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iPad (2020) ausprobiert: Viel Leistung zum kleinen Preis

iPad (2020) kaufen oder doch lieber auf das iPad Air warten? Diese Frage hören wir häufiger. Wir haben das neue Einsteiger-iPad ein paar Tage ausprobiert und verraten euch, was das günstige Tablet taugt.

Von Sébastien Bonset
4 Min. Lesezeit
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iPad (2020) im Hands-on: Was wir von dem Einsteigermodell halten. (Foto: Apple)

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Apple hat kürzlich das iPad 8 (2020) und den Nachfolger des iPad Air vorgestellt. Auch wenn das iPad Air sicher mehr neue Features mitbringt, weckt das iPad (2020) aufgrund des Performance-Boost bei einem günstigen Einstiegspreis von rund 370 Euro das Interesse* . Wir konnten das neue iPad der 8. Generation schon im Alltag ausprobieren und werden auch unsere ersten Eindrücke des iPad Air in den kommenden Tagen mit euch teilen.

Auch wenn Apple beim Einsteigermodell stets die Werbetrommel bei Schülern und Studenten rührt, eignet sich das iPad 2020 aufgrund der gebotenen Leistung zum fairen Preis auch für andere Zielgruppen. (Foto: Apple)

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iPad 8 oder iPad Air?

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In diesem Jahr erhält das iPad Air eine Runderneuerung und erinnert schon äußerlich sehr an ein iPad Pro. Dazu kommen ein neuer Prozessor, ein großes Display, Kompatibilität mit dem Smart Keyboard und Apple Pencil sowie einige weitere Neuerungen. Das hat allerdings seinen Preis. Für das iPad Air werden mindestens rund 630 fällig.

iPad Air (2020). (Screenshot: t3n ;Apple)

Das neue iPad (2020) mit 10,2 Zoll hingegen dürfte auf den ersten Blick weniger Begehrlichkeiten wecken – zu Unrecht, denn auch wenn das aus 100 Prozent recyceltem Aluminium gefertigte Gehäuse gleich bleibt, sorgt ein schnellerer Prozessor unter der Haube für deutlich mehr Leistung als beim Vorgänger. Das in Kombination mit dem erheblich geringeren Einstiegspreis von rund 370 Euro macht das iPad der 8. Generation zu einem sehr attraktiven Tablet, das für die meisten Anwendungsfälle absolut ausreichen dürfte.

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iPad (2020) ist dank des A12 Bionic deutlich schneller

Wirklich viel hat Apple im iPad 8 nicht verändert. Die größte und gleichzeitig wichtigste Neuerung ist der A12-Bionic-Prozessor. Der Vorgänger setzte noch auf den mittlerweile vier Jahre alten A10 Fusion. Auch der A12 ist nicht der aktuellste Prozessor in Apples Lineup – ist aber dennoch laut Hersteller rund 40 Prozent schneller. Die Grafikleistung ist laut Apple gar doppelt so hoch. Dank Neural Engine, die nun erstmals im iPad auch mit von der Partie ist, wurden außerdem die Bildbearbeitung und Siri leistungsfähiger. Das gleiche Prozessor-Modell findet sich übrigens auch in iPhone XR und iPhone XS.

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Das iPad (2020) soll bis zu 40 Prozent schneller als der Vorgänger sein. (Foto: t3n)

Es ist immer schwierig, Herstellerangaben bezüglich des Leistungszuwachs gegenüber einem Vorgängermodell im Alltag auf das Prozent genau zu überprüfen. Was wir allerdings feststellen konnten, ist, dass Apps flüssig starten, und auch Multitasking merklich flüssiger lief als auf dem iPad von 2019. Auch bei Games konnten wir eine Leistungssteigerung bemerken. Hierzu haben wir das Rollenspiel Oceanhorn 2 bemüht, mit dem das iPad 7 noch Probleme hatte. Auf dem iPad 8 war von diesen Problemen nichts mehr zu bemerken.

Die Neural Engine, die in erster Linie für Machine Learning zum Einsatz kommt, erhält erstmals Einzug in das Basismodell des iPads und wirkt sich bei entsprechenden Anwendungsfällen positiv aus. Etwas schade ist allerdings, dass das iPad (2020) auch weiterhin mit nur drei Gigabyte RAM auskommen muss.

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So oder so bietet das iPad der achten Generation ausreichend Leistung, um das neue Betriebssystem iPadOS 14 ohne weiteres nutzen zu können.

Pro-Zubehör für das iPad (2020)

Wie auch die kostspieligeren iPad-Modelle bringt das diesjährige iPad einen Smart Connector mit, sodass sich Zubehör wie etwa die Tastatur verbinden lässt. Auch wenn das nicht ganz neu ist und das Ganze aufgrund der Kosten für Apple-Zubehör schnell teuer wird – das Smart Keyboard kostet rund 170 Euro und der Apple Pencil der ersten Generation rund 100 Euro –, erweitert es die Funktionalität des Endgeräts erheblich. Leider unterstützt das iPad im Gegensatz zum ebenfalls angekündigten iPad Air kein USB-C.

