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Uber

Uber ist ein Ridesharing-Dienst mit Sitz in San Francisco, der ursprünglich durch die Vermittlung von Limousinen per Smartphone-App bekannt wurde. Gegründet wurde das Unternehmen 2009 von Travis Kalanick und Garrett Camp. Heute wird Uber von Dara Khosrowshahi geleitet. Er hatte den Chefposten von Travis Kalanick im Jahr 2017 übernommen, nachdem dieser durch zahlreiche Sexismus-Vorwürfe unter Druck geraten war.

So funktioniert Uber

Uber bietet in mehr als 630 Städten der Welt verschiedene Online-Vermittlungsdienste für die Personenbeförderung an. Mit UberX und Uberblack beispielsweise können Fahrgäste normale und oberklassige Mietwagen inklusive Chauffeur buchen, mit Uberpop lassen sich Privatfahrer rufen. Reguläre Taxis vermittelt das Unternehmen mit seinem Dienst Ubertaxi. Mit der App Uber Eats kann außerdem Essen aus unterschiedlichen Restaurants bestellt werden.

Inzwischen bietet Uber in Kooperation mit dem Fahrrad-Anbieter Jump auch Elektroräder in Großstädten zur Kurzzeit-Vermietung an. Alle Bestellungen werden ausschließlich per App abgewickelt und auch bargeldlos bezahlt. Für jede Fahrt behält Uber einen Teil des Preises als Provision ein. Nach eigenen Angaben lag der Umsatz 2016 bei rund 6,5 Milliarden US-Dollar. Die gesamte Marktkapitalisierung von Uber wird von Brancheninsidern auf mehr als 60 Milliarden Dollar geschätzt. Uber zählt bis heute zu den wertvollsten Startup-Unternehmen der Welt.

Uber wird immer wieder kritisiert

Auch wenn der Uber-Service von Millionen Menschen auf der Welt genutzt wird, ist das Unternehmen immer wieder Gegenstand öffentlicher Proteste. Grund dafür sind im Wesentlichen die regulären Taxifahrer, die ihr Geschäftsmodell von Uber – das oftmals günstiger, schneller und zuverlässiger ist – bedroht sehen. Im Vergleich zu normalen Taxifahrern verfügen viele Uber-Fahrer auch nicht über einen Personenbeförderungsschein und müssen keine Ortskundeprüfung ablegen. Uber hatte unter der Führung des Mitgründers Travis Kalanick jahrelang auf eine aggressive globale Expansion oft unter Missachtung geltender Gesetze gesetzt.

Dementsprechend geriet Uber in den vergangenen Jahren immer wieder in Konflikte mit nationalen Regierungen – vor allem in Deutschland. So wurde Uberpop beispielsweise in der gesamten Bundesrepublik verboten. Uber ist derzeit nur als Vermittler von Taxis und Mietwagen mit Chauffeur in Berlin und München aktiv.

Sexismus-Vorwürfe bei Uber

Kritisiert wurde Uber in der Vergangenheit aber auch wegen seiner Unternehmenskultur. Medienberichten zufolge soll es an den Standorten von Uber immer wieder zu Sexismus-, Mobbing- und Diskriminierungsvorfällen gekommen sein. Interne Konkurrenzkämpfe würden demnach absichtlich befeuert und die Fehler erfolgreicher Mitarbeiter toleriert. Für Negativschlagzeilen sorgte auch Mitgründer Travis Kalanick selbst, als er einen Uber-Fahrer bei einer privaten Fahrt anbrüllte. Unzufriedene Investoren verdrängten Kalanick daraufhin bei Uber von der Firmenspitze. Der neue Chef Dara Khosrowshahi versucht einen Neuanfang mit verantwortungsvollem Wachstum und besonnenem Auftreten.

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