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Test

iPhone 12 Pro Max ausprobiert: Mehr iPhone geht nicht

Das iPhone 12 Pro Max ist das bislang größte iPhone. In unserem Test punktete es unter anderem mit verbesserter Kamera-Technik und seinem 6,7-Zoll-Display.

Von Sébastien Bonset
5 Min.
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iPhone 12 Pro Max. (Bild: t3n)

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Das iPhone 12 Pro Max* bringt unsere diesjährige iPhone-Testreihe zum Abschluss. Unser Test von iPhone 12 und iPhone 12 Pro ist schon eine Weile online und nachdem wir das kleinste Modell seit der ersten Generation des iPhone SE in unserem Test zum iPhone 12 Mini ebenfalls unter die Lupe genommen haben, ist jetzt das Pro Max dran.

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In den Vorjahren unterschieden sich die Pro-Max-Modelle vom iPhone Pro in erster Linie durch eine längere Akkulaufzeit und ein größeres Display. In diesem Jahr gibt es allerdings noch weitere Gründe, zur teuersten Variante des iPhones zu greifen.

iPhone 12 Pro Max. (Foto: t3n)

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Performance des iPhone 12 Pro Max

Wie auch die drei anderen aktuellen iPhones wird auch das Pro Max von einem A14-Bionic-Chip angetrieben. Bei dem erstmals mit dem iPad Air 2020 vorgestellten System-on-a-Chip handelt es sich um den ersten, der im 5-Nanometer-Prozess gefertigt wird. Dank des neuen Prozesses passen noch mehr Transistoren auf den Chip, was sich positiv auf die Leistung von CPU und GPU auswirkt.

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Insgesamt passen 11,8 Milliarden Transistoren auf den A14. Besonders beim Machine Learning und der Neural Engine, die unter anderem bei Face ID und der Spracherkennung zum Einsatz kommt, macht sich die Leistungssteigerung bemerkbar. Das Pro Max beinhaltet zusätzlich zur aufgebohrten CPU und GPU sechs Gigabyte RAM. Während unseres Tests konnte uns das Top-Modell mit seiner Leistung überzeugen, die man so auch von einem Smartphone dieser Preisliga erwarten darf.

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Mehr Display, gewohnt gute Qualität

Das iPhone 12 Pro Max* misst rund 161 x 78 x 7,4 Millimeter und bietet mehr Bildschirm als jedes andere Modell zuvor. Mit 6,7 Zoll ist der Screen ein ganzes Stück größer als das Display des iPhone 12 Pro (6,1 Zoll) oder des iPhone 11 Pro Max (6,5 Zoll). Dabei hat Apple den Rahmen des Gehäuses noch etwas schmaler gefertigt als im Vorgänger, sodass die Dimensionen des Smartphones nur geringfügig größer ausfallen. Bei dem verbauten Super-Retina-XDR-Display handelt es sich um einen OLED-Screen mit einer Auflösung von 2.778 x 1.284 Pixeln.

Das iPhone 12 Pro Max im Größenvergleich zum iPad Pro 12,9 Zoll. (Bild: t3n)

Design und Ergonomie des iPhone 12 Pro Max

Das Design des Pro Max* orientiert sich wie bei allen anderen 12er Modellen auch am Look des iPad Pro. Aufgrund der kantigen Formensprache in Kombination mit der Größe des Geräts wirkt es massiv. Auch bei der Nutzung fällt das deutlich auf, denn ein Gerät dieser Größe liegt natürlich nicht ganz so gut in der Hand wie zum Beispiel das leicht kleinere iPhone 11 Pro Max mit seinen abgerundeten Kanten. Insgesamt waren wir aber doch überrascht davon, wie gut sich das diesjährige Modell in der Alltagsbedienung geschlagen hat.

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iPhone 12 Pro Max. (Bild: t3n)

Das 12 Pro Max ist mit seinen glänzendem Stahlrahmen sowohl in Silber und Gold als auch in Graphit und Blau ein echter Hingucker. Insgesamt sieht das Smartphone nicht nur sehr edel aus, sondern fühlt sich auch qualitativ hochwertig verarbeitet an.

Wer keine Hülle verwendet, wird sich wundern, wie wackelig die Bedienung ist, wenn man sein iPhone auf einem Tisch liegen hat. Schuld daran ist die große Kamera-Einheit auf der Rückseite.

