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KI gegen Glatze: Forscher entwickeln Mikronadelpflaster, das Haar wiederherstellt

Machine-Learning, eine Form der künstlichen Intelligenz, hat Forschern dabei geholfen, ein Mittel gegen Glatzenbildung zu finden. Dieses wurde bereits erfolgreich an Mäusen getestet.

2 Min. Lesezeit
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KI setzt sich für den Haarwuchs ein. (Foto: Shutterstock / Aleksandr Rybalko)

Wer mit Haarausfall zu kämpfen hat, hat eventuell schon einige Mittelchen ausprobiert, die das Haar wieder aufleben lassen sollen. Diese funktionieren mal besser und mal schlechter. Ein Wundermittel, welches einen vollen Kopf Haare zaubert, ist derweil aber noch nicht gefunden.

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Forscher arbeiten allerdings daran, und zwar mithilfe von KI. Ein Forschungsbericht dazu ist in der Publikation Nano Letters erschienen, über den Phys.org berichtet. Hier nutzen die Forscher Machine-Learning, eine Art der künstlichen Intelligenz, um Mikronadelpflaster zu entwickeln, die den Haarwuchs zurückbringen sollen.

Mit der Methode ist es bereits gelungen, Haar bei glatzköpfigen Mäusen wiederherzustellen. Nicht nur das. Die neu gewachsenen Haare waren sogar stärker und dicker als die ursprünglichen Haare.

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So kommt die KI zum Einsatz

Viele Menschen mit starkem Haarausfall leiden unter der sogenannten androgenen Alopezie, die auch als Glatzenbildung bezeichnet wird. Ist das der Fall, können „Haarfollikel durch Androgene, Entzündungen oder ein Überangebot an reaktiven Sauerstoffspezies wie freien Sauerstoffradikalen geschädigt werden”, heißt es auf Phys.

Ziel der Forscher ist es, die freien Sauerstoffradikale in Schach zu halten, da zu viele von ihnen die antioxidativen Enzyme des Körpers überwältigen können. Superoxiddismutase (SOD) ist ein Enzym, das genau das tun könnte.

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Darum wollen die Forscher einen SOD-Nachahmer erschaffen, der die freien Sauerstoffradikale effektiv entfernen kann. Hier kommt die KI ins Spiel. Um den richtigen Kandidaten zu bestimmen, habe die Forscher 91 Übergangsmetall-, Phosphat- und Sulfatkombinationen mithilfe eines maschinellen Lernmodells getestet.

Das kam dabei heraus

Diese sagte voraus, dass MnPS3 die Eigenschaften hat, die die Forscher suchen. Daraufhin haben die Forscher MnPS3-Nanoblätter erstellt und diese auf menschlichen Hautfibroblastenzellen getestet. Hier konnten sie den Gehalt an reaktiver Sauerstoffspezies erheblich reduzieren, ohne den Zellen zu schaden.

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Schließlich entwickelten die Forscher Mikronadelpflaster, um sie an Mäusen mit androgener Alopezie zu testen. In nur 13 Tagen wuchsen den Mäusen dickere Haare, die dichter wuchsen als zuvor.

Auch bei SpaceX gab es kürzlich eine haarige Situation. Hier hätte ein menschliches Haar beinahe den Start einer Rakete gestoppt.

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