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Listicle

Der Schleimer, die Diva, der Nerd: Diese Kollegentypen fordern dich heraus

(Foto: Roman Samborskyi / Shutterstock)

Sie können euch nerven, ihr liebt oder hasst sie, aber Zeit verbringt ihr mit ihnen jeden Tag: Kollegen. Was die typischen Kollegen ausmacht und wie ihr mit ihnen umgeht, Teil eins.

Seine Familie kann man sich nicht aussuchen, heißt es oft. Bei Kollegen ist das ähnlich. Das ist ärgerlich, verbringt ihr mit ihnen doch die meiste Zeit unter der Woche – gefühlt zumindest. Da trägt es zum Seelenfrieden bei, wenn die Kollegen nett sind, aufgeschlossen, im Team arbeiten. Doch was ist, wenn das nicht der Fall ist? Wenn sie nerven, intrigieren oder keine Rücksicht auf Privatsphäre nehmen? Was solche Kollegen kennzeichnet und wie ihr damit umgeht: Ein Profil der 20 klassischen Kollegentypen, Teil eins.

Die Plaudertasche

„Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.“ (Oscar Wilde)

Diesen Kollegen hatte jeder schon mal an der Backe: Er oder sie quatscht den ganzen Tag, egal ob im Frühdienst ab 6 Uhr oder abends um 19.30 Uhr. Die Themen sind dabei beliebig: das Freizeitprogramm vom vergangenen Wochenende, anstehende Projekte für den Tag, Termine in der Woche, das Wetter, die Luft im Büro, die Kollegin aus dem dritten Stock, das Mittagessen, der Kaffee nach dem Mittagessen, der Chef im Urlaub, die Chefin vor Ort, die After-Work-Party von letzter Woche, die After-Work-Party von dieser Woche, das Freizeitprogramm fürs kommende Wochenende. Und wieder von vorne.

Es gibt solche Plaudertaschen, die man mag, und solche, mit denen man nicht gut klarkommt. Das hängt ganz vom Rest der Persönlichkeit ab.

Deal with it: Fragt eure Kollegen oder eure Kollegin, warum Sie euch just diese Geschichte erzählt. Möglicherweise findet ihr heraus, ob das Plaudern ein Teil der Person ist, ob sie damit Ängste oder Einsamkeit kompensiert oder ob sie einfach nur keine Lust hat, sich bei der Arbeit anzuschweigen. Aber: Geht behutsam vor, sonst wurdet ihr vielleicht das letzte Mal bequatscht.

Der Verschwiegene

„Wo Worte selten sind, haben sie Gewicht.“ (William Shakespeare)

Leises Arbeiten, seltene Kommentare, ganz das Gegenteil der Plaudertasche. Der verschwiegene Kollege oder die verschwiegene Kollegin sind oft ein produktiver Teil des Teams – weil sie nicht so viel Zeit mit Reden und Büro-Quatsch verbringen. Dafür behalten sie ihre klugen Gedanken oft für sich, kommen, ohne Hallo zu sagen und gehen ohne ein Adieu. Trotzdem sind sie Teil des Teams, sie können sogar Freunde werden, nur eben ohne darüber zu sprechen, ohne die News des Tages zu analysieren, ohne zu lästern.

Deal with it: Fordert diesen Kollegentypen heraus. Stellt ihnen bewusst eine Frage oder nur ihm im Team eine Frage, die nur er beantworten kann. Dann muss er anfangen zu reden – und wer weiß, vielleicht gefällt es ihm und er redet in Zukunft mehr. Falls nicht, lasst ihn in Frieden.

Die Diva

„I want a big house with a moat and dragons and a fort to keep people out.“ (Viktoria Beckham) 

Posh ist eine der berühmtesten Diven weltweit. Wo sie ankommt, die Nase hat sie dabei sehr weit oben, verneigt sich quasi das Personal. So glamourös wie das Ex-Spice-Girl gibt sich die Diva in euren Büro hoffentlich nicht, denn das kann so richtig anstrengend sein.

Die Diva pickt sich die Rosinen im Joballtag heraus, hockt auf ihrem Schreibtisch wie eine Königin auf ihrem Thron und lässt den Pöbel die niedrige Arbeit verrichten – auch wenn sie in ihren Bereich fällt.

Deal with it: Holt eure Büro-Diva ganz ungeniert auf den Boden der Tatsachen hinunter, indem ihr ihr verdeutlicht, dass sie keine Königin ist, nur weil sie sich so fühlt. Seid ehrlich, aber behutsam – denn bei näherem Hinsehen hat der Nase-nach-oben-Typ oft eine sensible Seite.

Das Mimöschen

„Ein Wissenschaftler ist eine Mimose, wenn er selbst einen Fehler gemacht hat, und ein brüllender Löwe, wenn er bei anderen einen Fehler entdeckt.“ (Albert Einstein)

Das gilt nicht nur für Wissenschaftler. Das Mimöschen, abgeleitet übrigens von der Schamhaften Sinnpflanze, ist ein sehr emotionales und selbstfixiertes Wesen. Geht es dem Kollegen oder der Kollegin schlecht, ist kein Raum für Anderes, auch nicht für die Arbeit.

Deal with it: Sprecht sie oder ihn darauf an, obwohl sie mit der Unterlippe ein Schüppchen zieht. Das Mimöschen braucht manchmal einen Anstoß, wenn es wieder in der Realität ankommen soll.

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Eine Reaktion
Le me

Ein paar der Deal with it-Tipps würde ich vielleicht nicht umsetzen wollen, da sie wohl sehr wahrscheinlich zu dicker Luft führen könnten....
Dennoch - unterhaltsamer Artikel :D
So jetzt aber genug Kaffeepause und wieder zurück an die Arbeit '-'

Antworten

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