Die Kameratechnologie ist der Star des neuen Pro Max

Wie so häufig ist auch in diesem Jahr die Kamera der nicht ganz so heimliche Star des neuen Top-iPhones. Insgesamt stehen drei Linsen zur Verfügung sowie ein verbesserter und größerer Bildsensor. Der Sensor fängt mehr Licht als bisher ein und auch bei der Verarbeitung hat das iPhone 12 Pro Max* einige neue Tricks im Ärmel. Bei guten Lichtverhältnissen fanden wir die Unterschiede zum iPhone 12 Pro marginal. Erst in dunkleren Situationen ließ das Pro Max ordentlich die Muskeln spielen.

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Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen zeigt das iPhone 12 Pro Max, was es kann. (Bild: t3n)

Im Pro Max befindet sich neben dem Standard-Weitwinkelobjektiv – das mit f/1.6 eine größere Blende hat – ein Ultra-Weitwinkelobjektiv und ein 2,5-faches Tele. Der Night-Mode ist jetzt auch für die beiden erstgenannten Linsen verfügbar. Wie auch das iPhone 12 Pro hat das Pro Max einen Lidar-Sensor, der den Autofokus bei schwachem Licht verbessert. Das iPhone 12 Pro Max setzt außerdem auf eine sensorbasierte Bildstabilisierung. Die anderen drei 12er Modelle nutzen klassische Bildstabilisierung in der Linse.

Dank der verbesserten Lichtempfindlichkeit lassen sich viele Fotos aus der freien Hand bei wenig Licht aufnehmen, ohne zu verwackeln. (Bild: t3n)

Bei den diesjährigen Modellen hat Apple dem Thema „Computational Photography“ noch mehr Raum gegeben als bisher. Die Chips sind intelligent genug, zu wissen, was der Nutzer genau fotografiert und die Fotos entsprechend zu optimieren. Deep Fusion, das im vergangenen Jahr vorgestellt wurde, analysiert beispielsweise jeden Pixel eines Bildes, um die bestmöglichen Ergebnisse zu liefern. Neu ist in diesem Jahr Smart HDR 3 – eine Technologie, bei der unterschiedlich belichtete Fotos aufgenommen und zusammengeführt werden. Die neue Version findet jetzt mehr einzelne Elemente in einem Bild, die auf diese Weise optimiert werden.

Nach dem Testen der Kamera können wir festhalten, dass sich der größere Sensor merklich positiv auswirkt. Im Vergleich zum iPhone 11 Pro Max sticht der Unterschied ins Auge. Fotos haben mehr Details, sind schärfer und die Farben wirken lebendiger. Bei schlechten Lichtverhältnissen sind die Unterschiede am offensichtlichsten.

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Auch die Details bei wenig Licht konnten uns von der Kamera-Technologie des Pro Max überzeugen. (Bild: t3n)

Auch im Bereich Video hat das Pro Max einige Verbesserungen zu bieten. Bewegtbilder lassen sich jetzt in Dolby Vision aufnehmen. Wer allerdings Videos in 4K HDR mit 60 fps aufnehmen möchte, braucht viel Speicherplatz.

Der heimliche Star: Die Akkulaufzeit

Während die Verbesserungen an der Kamera-Technologie für die meisten Interessenten im Vordergrund stehen dürften, lohnt sich auch ein Blick auf den gut dimensionierten Akku des iPhone 12 Pro Max. Wir kamen in der Regel locker anderthalb Tage mit unserem Testmodell zurecht, ohne es aufladen zu müssen.

Fazit und Preise

Wer die bestmögliche Technik will, muss sich unter den vier aktuellen iPhone-Modellen für das iPhone 12 Pro Max* entscheiden. Das große und helle Display ist zusammen mit den verbesserten Kameras und der wirklich guten Akkulaufzeit sicher das Hauptverkaufsargument. Zukunftssicher ist man mit dem neuen A14-Chip und 5G als Mobilfunkstandard allerdings mit allen vier iPhones.

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Besonders für Menschen mit kleineren Händen bietet es sich allerdings an, das Pro Max vor dem Kauf auszuprobieren, denn es ist wirklich schon sehr groß. Auch Preisbewusste sollten sich genau überlegen, ob sie das Top-Modell benötigen, denn das iPhone 12 Pro Max ist kein günstiges Gerät.

Für die kleinste Konfiguration mit 128 Gigabyte Speicher werden rund 1.220 Euro fällig*. Die nächstgrößere Variante mit 256 Gigabyte kostet rund 1.330 Euro, während für das Top-Modell mit 512 Gigabyte rund 1.560 Euro* zu Buche schlagen.

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Dein t3n-Team

Christian

Ich persönlich bin begeistert vom neuen IPhone, kaufe es mir aber nicht, weil ein 60Hz Display verbaut ist. In dieser Preisklasse erwarte ich ganz einfach 120Hz+. Es geht also durchaus mehr IPhone.

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