Bildschirm und Akkulaufzeit

Beim Display und der Laufzeit hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts getan. Der Bildschirm macht aber auch im iPad 8 mit seinen 2.160 x 1.620 Pixeln und der Diagonale von 10,2 Zoll eine gute Figur. Was weiterhin fehlt, sind die 120 Hertz Bildwiederholrate, True-Tone-Technologie und Promotion, die der Screen vom iPad Pro bietet.

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Auch wenn Apple beim Einsteigermodell stets die Werbetrommel bei Schülern und Studenten rührt, eignet sich das iPad (2020) aufgrund der gebotenen Leistung zum fairen Preis auch für andere Zielgruppen. (Foto: Apple)

Bei der alltäglichen Nutzung des iPad (2020) hielt unser Gerät etwas unter zehn Stunden durch, bis wir es wieder aufladen mussten. Glücklicherweise liegt dem iPad neuerdings ein 20-Watt- statt dem bisherigen 18-Watt-Netzteil bei, sodass der Ladevorgang schneller vonstatten geht.

Fazit: Lohnt sich das iPad (2020)?

Nach einigen Tagen der Nutzung im Alltag sind wir der Meinung, dass das iPad 8 jede Menge Leistung zu einem durchaus fairen Preis liefert. Es handelt sich um ein Gerät, das man eigentlich fast jedem Nutzer empfehlen kann. Kein anderer Hersteller von Tablets kann dem Einsteiger-iPad bezüglich Preis-Leistungsverhältnis das Wasser reichen. Mit dem A12 Bionic, dem im vergangenen Jahr eingeführten Design mit größerem Bildschirm und der Möglichkeit, ein Smart Keyboard anzuschließen und den Pencil zu verwenden, dürfte das iPad 8 nicht nur im Bildungssektor oder bei Tablet-Einsteigern gut ankommen.

Was uns allerdings auch weiterhin stört, ist der Speicher des Einstiegsmodells. 32 Gigabyte sind einfach nicht zeitgemäß und wer sich für diese Größe entscheidet, wird es wahrscheinlich schnell bereuen. Somit ist unsere Empfehlung hier auch eher das Modell mit 128 Gigabyte, das dann aber statt rund 370 gleich 100 Euro mehr kostet.

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Dein t3n-Team

Thanathan
Thanathan

„32 Gigabyte sind einfach nicht zeitgemäß und wer sich für diese Größe entscheidet, wird es wahrscheinlich schnell bereuen.“

Ich finde ja auch, dass Tablets mindestens 1TB RAM brauchen… :)

Antworten
Brian
Brian

Die Kollegen hier haben aber Recht, 32GB sind in der heutigen Zeit einfach nichts. Mindestens 64Gb besser 128gb und mehr. Keiner redet von 1TB aber Apps werden immer größer und du möchtest ja auch nicht bei so einem Tablet auf deinen Verbrauch achten müssen?
Lg

Antworten
Titus von Unhold
Titus von Unhold

Steck doch einfach eine 2 TB SD-Karte in den nicht vorhandenen Kartenslot. :D

Gunar Gürgens
Gunar Gürgens

Naja es ist ja kein RAM sondern Hauptspeicher. Will man bspw. Musik mit drauf ziehen wäre ich dann schon komplett raus. Mein altes 64GB iPhone SE hat mir schon eigentlich nicht gereicht. 30-40 GB Apps mit Daten, die nicht auch auf dem Gerät sein sollten sind schnell auf dem Tablet, wenn man damit wirklich was damit arbeiten will.
Ich hab hier ein MediaPad M5, das hat auch nur 32GB das reicht echt nicht mehr, es sei denn man benutzt es nur zum surfen.

Aber danke für den Artikel, ich selbst hab auch schon darüber nachgedacht und der Preis des Air hat mich anfangs auch etwas abgeschreckt. Allerdings ist es schon das schickere Gerät, 256GB Speicher und die Kompatibilität zu dem Mauspad-Keyboard sprechen für mich eher für das Air.

Antworten
Alex
Alex

32 GB nicht zeitgemäß ..kommt drauf an ,ich hab es so und muß sagen ,mir reicht es völlig aus ,ok bei großen Dateien ,z.b videos ,besonders beim Bearbeiten mit Pinnacle studio oder Imovie ,macht es sich allerdings bemerkbar . Da man aber Apps auslagern und Dateien ,Fotos und Videos auf USB Stick verschieben kann ,ist das kein solches Problem ,Clouddienste – in meinem Fall Google Fotos ,Google Drive ,sowie Dropbox ,gibt es ja auch noch . Gewiß ,es ist bisweilen etwas aufwendiger und unbequemer ,aber da ich nur ein kleines Budget habe und der Aufpreis von 100 € für mich doch etwas happig ,muß und kann ich damit leben ,besser SO als gar nicht . Insgesamt ein sehr gutes Gerät ,auch für den kleinen Geldbeutel und da man auch Tastaturen und Mäuse via Bluethooth anschließen und auch Drucker steuern kann – letzteres ging bei den früheren Generationen ,ich hatte Ipad 4 ,auch schon – ist das für mich mittlerweile ( fast ) vollertiger Notebookersatz und läuft zudem wesentlich zuverlässiger und kostengünstiger als Windows

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