ambitionen, die hinter Friday stecken“, erklärt Gert De Winter, CEO der Baloise Group. Mit der eigenen Lizenz erzielt das Unternehmen zusätzliche unternehmerische Eigenständigkeit und wird zu einer eigenen juristischen Gesellschaft innerhalb der Schweizer Baloise Group.

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