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iPad Air 2 und iPad Mini 3: Dünner, schneller, bessere Kameras und Touch ID

Das neue iPad Mini 3 (Quelle: Apple)

Apple hat die neusten Varianten seiner Tablet-Modelle namens „iPad Mini 3“ und „iPad Air 2“ vorgestellt. Die Änderungen gegenüber der jeweiligen Vorgänger-Generation sind nur im Detail zu erkennen. Die Geräte sind schneller geworden, haben bessere Kameras an Bord und verfügen nun ebenfalls über Apples Fingerabdrucksensor Touch ID. Außerdem wurde das größere iPad Air noch einmal deutlich dünner gemacht.

Wie erwartet, und außerdem seit dem Tag vor der Konferenz schon bekannt, hat Apple seinen Tablets ein mittelgroßes Update verpasst. Die Änderungen verstecken sich dabei eher unter der Haube. Von außen sind die neuen Geräte „iPad Mini 3“ und „iPad Air 2“ kaum von ihren Vorgängern zu unterscheiden.

iPad Air 2: Das dünnste Tablet der Welt – oder etwa nicht?

Apple bewarb das neue iPad Air 2 auf der Pressekonferenz in Cupertino lautstark als das dünnste Tablet der Welt. Denn im Gegensatz zum Vorgänger, dem iPad Air hat Apple noch einmal 1,4 Millimeter bei der Dicke weggenommen. Von 7,5 ist das iPad Air 2 nun auf 6,1 Millimeter geschrumpft. Die Aussage, dass es sich dabei um das dünnste Tablet der Welt handelt, ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Mit dem Dell Venue 8 7000 gibt es mindestens ein Tablet, welches mit 6 Millimeter Dicke Apple diesen Titel streitig macht (allerdings ist das Dell-Gerät noch nicht erhältlich). Apple konnte die geringere Höhe durch eine neue Display-Bauweise realisieren. Außerdem hat das iPad Air 2 erstmals eine Anti-Reflexions-Beschichtung bekommen, so dass das Display deutlich weniger Umgebungslicht reflektieren soll.

Das iPad Air 2 streitet sich mit 6,1 Millimetern Dicke um den Titel „dünnstes Tablet der Welt“. (Quelle: Apple)

Das iPad Air 2 streitet sich mit 6,1 Millimetern Dicke um den Titel „dünnstes Tablet der Welt“. (Quelle: Apple)

Nachgebessert hat Apple außerdem deutlich beim Prozessor: Statt dem bisherigen A7-Chip kommt nun ein SoC mit der Bezeichnung „A8X“ zum Einsatz. Dieser soll rund 40% schneller als sein Vorgänger arbeiten. Bei der integrierten Grafikeinheit soll die Leistung sogar um den Faktor 2,5 verbessert worden sein. Diese Angaben beziehen sich natürlich auf theoretische Messwerte, die im Alltag meistens nicht so deutlich bemerkbar sind. Auch der sogenannte Motion-Coprozessor M8, den man bereits aus dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus kennt, entspricht jetzt dem neusten Stand der Technik – inklusive Barometer (der Sinn dabei ist uns noch etwas unklar).

Sowohl das iPad Mini 3 als auch das iPad Air 2 werden mit iOS 8.1 ausgeliefert. (Quelle: Apple)

Sowohl das iPad Mini 3 als auch das iPad Air 2 werden mit iOS 8.1 ausgeliefert. (Quelle: Apple)

8 statt 5 Megapixel, größere Offenblende und größere Sensorpixel

Größere Neuerungen gibt es sonst vor allem bei der Kamera: Das bisherige 5-Megapixel-Modul wird einer Variante mit 8 Megapixeln weichen. Außerdem verfügt die neue Linse über eine größere Offenblende und die Pixel auf dem Bildsensor sind größer – beides soll natürlich für bessere Fotos sorgen, abseits von der Megapixel-Spezifikation. Auch auf Software-Seite können nun Slo-Mo- und Timelapse-Aufnahmen, sowie Serienauslösungen und besonders große Panorama-Aufnahmen angefertigt werden. Die Frontkamera ist ebenfalls lichtstärker geworden und hat einen neuen Sensor spendiert bekommen. Und wie zu erwarten hat das iPad Air 2 nun auch einen Fingerabdruck-Sensor im Home-Button integriert. Damit kann das Gerät auch Apples neues Mobile-Payment-System „Apple Pay“ verwenden.

iPad Mini 2: Nur ein Mini-Update gegenüber dem Vorgänger

Beim iPad Mini hat Apple leider nicht viel verändert. Am Formfaktor wurde nichts verändert, und auch bei der Hardware kommt weiterhin der letztjährige A7-SoC samt M7-Coprozessor zum Einsatz. Aber natürlich gibt es nun auch hier den Touch-ID-Fingerabdrucksensor. Die Kamera ließ Apple ebenfalls unangetastet und auf Seiten der Software bleibt die Serienaufnahme (Burst-Mode) und der Slo-Mo-Videomodus dem iPad Air 2 vorbehalten. Insgesamt hätte Apple dem iPad Mini deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken können – wohl eine ökonomisch motivierte Maßnahme um die Verkäufe des (teureren) iPad Air weiter anzukurbeln.

Das neue iPad Air 2 kommt jetzt mit Touch ID und besserer Kamera daher. (Quelle: Apple)

Das neue iPad Air 2 kommt jetzt mit Touch ID und besserer Kamera daher. (Quelle: Apple)

Alle bisherigen iPad-Modelle sollen weiter existieren und werden im Preis gesenkt

Interessant ist auch, dass Apple die Vorjahresmodelle nicht ersetzen will. So soll es iPad Air und iPad Mini 2 weiterhin zu kaufen geben. Und sogar das iPad Mini der ersten Generation wird weiter erhältlich sein. Das iPad Mini 2 und iPad Air wurden dafür um 100 Euro, das iPad Mini um 50 Euro im Preis reduziert – wie hoch die Reduzierung in Euro ausfällt, ist noch unklar. Damit beginnt das neue iPad Mini 3 preislich bei 389 Euro, das iPad Air 2 gibt es ab 489 Euro (jeweils 16 Gigabyte und WLAN). Beide neuen iPads sind jetzt übrigens auch in goldener Farbe erhältlich und können ab Freitag vorbestellt werden.

Das neue iPad Air 2 kommt jetzt mit Touch ID und besserer Kamera daher. (Quelle: Apple)

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Ein Kommentar
Minga83
Minga83

Ich hole es mir sicherlich das neue iPad Air 2 denn für mich ist es – zumindest unter den Apple Tablets – das Beste. War und bin schon mit dem iPad Air sehr zufrieden, da kann mit dem neuen Air auch nix schief gehen. Muss mich nur noch nach einer neuen Schutzhülle umsehen, die alte wird wohl nicht passen. Es gibt noch keine riesen Auswahl, aber ein paar sind schon zu haben http://www.ipadzapp.de/die-besten-ipad-air-2-hullen/

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