Fundstück

Mr. Goxx: Hamster handelt mit Kryptowährungen und ist erfolgreicher als S&P 500

Kann ein Hamster den Kryptomarkt schlagen? (Foto: Shutterstock.com)
Lesezeit: 2 Min.
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Der Hamster Mr. Goxx ist der mit Abstand putzigste Krypto-Trader. Er sitzt in seinem Käfig und handelt mit Kryptowährungen – ohne es zu wissen. Der kleine Hamster performt besser als der Aktienindex S&P 500 oder Warren Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway.

Fast 4.500 Follower hat Mr. Goxx auf der Videostreaming-Plattform Twitch. Die können dem Hamster dabei zuschauen, wie er seine Investmententscheidungen trifft. Schon seit dem 12. Juni 2021 handelt der Hamster aktiv, wenngleich auch unwissentlich, mit Kryptowährungen. Bislang mit Erfolg: Stand heute hat sein Portfolio um 19,41 Prozent zugelegt. Zwischenzeitlich erreichte das Nagetier nach Angaben der Krypto-Nachrichtenseite Protos ein Plus von 50 Prozent. Zum Vergleich: Der Bitcoin-Kurs hatte im selben Zeitraum nur 41 Prozent zugelegt. Auch den Börsenindex S&P 500 und Warren Buffets Berkshire Hathaway konnte Mr. Goxx im Vergleichszeitraum überholen.

Der Käfig des Hamsters war so umgebaut worden, dass automatisch Token gekauft und verkauft werden. Das Ganze funktioniert so: Mr. Goxx hat über zwei Röhren Zugang zu einem Hamsterrad. Betritt er das Rad über die linke Röhre, wird es als Kaufabsicht gewertet. Läuft er über die rechte Röhre, steht ein Verkauf an. Durch das Drehen des Hamsterrads wird dann eine von 30 Kryptowährungen durch den Hamster gekauft oder verkauft. Das geschieht jeweils in 20-Euro-Schritten.

Hamster-Trader muss die Anschaffungskosten für seinen Käfig noch abarbeiten

Laut Protos hat Mr. Goxx trotz seines überraschend guten Händchens für Kryptoinvestments noch immer nicht genug Profit generiert, um die ursprünglichen Anschaffungskosten für seinen Käfig hereinzuholen. Zumal auch der Hamster, beziehungsweise dessen Besitzer, auf erwirtschaftete Erträge Steuern zahlen müssen.

Am Ende ist Mr. Goxx aber eben doch ein Hamster. Gelegentlich kauft er daher Kryptowährungen, nur um sie kurz darauf wieder zu verkaufen, was letztlich eben zu vielen kleinen Verlusten führt. Außerdem hat das Nagetier bislang natürlich auch nur eine recht kurze Zeit mit Kryptowährungen gehandelt.

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Kann zufälliges Trading auf Dauer funktionieren?

Grundsätzlich ist die zufällige Auswahl von Investmentmöglichkeiten keine gute Idee – vor allem wenn es um einen langfristigen Investmenthorizont geht. Interessanterweise kam eine Studie aus dem Jahr 2019 allerdings zu dem Schluss, dass sich eine zufällige Aktienauswahl für absolute Neulinge theoretisch sogar auszahlt. Allerdings auch nur deshalb, weil Börsenneulinge laut der Studie dazu neigen, korrelierte Vermögenswerte zu kaufen.

Die gekauften Aktien stammen dann zwar möglicherweise aus unterschiedlichen Branchen, unterliegen aber häufig sehr ähnlichen Marktbewegungen. Dementsprechend wären diese Investoren sogar besser dran, wenn sie ihre Aktien zufällig auswählen würden, um ein stärker diversifiziertes Portfolio zu erhalten. Am Ende wäre es aber natürlich noch besser, sich vorab über eine vernünftige Investmentstrategie zu informieren und bewusst ein etwas breiter gestreutes Depot aufzubauen.

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