In eigener Sache

Gesünder arbeiten, länger leben: t3n 58 zeigt, wie das geht!

(Illustration: t3n)

Lange und gesund leben, wer will das nicht? Wenn es darum geht, länger zu arbeiten, sieht das oft schon ganz anders aus. t3n 58 zeigt, wie der Job dank New Work zum Lebenselixier wird. Und wie Führungskräfte den perfekten Arbeitsplatz gestalten.

Schon mal eins vorweg: Reine Optik macht nicht den perfekten Arbeitsplatz aus. Auch wenn sich unsere Autorin Katja Scherer beim Besuch der Otto Group an eine „Schöner Wohnen“-Ausstellung erinnert fühlt: weitläufige Flure, helle Räume, stylische Telefonboxen und viele, viele Grünpflanzen. Wie wichtig ein Arbeitsumfeld sei, das Mitarbeiter seelisch und körperlich unterstütze, betont auch Irene Oksinoglu. Sie leitet beim Handelskonzern die Initiative „Future Work“. Wer arbeitet wann, wie und wo? Diese Frage sei seit rund zwei Jahren ein großes Thema, erzählt sie.

Was passiert, wenn der Arbeitsplatz nicht auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter ausgerichtet ist, zeigt eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse: Im Schnitt haben Deutsche im vergangenen Jahr 15,5 Arbeitstage – vor allem wegen Muskel- und Skeletterkrankungen wie Rückenschmerzen – verpasst. Gleichzeitig habe die Zahl der psychischen Erkrankungen stark zugelegt.

Mehr als fancy Möbel und Tischtennisplatte

(Foto: Otto)

Dagegen braucht es mehr als höhenverstellbare Schreibtische und eine Runde Tischtennis in der Mittagspause. „Der beste Schutz vor Stress und damit auch vor Krankheiten ist, wenn Beschäftigte ihre Arbeitszeit aktiv mitgestalten können“, ist Thomas Rigotti von der Universität Mainz überzeugt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist für Organisationspsychologen eine gesunde Feedbackkultur. „Ob sich jemand im Team fair behandelt, ernst genommen und mit seinen Sorgen gehört fühlt, hat einen enormen Einfluss auf unser psychisches Wohlergehen. Aber auch wie unsere Kollegen und Kolleginnen behandelt werden, hinterlässt bei uns Spuren“, sagt Simone Kauffeld von der TU Braunschweig.

Wir zeigen, wie offene Teamkultur und moderne Führung konkret aussehen, damit sich digitalisiert nicht auf ausgebrannt reimt.

Länger leben durch gesunde Arbeit

Wie es sich anfühlen kann, als alter Mensch zu arbeiten, hat unser Reporter Jan Vollmer am eigenen Leib getestet. Er hat sich den Alterssimulator Gert ausgeborgt, um sich wie ein 70-Jähriger durch die Redaktion zu bewegen – oder eher zu wanken. Die Frage, ob länger arbeiten auch länger und gesünder leben bedeuten kann, hat ihn auf eine Recherchereise quer durch Deutschland geführt. In der Nähe von Böblingen hat er etwa Wolfgang Vogt getroffen, der nach seiner Karriere bei IBM jetzt als Mitglied des Vereins „Senioren der Wirtschaft“ junge Gründer berät.

(Grafik: t3n)

Talent kennt kein Alter, sagen die Jobvermittler von Wisr. Insbesondere die soziale Kompetenz schätzten Arbeitgeber an „Senior Talents“. Forscher haben mittlerweile in etlichen Studien belegt, dass Arbeit und Gesundheit oft Hand in Hand gehen: Wer im Alter noch arbeitet, ist oft ziemlich fit. „In den letzten sieben bis acht Jahren hat Arbeit im Alter massiv zugenommen“, sagt etwa Alterssoziologe Mirko Sporket von der FH Münster. Eine Million Menschen arbeitet in Deutschland auch noch jenseits der 65. Es gehe dabei in erster Linie um die Sicherung des Lebensstandards und darum, Arbeit als persönliche Ressource zu nutzen, seine Kompetenzen einzubringen und teilzuhaben. „Aber, um überhaupt erst mal dort hinzukommen, muss man natürlich gesund sein“, betont der Wissenschaftler. Wie man das schafft, hat Amelie Wiedemann unserem Reporter in Berlin erzählt. Ihr Startup „Dear Employee“ berät Unternehmen dabei, die körperliche und seelische Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu fördern. Die Digitalisierung habe viele Bürojobs stressiger gemacht, sagt sie.

t3n58: Hack your Health – auf der Suche nach der New-Work-Formel für ein langes, gesundes, erfülltes Berufsleben

Wie sich Spaß, Leistung und Gesundheit im Job kombinieren lassen, treibt nicht nur den Traditionshändler Otto um. Wir haben Forscher und Gründer getroffen, die hart dafür arbeiten, ihre Vision vom perfekten Arbeitsplatz zu leben.

Der Schwerpunkt in der Übersicht

  • Der perfekte Arbeitsplatz: Wie ein gesunder Berufsalltag aussieht
  • Chill mal, Chef! So meistern Führungskräfte mentale Herausforderungen
  • Länger leben durch gesunde Arbeit? Unser Reporter auf der Suche nach dem Lebenselixier
  • Nie wieder Wartezimmer: Wie die Digitalisierung das Gesundheitssystem verändert
  • Health(y)-Gadgets: Apps und Hardware für mehr Wohlbefinden im Büro
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New Pay: Lasst uns über Geld reden!

(Grafik: Shutterstock /cougarsan)

Zu einem gesunden, lebenswerten Arbeitsumfeld gehört auch unweigerlich – eine angemessene Bezahlung. War es lange Zeit selbst unter engen Freunden tabu, über den Gehaltszettel zu reden, machen jetzt Startups wie Einhorn vor, wie New Pay aussehen kann. Das Team des Kondomherstellers hat sich dazu entschieden, gemeinsam ein für alle gültiges Gehaltssystem zu entwickeln. „Unser System basiert auf zwei Prinzipien: Transparenz und Bedürfnisorientierung“, erklärt Marketing-Chef Markus Wörner. So steht in einer Excel-Liste das Gehalt jedes Mitarbeiters, für jeden einsehbar. Ein dreiköpfiger, demokratisch gewählter Gehaltsrat wacht darüber, dass die Gehälter der Gehaltsformel entsprechen, in die Faktoren wie Lebenshaltungskosten, Familienstand und Berufserfahrung einfließen.

Überraschend konservativ

Die vom Einhorn-Team entwickelte Gehaltsformel ist damit nah dran an dem, was auch ein klassischer Tarifvertrag abbildet. Auch in vielen anderen Unternehmen sind die neu entwickelten Modelle am Ende oft erstaunlich konservativ. Der schwierigste Schritt bei New Pay ist wohl nicht die konkrete Umsetzung, sondern überhaupt darüber zu sprechen, wie das Gehalt des Einzelnen zustande kommt.

Wider Putins Netzinvasion

(Foto: picture alliance /ZUMA Press)

Mit einem neuen Gesetz für ein „souveränes Internet“ will der russische Staat offiziell Sicherheit vor gefährlichen Inhalten, aber auch Unabhängigkeit vom Ausland und seinen schädlichen Einflüssen erreichen. Kritiker sehen darin einen Angriff auf das freie Internet, den letzten Rückzugsort für Andersdenkende. Unser Autor Jan Lindenau lebt derzeit in Moskau und stellt jene vor, die sich gegen die Pläne von Präsident Wladimir Putin stellen.

Software is King in der Autobranche, Google geht in die Nische, Tools für Freelancer, effiziente Werbestrategien für Marktplätze und SEO-Trends 2020

Außerdem geht es in der aktuellen Ausgabe darum, wie sich die deutschen Autobauer gegen die Konkurrenz aus dem Silicon Valley schlagen und was Google mit Google Maps vorhat. Oben drauf gibt es die SEO-Trends 2020, Marketing-Tipps für Onlinehändler und alles rund um Positive UX-Design. 

Weitere Themen der Ausgabe:

  • Künstliche Intelligenz: Deep Learning aus der Cloud
  • Shopporträt Ryzon: Wie ein kleiner Modehändler gegen große Marken punktet
  • Online-Bewertungen: Wie Unternehmen mit negativem Feedback umgehen sollten
  • JAMstack: Mehr Performance dank der smarten Webarchitektur
  • Web Components: Wie die Bibliothek den Programmaufwand reduziert

t3n 58: Ab 27. November im Handel

Eine Übersicht über alle Artikel der Ausgabe erhaltet ihr im Inhaltsverzeichnis (PDF).

(Bild: t3n)

In unserem Pageflip zur Ausgabe 58 könnt ihr euch 50 Seiten des Magazins anschauen – das funktioniert nicht nur auf eurem Desktop-PC, sondern auch auf dem Smartphone oder Tablet.

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