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Mit diesen 7 Tricks habe ich den Kreativ-Burnout besiegt

Seit Wochen fehlt jede Spur meiner Inspiration – und meine Motivation hat mich auch verlassen. Mit diesen kleinen, aber wirkungsvollen Tricks habe ich den Kreativ-Burnout besiegt.

Von Jessy Kösterke
4 Min. Lesezeit
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(Foto Alice Achterhof on Unsplash)

Ich hänge in einem Loch ohne jede Idee, dafür mit stetig wachsender Verzweiflung. Und damit bin ich nicht allein. Denn viele von uns erreichen irgendwann – sei es im Berufsleben oder bei privaten Leidenschaften – einen Punkt, an dem uns die Inspiration verlässt und der Ansporn zur Mangelware wird.

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Die Rede ist von einem „Kreativ-Burnout“. Besonders ungelegen kommt diese Art von Burnout für die, die mit Kreativität ihren Lebensunterhalt verdienen. Und dabei spielt weder die Berufserfahrung noch der Titel des Betroffenen eine Rolle. Diese Phase ist ein weiterer Teil der Herausforderung, der Designer sich täglich stellen müssen.

In diesem Erfahrungsbericht erkläre ich, mit welchen sieben Tipps du im Alltag präventiv einem Kreativ-Leck entgegen arbeiten kannst.

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1. Projekte variieren

Einer der schnellsten Wege, sich in ein kreatives Loch zu verirren, ist, immer wieder dasselbe zu machen. Sprich, immer wieder für denselben Kunden oder dasselbe Projekt zu arbeiten.

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Um für frische Gedanken zu sorgen, ist es notwenig, Dinge von Zeit zu Zeit zu variieren. Du bist festangestellt? Dann frage nach einem anderen Projekt oder nach einem Team-Wechsel. Du bist Freelancer? Vielleicht lassen deine Gegebenheiten es zu, Projekte oder Teile davon für eine gewisse Zeit auszulagern. Damit du dich auf etwas Neues fokussieren kannst. Zum Beispiel, dich mit einem neuen Tool oder Skills auseinander zu setzen.

Innerhalb deiner Arbeit zu variieren, motiviert dich nicht nur, sondern stellt dich auch vor neue Herausforderungen.

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2. Umgebung verändern

Tag für Tag in den gleichen Räumen zu sitzen, ist alles andere als inspirierend. Sobald ich merke, dass ich in einen Trott verfalle, spüre ich auch, dass mich schnell die Inspiration verlässt. Spätestens dann verlasse ich meinen Schreibtisch und wechsle in einen anderen Raum.

Also, geh raus in ein Café, fahr bei schönen Wetter in den Park oder vielleicht bietet sogar dein Arbeitgeber einige Rückzugsorte zum Arbeiten an. Auch ein Tag im Home-Office oder in einem Co-Working-Space kann dir zu frischen Ideen verhelfen.

Während ich diesen Artikel schreibe, liege ich zum Beispiel auf dem Sofa im t3n-Silent-Room – fernab von den Redaktionsräumen und meinem Schreibtisch.

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3. Mehr Auszeiten nehmen

Dieser Punkt fällt mir persönlich am schwersten. In dieser Branche wird häufig weit über die 40-Stunden-Woche hinaus gearbeitet. Und dank der dauerhaften Online-Präsenz schalten wird auch privat nur selten komplett ab. Kein Wunder, dass uns irgendwann der Kreativ-Burnout oder sogar ein richtiger Burnout einholt.

Dein Körper, dein Geist und deine Kreativität benötigen regelmäßige Auszeiten. Egal, ob es nun ein verlängertes Wochenende oder ein ganzer Monat ist.

4. Mach mehr von dem, was dich inspiriert

Eine Leidenschaft, egal ob abhängig vom Job oder nicht, ermöglicht uns, dem Alltag zu entfliehen. Du hast keine? Dann probiere dich aus, du wirst sie früher oder später sicherlich finden. Du hast sie gefunden? Dann mach mehr davon!

