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Games-Industrie: Viele entlassen Mitarbeiter – dieser Publisher erhöht die Gehälter

Während die Games-Industrie von einer Entlassungswelle überspült wird, setzt ein Publisher ein ganz anderes Zeichen: Statt Stellen abzubauen, erhöht Atlus die Gehälter der Angestellten.

Von Ann-Catherin Karg
2 Min. Lesezeit
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Viele Games-Unternehmen entlassen Mitarbeiter. (Foto: Parilov/Shutterstock)

Der japanische Publisher von Computerspielen wie Persona und Shin Megami Tensei entzieht sich dem Entlassungstrend in der Gaming-Branche und geht einen ganz anderen Weg. Wer bei Atlus arbeitet, wird ab April 2024 15 Prozent mehr Gehalt ausgezahlt bekommen.

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Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schrieb, auf die sich unter anderem Game Developer bezieht, sollen auch Neueinsteiger:innen künftig mehr Geld in der Tasche haben. Das Einstiegsgehalt werde um 50.000 Yen auf 300.000 Yen erhöht, was umgerechnet etwa 1.830 Euro im Monat entspricht.

Trotz steigender Umsätze kriselt es in der Branche

Während Spieleentwickler:innen in anderen Ländern wie den USA deutlich höhere Gehälter bekommen, setzt Atlus damit doch ein Zeichen in schwierigen Zeiten. Offenbar will das Unternehmen attraktiver werden – und zwar nicht nur für seine bestehenden, sondern auch für künftige Angestellte, die von ihrem bisherigen Arbeitgeber vielleicht vor die Tür gesetzt wurden.

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Denn obwohl die Umsätze der weltweiten Games-Industrie im ersten Halbjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,6 Prozent zugelegt haben und sich damit auf knapp 73 Milliarden Euro belaufen, ist die Stimmung in der Branche schlecht. Das liegt laut einer Analyse von EY-Pantheon, der Strategieberatung von Ernst & Young, vor allem daran, dass die Profitabilität mit den Umsatzzahlen nicht mithalten kann.

Andere Publisher wurden geschlossen oder haben Mitarbeiter:innen entlassen

Während in letzter Zeit ganze Studios wie Mimimi Games komplett geschlossen wurden, haben viele andere massiv Stellen abgebaut. Für Aufsehen hat das vor allem bei Epic Games, dem Erfinder des global erfolgreichen Spiels Fortnite, gesorgt.

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Dort wurden kürzlich 16 Prozent der Belegschaft und damit 830 Mitarbeiter:innen entlassen. Zudem trennte sich der Publisher von dem erst 2022 übernommenen Online-Musikdienst Bandcamp sowie einem Großteil der Software-Tochter Superawesome, was wiederum 250 Angestellte betraf.

Vor diesem Hintergrund scheint der Schritt von Atlus umso bedeutsamer. Gaming-Fans warten unter anderem bereits auf Persona 3 Reload, dessen Release für Anfang Februar 2024 vorgesehen ist.

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Heinz

Warum sind sie denn unrentabel trotz hohem Umsatz? Müssen sie so viel Geld in AppStore-Werbung investieren? Das wäre interessant zu wissen.

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