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Intel patcht Sicherheitslücken seiner CPU – zum dritten Mal in einem Jahr

Kleinteiliger Patch für kleinteilige Sicherheitslücken in Intel-Prozessoren. (Bild: Intel)

Intel will bald zwei Sicherheitslücken seiner Prozessoren patchen. Das Sicherheits-Update ist das mittlerweile dritte in einem Jahr. Sicherheitsexperten kritisieren den kleinteiligen Lösungsansatz.

Die CPU-Schmiede Intel informiert in ihrem Sicherheits-Blog über zwei potenziell gefährliche Lücken in der Prozessorarchitektur. Wie auch Engadget berichtet, hatten diese Sicherheitsforscher von Vusec entdeckt. Ein Update soll die Schwachstellen demnächst beheben. Bereits im Mai und auch im November 2019 hatte der Chip-Hersteller Sicherheits-Updates für ähnliche Lücken veröffentlicht.

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Die neuesten Lücken sind laut Intel potenziell weniger kritisch als die bereits letztes Jahr geflickten – unter anderem ließen sie sich nicht auf aktuellsten Intel-CPU ausnutzen. Außerdem habe es außerhalb kontrollierter Szenarien keine Fälle gegeben, in denen jemand die Sicherheitslücken ausgenutzt hätte.

Intel Patch-Benahcrichtigung

Aller guten Dinge sind drei: Intel veröffentlicht den dritten Sicherheitspatch in weniger als einem Jahr. (Grafik: Intel)

Kritik an Intel von Expertenseite

Schon beim letzten Update im November 2019 übten die Experten von Vusec, die Intel auf die Sicherheitslücken hingewiesen hatten, Kritik am Verhalten des Chip-Herstellers. Auf einer Website, die speziell sogenannte MDS-Angriffe auf Intel-CPU thematisiert (um diese geht es auch bei den neu bekannt gemachten Lücken), zeigen sie sich besorgt, dass Intel immer nur auf Zuruf reagiere. MDS steht für Microarchitectural Data Sampling.

Statt von sich aus und grundlegend die Prozessor-Hardware zu sichern, würden nur kleine und inkrementelle Patches erstellt und veröffentlicht, die nur ebenso kleine, inkrementelle Lücken beheben.

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