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Je nachdem wie tief du in deinem Kreativ-Loch sitzt, ist es vielleicht auch an der Zeit, sich neu zu orientieren. Vielleicht sogar in deinem Unternehmen. Eine Leidenschaft kann dir dabei helfen. Unter anderem, indem sie dich davon ablenkt, zwanghaft deine Kreativität erzwingen zu wollen.

5. Mehr Schlaf

Abgesehen von den mangelnden Auszeiten schlafen die meisten zusätzlich noch zu wenig. Und das macht sich kurz- oder langfristig bemerkbar: Schlechte Verfassung, keine Konzentration und der Tag fühlt sich schnell endlos und nicht produktiv an. Es fehlt einfach die Energie für kreative Arbeit.

Ich merke häufig, dass ich spätabends, Stunden nach meinem Feierabend, nochmal einen kreativen Schub bekomme und dann bis in die Nacht arbeite. Doch ich merke auch genauso schnell, wie sich das am nächsten Morgen rächt.

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6. Sport machen

Besonders in einer Gesellschaft, in der Arbeit zunehmend sitzend verrichtet wird, ist ausreichend Bewegung enorm wichtig geworden. Es muss ja nicht gleich viermal die Woche sein, aber je nachdem wie es deine Zeit zulässt, tut Bewegung wirklich gut. Eine Sportart – vielleicht findest du dabei sogar deine Leidenschaft – hilft dir, Belastung sowie Stress abzubauen und deine Gedanken mal richtig abzuschalten.

Dazu zählt auch regelmäßiges Entfernen vom Schreibtisch, um sich die Beine zu vertreten. Einige meiner Kollegen gehen regelmäßig fünf bis zehn Minuten um den Block, um sich anschließend mit einem frischen Kopf wieder an die Arbeit zu machen.

7. An einer Konferenz oder Networking-Event teilnehmen

Events und Konferenzen sind voll von positiver Energie. Speaker vermitteln ihr Wissen und es entstehen Gespräche mit anderen Teilnehmern, die dir dabei helfen können, zu realisieren, dass du nicht alleine mit deinen Problemen bist.

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Besonders für Freelancer sind Events eine der besten Möglichkeiten, um Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen auszutauschen. Auch wenn die Teilnahme oft Aufwand und Geld voraussetzt, wirst du am Ende belohnt. Mit frischem Input, neuen Kontakten und vielleicht mit Türen, die sich dadurch öffnen.

Letzte Anmerkung

Es gibt kein Allheilmittel, um einen Kreativ-Burnout zu bekämpfen. Was für einige funktioniert, funktioniert möglicherweise nicht für andere. Ein Burnout, egal welcher Art, kann nur ein paar Tage oder sogar ein paar Monate dauern.

Der beste Weg, um mit einem Burnout umzugehen besteht darin, sicherzustellen, dass es erst gar nicht dazu kommt. Dabei kann eine Routine helfen, die einige der oben genannten Punkte enthält.

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Statt einen Urlaub pro Jahr zu machen, nutze verlängerte Wochenenden. Umgebe dich mit positiven Menschen und versuche am Ball deiner Kreativität und Inspiration zu bleiben.

Die Branche der Kreativen ist die Vorreiter-Branche für viele andere. Wir haben bereits die Freiheit, von überall arbeiten zu können. Wir sind die Pioniere. Mein Appell an dich ist es, genau diese Freiheiten auch zu nutzen. Du benötigst eine Auszeit oder einen Tapetenwechsel? Dann frag danach! Es wird dir keiner etwas vor die Füße legen, du musst den ersten Schritt machen.

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2 Kommentare
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Tom Vogt
Tom Vogt

Das sind wirklich alles ein paar gute Tipps wie man ein Burnout vorbeugen kann. Sport treiben ist wirklich immer sehr wichtig. Deswegen sollte das auch wirklich jeder machen Sport kann bei so vielen dingen helfen.

Antworten
Mailin Dautel
Mailin Dautel

Ich hatte vor einer längeren Zeit ein Burnout und war auch in Behandlung. Der Tipp 6. hat mir geholfen. Die Frische Luft und die Bewegung haben mir Energie gegeben und Motivation. Ich kann das nur empfehlen auch die verlängerten Wochenenden.

Antworten

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