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23-jährige Gründerin bringt Schulen aus dem 3D-Drucker nach Madagaskar

Eine junge Frau hat ein Unternehmen gegründet, um den Zugang zu Bildung zu verbessern. Mit ihrem Startup baut sie jetzt eine Schule in Ostafrika. Das Gebäude kommt dabei aus dem 3D-Drucker.

2 Min.
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Mit diesem 3D-Drucker entstehen die Schulgebäude. (Foto: Thinking Huts)

Südlich der Sahara gehen in Afrika laut Unicef rund 45,5 Millionen Kinder nicht zur Schule. Damit besuchen gerade einmal 25 Prozent der Kinder in West-, Ost- und Südafrika eine Bildungseinrichtung – ein Zustand, der auch jenseits des afrikanischen Kontinents nicht unbeachtet bleibt.

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Maggie Grout, eine 23 Jahre junge Gründerin, hat sich mit ihrer gemeinnützigen Organisation Thinking Huts zum Ziel gesetzt, diese Situation zu verbessern. Dabei hatte sie eine besonders innovative Idee: Bereits im vergangenen Jahr errichtete Thinking Huts in der Stadt Fianarantsoa im ostafrikanischen Inselstaat Madagaskar eine Schule, die komplett aus dem 3D-Drucker stammte. Schon damals erhielt sie dafür weltweit Aufmerksamkeit.

Jetzt steht die Enthüllung des zweiten 3D-gedruckten Campus namens „Honeycomb“ an der Westküste der Insel bevor. Grouts Methode zur Errichtung der Schulen dauert nur einen Bruchteil der Zeit im Vergleich zu herkömmlichen Bauprojekten. Der Bau einer Hütte nimmt lediglich 18 Stunden in Anspruch und kostet zwischen 40.000 und 50.000 US-Dollar. Das Ziel der Organisation ist es, die Kosten langfristig auf 20.000 Dollar zu senken. Das berichtet Fast Company.

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Traditionen werden berücksichtigt

Die Campusgelände bestehen aus einer Handvoll Hütten mit einem Wabenmuster. Ausgestattet sind sie mit Sonnenkollektoren, frischem Trinkwasser, WLAN und Toiletten. Während der erste Campus in einer städtischen Gegend liegt, wird der neue Campus etwas abgelegener und der neue Anlaufpunkt für drei Dörfer im Südwesten der Insel sein, in denen mehr als 200 Schüler im Alter von 4 bis 16 Jahren leben. Zu Beginn wird der Campus aus drei Hütten bestehen, im Laufe des Jahres soll die Zahl allerdings auf acht erhöht werden, damit noch mehr Schülerinnen und Schüler Platz finden.

Nach den ersten Projekten in Madagaskar erwägt Grout laut Fast Company auch in andere Länder zu expandieren. Im Vordergrund steht dabei nicht, mit den Projekten Gewinne zu erzielen.

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Um sicherzustellen, dass die Projekte lokal verankert sind, beschäftigt Thinking Huts von Anfang an lokale Bauteams und beschafft alle Türen und Fenster vor Ort, um die traditionellen Bauweisen zu respektieren. Zusätzlich arbeitet die Organisation daran, 3D-Technikerprogramme für einheimische Teams einzurichten, um Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen.

Die langfristige Vision besteht darin, mit dem Bildungsministerium zusammenzuarbeiten und die Schule öffentlich zu machen, was bedeuten würde, dass der Staat verpflichtet wäre, Lehrer bereitzustellen.

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