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Neues Geschäftsmodell: Lieferando will nicht mehr nur Essen ausliefern

Lieferando erweitert sein Lieferangebot. Künftig sollen auch Technikartikel an die Haustür gebracht werden. In ersten deutschen Städten ist das Angebot bereits verfügbar.

Von Jannik Schneider
2 Min.
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Lieferando möchte nun auch Technikartikel liefern. (Foto: Shutterstock/Camilo Concha)

In der Branche geht der Trend zum „Alleslieferer“, schrieb die Deutsche Presse-Agentur unlängst in einem ihrer Artikel. Laut dem Bericht können sich Nutzer:innen von Lieferando so über die gängigen Kanäle künftig auch Technikprodukte liefern lassen.

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Konkret geht es um Produkte aus Saturn- und Mediamarkt-Filialen, wie das Unternehmen am vergangenen Freitag selbst mitgeteilt hat. Es ist nicht der erste Erweiterungsversuch der Marke, die zum niederländischen Konzern Just Eat Takeaway gehört.

Lieferando: Technik- und Supermarktprodukte

Ein Segment der Erweiterung waren bislang Supermarktprodukte. Dafür kooperiert Lieferando mit dem Wettbewerber Getir. Der ist bekannt für seinen Quick-Commerce-Bereich – eine Art Expresszulieferung von Lebensmitteln.

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In Berlin, innerhalb des S-Bahn-Rings, liefern die Fahrer:innen von Lieferando so bereits „kleinere Produkte des kurzfristigen Bedarfs“, so die dpa. Die Produktpalette in der Hauptstadt wird nun mit Saturn- und Mediamarkt-Artikeln deutlich erweitert.

Laut Lieferando selbst soll das neue Angebot in den nächsten Wochen auch in Leipzig und Dresden verfügbar sein. Als Lieferziel gibt Lieferando eine Zeitspanne zwischen 40 und 60 Minuten an – die Lieferung erfolge direkt aus den Saturn- oder Mediamarkt-Läden.

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Lieferando lockt mit erstaunlicher Lieferzeit

Neben Getir und Lieferando mischt auch Flink im Quick-Commerce-Geschäft mit. Der Markt ist hart umkämpft, in den vergangenen Jahren sind einige Player bereits von der Bildfläche verschwunden. Das finnische Unternehmen Wolt will nach eigenen Angaben derweil sogar konkret als „Alleslieferer“ bekannt werden.

Das Kölner Startup Homeride (früher Baoo) arbeitet bereits mit mehr als 30 Partnern zusammen. Darunter befinden sich Filialen von Mediamarkt, Butlers, Toom und dem Superbiomarkt. Die Expansion über Köln und Düsseldorf ist bald geplant. Homeride sieht sich laut dem dpa-Bericht als „Unterstützer des Einzelhandels“ und liefert mit Fahrradkurieren noch am selben Tag der Bestellung aus.

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Allerdings zeugen nicht nur positive Beispiele davon, dass sich der Markt im Umbruch befindet. Der türkische Anbieter Getir hatte zwar den stark in der Kritik stehenden Berliner Konkurrenten Gorillas übernommen. Im Sommer dieses Jahres hat sich das Unternehmen allerdings von mehreren europäischen Märkten zurückgezogen. Bislang sind hierzulande rund 2.500 Stellen gestrichen worden.

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