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Für mehr Sicherheit: Microsoft forciert Passwort-losen Login in Windows 10

Die aktuelle Preview des kommenden Windows 10 beinhaltet die Einstellung, den Login ohne Passwort abzuwickeln. Das soll die Sicherheit erhöhen.

2 Min. Lesezeit
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Microsoft forciert biometrische Verfahren. (Foto: Shutterstock)

Microsoft forciert alternative Anmeldeverfahren

Am 10. Juli 2019 hat Microsoft den Windows-10-Insider-Preview-Build 18936 veröffentlicht. Damit können nun als Windows-Insider registrierte Nutzer die Funktionen testen, die voraussichtlich in einem der großen Updates 2020 alle Nutzer erreichen werden. Wie Microsoft in einem Blog-Beitrag schreibt, bringt der Build 18936 die Möglichkeit mit, den Anmeldevorgang vollständig von einer Passwortabfrage zu befreien.

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Alternativen zur Passworteingabe hat Microsoft schon seit einigen Jahren im Angebot. Dabei sind die Redmonder indes nie so weit gegangen, das Passwort als Login-Alternative komplett in Frage zu stellen. Künftig wird der Verzicht auf die altbekannte Abfrage so einfach wie das simple Setzen eines Häkchens sein. Über Einstellungen > Anmeldeoptionen > Passwortloser Betrieb (Make your device passwordless) schalten Nutzer komplett auf andere Anmeldeverfahren um. Die Änderung betrifft nur Windows als Betriebssystem, nicht etwa die Anmeldung an Web-Services über den Browser.

Diese Option in den Windows-Einstellungen eliminiert das Passwort. (Screenshot: Microsoft)

Mit diesen Verfahren soll der Login sicherer werden

Die Alternative hört auf den Namen Windows Hello. So nennt Microsoft das Anmelden per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck. Wer dem Thema der biometrischen Erkennung nicht so zugeneigt ist, kann ebenso eine Geheimzahl, eine PIN, verwenden. Die PIN wird dabei auf dem TPM-Chip des Gerätes gespeichert und ist insofern wesentlich sicherer als ein Passwort, das bekanntlich mit dem entsprechenden Aufwand gestohlen werden kann.

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Ungeachtet des Risikos, dass Passwörter grundsätzlich gestohlen werden können, ist es natürlich möglich, relativ sichere Schlüsselfolgen zu vergeben und somit das simple Hacken durch Ausprobieren schon einmal zu unterbinden. Das führt indes regelmäßig dazu, dass sich Nutzer solche Passwörter nicht merken können. So greifen viele auf einfach zu merkende Wörter, wie den Namen des Lebenspartners oder des Haustiers oder auf Ziffernfolgen wie 12345 zurück.

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Zwei-Faktor-Authentifizierung erreicht die breite Masse nicht

Mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) existiert ebenfalls ein relativ sicheres Verfahren. Hierbei muss die Passworteingabe um einen zweiten Faktor, etwa einen speziell generierten Code, ergänzt werden. Trotz des Bemühens der Unternehmen setzt sich die 2FA nicht in einem wünschenswerten Maße durch.

t3n meint: Nachdem Nutzer stets die einfache Lösung bevorzugen, ist es psychologisch nachvollziehbar, dass sich die 2FA nicht in der Breite durchsetzen konnte und durchschnittliche Passwörter immer noch auf niedrigem Verschlüsselungsniveau gewählt werden. Biometrische Methoden indes, ebenso wie eine TPM-gesicherte PIN, verbinden Sicherheit und Bequemlichkeit. Insofern darf die Initiative Microsofts durchaus begrüßt werden.

Dieter Petereit

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Dein t3n-Team

David

Es wäre schön, wenn Microsoft endlich Mal echte 2FA unterstützen würde … bisher gab es ja mit Hello nur die Möglichkeit für Passwortalternative, nie eine Option mit Pflicht zwei Faktoren einzusetzen.

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