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Kraken-CEO Jesse Powell rät kanadischen Bürgern zum Abheben ihrer Coins von zentralisierten Börsen

Der „Freedom Convoy“ sorgt für große Aufmerksamkeit in Kanada. Kraken-CEO Jesse Powell rät nun allen kanadischen Bürgern, ihre Bestände auf zentralisierten Exchanges abzuheben. Dies gilt ebenso für Kraken-Nutzer.

2 Min. Lesezeit
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Kryptowährungen (Foto: Chinnapong / Shutterstock)

Es gibt verschiedene Arten von Handelsplattformen, die Krypto-Interessenten nutzen können, um Kryptowährungen zu kaufen. Unter anderem gibt es die Unterteilung in dezentrale und zentralisierte Krypto-Börsen. Gerade zentralisierte Krypto-Börsen können oftmals ein Widerspruch zum dezentralen Geldgedanken darstellen, wobei dezentrale Exchanges ebenfalls noch bis zu einem gewissen Grad zentralisiert sind. Die Schwierigkeiten, die bei zentralisierten Krypto-Börsen einhergehen, zeigt sich aktuell in Kanada. Nun hat sich mit Jesse Powell der CEO der US-amerikanischen Krypto-Börse Kraken zu Wort gemeldet und dabei ausdrücklich die Nutzer von zentralisierten Börsen geraten, eingezahlte digitale Währungen abzuheben.

Powell kritisiert kanadische Regierung

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Dabei bezieht sich Powell auf die Notstandsanordnungen der Regierung von Justin Trudeau. Diese ermöglicht es den Behörden, Gelder von Bankkonten kanadischer Bürger ohne Gerichtsbeschluss zu beschlagnahmen. Mit der Berufung auf das Notstandsgesetz will die kanadische Regierung die Finanzierung des „Freedom Convoys“ unterbinden, der aus Protest gegen die laufenden Covid-19-Mandate des Landes mehrere wichtige Transitrouten blockiert hat.

Durch eine Anordnung durch kanadische Behörden sind 34 Krypto-Wallets mit Kryptowährungen im Wert von rund 1,4 Millionen US-Dollar auf eine schwarze Liste gesetzt worden. Sollten von diesen Wallet-Adressen Coins an Krypto-Börsen gesendet werden, müssen alle FINTRAC-regulierten Exchanges die Konten, die mit diesen Adressen in Verbindung stehen, sperren.

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„Hebt eure Coins von zentralisierten Börsen ab“

Der CEO der Krypto-Börse rät aufgrund der aktuellen Lage die Nutzer von zentralisierten Börsen dazu, ihre Kryptobestände von diesen abzuheben. Damit schließt er die eigene Börse Kraken mit ein. Man hätte als Unternehmen nämlich keine andere Möglichkeit, als den Strafverfolgungsbehörden nachzukommen. Sollten die Börsen also aufgefordert werden, Einzahlungen von bestimmten Wallet-Adressen einzufrieren, hätten diese keine Wahl.

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„Wenn ihr euch darüber Sorgen macht, solltet ihr eure Gelder nicht bei einem zentralisierten/regulierten Verwahrer aufbewahren. Hebt eure Coins und euer Bargeld ab und handelt nur Peer-to-Peer.“

Am Dienstag hatte sich bereits Brian Armstrong, CEO von Coinbase, zu Wort gemeldet und sich ebenfalls besorgt gezeigt. Er betonte dabei vor allem, wie wichtig es sei, digitale Währungen in einer Hardware-Wallet zu verwahren. Während Kryptowährungen zwar dezentral sind und nicht von einer höheren Instanz wie einer Zentralbank gesteuert werden, zeigt sich in diesem Fall nun, wieso viele Kryptoenthusiasten von zentralisierten Krypto-Börsen alles andere als überzeugt sind. So gibt man die Kontrolle über die dezentralen Coins nämlich an die Börse ab. Tesla-CEO Elon Musk kritisierte die kanadische Regierung ebenfalls scharf und zog dabei einen extremen Vergleich.

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