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Gegen den Mangel: Hyundai plant Entwicklung eigener Chips

Die Automobilindustrie wurde von den Chipengpässen während der Corona-Pandemie hart getroffen. Jetzt plant mit Hyundai der nächste Autobauer, seine eigenen Chips herzustellen.

Lesezeit: 1 Min.

(Foto: Shutterstock)

Als die Autoverkäufe während der Corona-Pandemie zurückgingen, standen vielerorts auch die Produktionsbänder vieler Hersteller still. Genau zu dieser Zeit begannen Hersteller von Laptops und Spielkonsolen damit, ihre Produktion hochzufahren, um die gestiegene Nachfrage durch den Lockdown zu decken. Dabei kauften sie das vorhandene Angebot an Chips auf, das die Automobilindustrie zum damaligen Zeitpunkt nicht nutzen konnte.

Zu dem Zeitpunkt, als die Verbraucher sich jedoch wieder dazu entschieden, Autos zu kaufen, und die Produktionen wieder in Normalgeschwindigkeit liefen, fehlten plötzlich weltweit Halbleiter, was wiederum zu erneuten Teilstilllegungen ganzer Produktionsketten führte. Aufgrund der Pläne vieler Hersteller in Richtung Elektromobilität war der Bedarf an Chips jedoch größer als je zuvor.

Abhängigkeit soll verringert werden

Hyundai Motor hat nun Pläne zur Entwicklung eigener Halbleiterchips bekannt gegeben. Damit will das Unternehmen vor allem die Abhängigkeit von Chipherstellern verringern. Neben Hyundai haben auch Tesla und General Motors bereits angekündigt, einen ähnlichen Weg zu gehen und eigene Chips zu produzieren, um unabhängiger agieren zu können.

Der südkoreanische Autohersteller musste in diesem Jahr sogar einige Fabriken aufgrund des Chipmangels vorübergehend schließen – und das soll natürlich nicht noch einmal passieren. COO José Munoz sagte laut Techcrunch, dass Hyundai in diesem Bereich selbständiger werden müsse. Er räumte zwar ein, dass die Entwicklung von Chips im eigenen Haus viel Zeit und Investitionen in Anspruch nehmen würde, aber dass an diesem Bereich gearbeitet werden würde. Auch ohne seine eigenen Chips sei Hyundai Motor weiterhin auf dem besten Weg, im nächsten Jahr Elektrofahrzeuge in den USA auf den Markt zu bringen. Außerdem gebe es Pläne, eine Fabrik in Alabama zu erweitern und die Produktionskapazität zu erhöhen, so Munoz.

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