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Kein sichtbarer Rand: Tesla verbessert seine Touchscreens

Das minimalistische Cockpit im aktuellen Model 3. (Foto: Tesla)

Tesla hat ein holografisches Touchscreen-Display zum Patent angemeldet. Sichtbarster Vorteil: Der Bildschirm erscheint randlos.

Mit dem Model 3 hat Tesla einen Touchscreen eingeführt, der vor das Armaturenbrett montiert ist und die gesamte Bauweise des Tesla-Cockpits minimalistischer erscheinen lässt. Eben dieses Display will der Hersteller nun in einer Weise verbessern, die im Idealfall dazu führt, dass das Display kaum noch als solches wahrgenommen werden wird.

Patentanmeldung für ein Display mit holografischem Glas

Wie Electrek meldet, liegt seit einigen Tagen ein Patentantrag vor, der ein Touch-Display ohne sichtbaren Rahmen beschreibt, das zudem von holografischen Glas bedeckt ist. Durch die 3D-artigen Darstellungsmöglichkeiten von Bildschirminhalten, die sich durch die Verwendung von holografischem Glas ergeben, kann an den Rändern sogar die Illusion geschaffen werden, dass der Touchscreen sozusagen Teil seiner Umgebung ist.

Der folgende Entwurf für Teslas Redesign vermittelt einen Eindruck davon, wie das aussehen kann, auch wenn das Bild nicht die neueste Technik repräsentiert:

Teslas Designstudie kommender Modelle. (Bild: Electrek)

Der Unterschied zu einem Touchscreen mit sichtbaren Rändern ist offensichtlich:

Die aktuelle Situation im Model 3. (Foto: Tesla)

Tesla kann Touchscreens bauen

Tesla ist kein Neuling in der Entwicklung großer Touchscreen-Displays. Immerhin gab es Teslas schon vor dem iPad und schon im 2009er Modell verbaute der Elektro-Auto-Pionier große Touchscreens.

Die Modelle S und X verfügen dabei über einen 17 Zoll großen Bildschirm, der allerdings allseitig eingebaut ist und insofern nicht sonderlich von einem randlosen Design profitieren würde. Künftig sollen dem Vernehmen nach jedoch alle Modelle Cockpits erhalten, die dem des Model 3 ähneln.

Zeichnungen zeigen technisch andere Randgestaltung

Die Patentzeichnungen können eingesehen werden. Sie zeigen letztlich kein wirklich randloses Display, sondern ein Display, dessen Bezel nicht mit schwarzem Plastik abgesetzt sind, wie es bislang üblich ist.

Links ein herkömmlicher Displayrand, rechts der neue Tesla-Vorschlag. (Screenshot: t3n.de)

Vielmehr besteht der Rand aus einem holografischen Material, das Licht sowohl aus Richtung Display wie auch aus Richtung der Umgebung aufnehmen und widerspiegeln kann. Dadurch mag ein optischer Überblendeffekt entstehen, der einen visuell sanften Übergang zwischen Umgebung und Bildschirminhalt schaffen würde.

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