News

Uber und Lyft erleiden bei Fahrerstatus Niederlage vor Gericht

Uber und Lyft müssen um ihr Geschäftsmodell fürchten. (Foto: Jonathan Weiss / Shutterstock.com)

Lesezeit: 1 Min. Gerade keine Zeit? Jetzt speichern und später lesen

Die Fahrdienstvermittler Uber und Lyft haben im US-Bundesstaat Kalifornien eine Gerichtsschlappe erlitten und müssen um ihr Geschäftsmodell fürchten.

Ein Berufungsgericht entschied am Donnerstag (Ortszeit), dass die beiden Unternehmen sich an ein Gesetz halten müssen, wonach die Fahrer in dem Bundesstaat als Mitarbeiter und nicht mehr als selbstständige Unternehmer behandelt werden müssen. Damit wurde die Entscheidung eines anderen Gerichts bestätigt, gegen die die Konzerne Widerspruch eingelegt hatten.

Kritiker werfen den Fahrdienstvermittlern vor, den Fahrern mit dem aktuellen Beschäftigungssystem wichtige Sozialleistungen vorzuenthalten. Die Unternehmen argumentieren, der neue Status würde wegen höherer Kosten, etwa durch Sozialabgaben, einen deutlichen Preisanstieg nach sich ziehen.

Nix mehr verpassen: Die t3n Newsletter zu deinen Lieblingsthemen! Jetzt anmelden

Uber und Lyft hoffen auf „Proposition 22“

Uber und Lyft hoffen derweil weiter darauf, dass die Kalifornier bei einer Abstimmung Anfang November einer Ausnahme vom Gesetz für Fahrdienste zustimmen. Sollte dieser, von den Unternehmen massiv unterstützte Vorschlag namens „Proposition 22“ nicht angenommen werden, könnten sie ihren Betrieb in dem US-Bundesstaat womöglich einstellen.

Uber wiederholte diese Drohung nun. Sollten die Wähler die „Proposition 22“ nicht annehmen, würden Tausende Kalifornier ohne Job dastehen und das Ride-Sharing in großen Teilen des Bundesstaates wohl ein Ende finden. Der Rivale Lyft, für den Kalifornien ein besonders wichtiger Markt ist, erwägt nun, vor das höchste Gericht des Staates zu ziehen. dpa

Zum Weiterlesen:

Meistgelesen

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 70 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Luca Caracciolo (Chefredakteur t3n) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung