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Google Assistant erkennt Songs nur durch euer Summen

Und jetzt summen. (Foto: dennizn / Shutterstock)

Lesezeit: 1 Min.
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Schluss mit unauffindbaren Ohrwürmern. Der Google Assistant kann euch ab sofort helfen, Lieder zu finden – nur dadurch, dass ihm die Songs vorgesummt werden.

Diese eine Melodie, die in der Werbung lief, die man unterbewusst auf der Autofahrt wahrgenommen hat und die einem einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Doch wie findet man den dazugehörigen Song, wenn man sich nicht an den Text und schon gar nicht an Titel und Interpret erinnern kann? Die Google-Suche verläuft sehr wahrscheinlich nicht erfolgreich, da man der Suchmaschine keinerlei hilfreiche Anhaltspunkte liefern kann.

Ab sofort liefert Google die Möglichkeit, den unbekannten Song dennoch zu finden, wie das Unternehmen in einem Blogpost mitteilt. Durch Singen, Pfeifen oder Summen einer Melodie. Dafür muss auf dem Smartphone oder Tablet die Google-App geöffnet und auf das kleine Mikrofonsymbol geklickt werden. Hier kann Google dann mit dem Befehl „Was ist das für ein Lied?“ befragt werden. Nachdem die Frage gestellt wurde, muss etwa 10 bis 15 Sekunden die unbekannte Melodie gesummt werden. Ob die Töne dabei auch wirklich getroffen werden, ist irrelevant.

Google sieht Melodien wie „Fingerabdrücke“

Nach den 15 Sekunden Gesumme versucht ein Algorithmus, potenzielle übereinstimmende Songs zu identifizieren, und zeigt dem Nutzer eine Übersicht mit den am besten übereinstimmenden Melodien. Der Algorithmus ist darauf trainiert, alle Nebengeräusche herauszufiltern und sich einzig und allein auf die Melodie zu konzentrieren. Diese Melodie wird in eine zahlenbasierte Sequenz umgewandelt, die laut Google so einzigartig wie ein Fingerabdruck ist. So ist es der KI möglich, ein Summen oder Pfeifen einem im Studio produzierten Song zuzuordnen. Dazu werden weitere Informationen zu den Songs angezeigt und es besteht die Möglichkeit, sich das dazugehörende Musikvideo anzuschauen oder den Song direkt bei Spotify oder anderen Musik-Apps anzuhören.

Aktuell ist die Funktion unter iOS nur auf Englisch verfügbar. Bei Android-Geräten funktioniert es bereits in über 20 verschiedenen Sprachen. Google plant die Sprachoptionen noch weiter auszubauen.

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