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Ratgeber

Mit diesen 7 Tricks habe ich den Kreativ-Burnout besiegt

(Foto Alice Achterhof on Unsplash)

Seit Wochen fehlt jede Spur meiner Inspiration – und meine Motivation hat mich auch verlassen. Mit diesen kleinen, aber wirkungsvollen Tricks habe ich den Kreativ-Burnout besiegt.

Ich hänge in einem Loch ohne jede Idee, dafür mit stetig wachsender Verzweiflung. Und damit bin ich nicht allein. Denn viele von uns erreichen irgendwann – sei es im Berufsleben oder bei privaten Leidenschaften – einen Punkt, an dem uns die Inspiration verlässt und der Ansporn zur Mangelware wird.

Die Rede ist von einem „Kreativ-Burnout“. Besonders ungelegen kommt diese Art von Burnout für die, die mit Kreativität ihren Lebensunterhalt verdienen. Und dabei spielt weder die Berufserfahrung noch der Titel des Betroffenen eine Rolle. Diese Phase ist ein weiterer Teil der Herausforderung, der Designer sich täglich stellen müssen.

In diesem Erfahrungsbericht erkläre ich, mit welchen sieben Tipps du im Alltag präventiv einem Kreativ-Leck entgegen arbeiten kannst.

1. Projekte variieren

Einer der schnellsten Wege, sich in ein kreatives Loch zu verirren, ist, immer wieder dasselbe zu machen. Sprich, immer wieder für denselben Kunden oder dasselbe Projekt zu arbeiten.

Um für frische Gedanken zu sorgen, ist es notwenig, Dinge von Zeit zu Zeit zu variieren. Du bist festangestellt? Dann frage nach einem anderen Projekt oder nach einem Team-Wechsel. Du bist Freelancer? Vielleicht lassen deine Gegebenheiten es zu, Projekte oder Teile davon für eine gewisse Zeit auszulagern. Damit du dich auf etwas Neues fokussieren kannst. Zum Beispiel, dich mit einem neuen Tool oder Skills auseinander zu setzen.

Innerhalb deiner Arbeit zu variieren, motiviert dich nicht nur, sondern stellt dich auch vor neue Herausforderungen.

2. Umgebung verändern

Tag für Tag in den gleichen Räumen zu sitzen, ist alles andere als inspirierend. Sobald ich merke, dass ich in einen Trott verfalle, spüre ich auch, dass mich schnell die Inspiration verlässt. Spätestens dann verlasse ich meinen Schreibtisch und wechsle in einen anderen Raum.

(Foto von Bonnie Kittle/Unsplash)

Also, geh raus in ein Café, fahr bei schönen Wetter in den Park oder vielleicht bietet sogar dein Arbeitgeber einige Rückzugsorte zum Arbeiten an. Auch ein Tag im Home-Office oder in einem Co-Working-Space kann dir zu frischen Ideen verhelfen.

Während ich diesen Artikel schreibe, liege ich zum Beispiel auf dem Sofa im t3n-Silent-Room – fernab von den Redaktionsräumen und meinem Schreibtisch.

3. Mehr Auszeiten nehmen

Dieser Punkt fällt mir persönlich am schwersten. In dieser Branche wird häufig weit über die 40-Stunden-Woche hinaus gearbeitet. Und dank der dauerhaften Online-Präsenz schalten wird auch privat nur selten komplett ab. Kein Wunder, dass uns irgendwann der Kreativ-Burnout oder sogar ein richtiger Burnout einholt.

Dein Körper, dein Geist und deine Kreativität benötigen regelmäßige Auszeiten. Egal, ob es nun ein verlängertes Wochenende oder ein ganzer Monat ist.

4. Mach mehr von dem, was dich inspiriert

Eine Leidenschaft, egal ob abhängig vom Job oder nicht, ermöglicht uns, dem Alltag zu entfliehen. Du hast keine? Dann probiere dich aus, du wirst sie früher oder später sicherlich finden. Du hast sie gefunden? Dann mach mehr davon!

Je nachdem wie tief du in deinem Kreativ-Loch sitzt, ist es vielleicht auch an der Zeit, sich neu zu orientieren. Vielleicht sogar in deinem Unternehmen. Eine Leidenschaft kann dir dabei helfen. Unter anderem, indem sie dich davon ablenkt, zwanghaft deine Kreativität erzwingen zu wollen.

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