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Uber soll Reiseportal Expedia kaufen wollen – für über 20 Milliarden Dollar

Einem Bericht der Financial Times zufolge soll der Ridesharing-Dienst Uber eine Übernahme des Reiseportals Expedia ins Auge gefasst haben. Warum das nicht nur teuer, sondern gleichzeitig auch eine gute Idee sein könnte.

2 Min.
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Uber greift nach Expedia – Ziel: Super-App. (Foto: JHVEPhoto/Shutterstock)

Vor einigen Jahren hatte das zur Expedia-Gruppe Travel-Tech-Startup Vrbo eine Anti-Party-Technologie entwickelt, die dazu dienen sollte, unerlaubte Parties in gebuchten Unterkünften zu unterbinden. Jetzt dürften in der Firmenzentrale der Reiseplattform selbst aber die Korken geknallt haben.

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Will Uber Expedia kaufen?

Denn Expedia soll in Verhandlungen mit Uber über eine Übernahme stehen. Der Ridesharing-Dienst sei an einem Kauf des Reiseportals interessiert, berichtet die Financial Times. Der mögliche Kaufpreis dürfte sich jenseits eines Volumens von 20 Milliarden US-Dollar bewegen, denn soviel ist Expedia an der Börse gerade wert.

Die Nachrichten über das Uber-Interesse hatten darüber hinaus einen Freudensprung der Expedia-Aktie zufolge, die vorbörslich um über sechs Prozent zulegte. Die Uber-Aktionär:innen waren derweil skeptischer und schickten die Aktie auf Tauchgang: Um über drei Prozent ging es für den Kurs der Uber-Papiere bergab.

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Gespräche noch in frühem Stadium

Noch ist ein potenzieller Deal aber nicht in trockenen Tüchern. Wie auch CNBC unter Berufung auf Firmeninsider:innen bestätigte, befänden sich die entsprechenden Gespräche in einem sehr frühen Stadium und könnten jederzeit abgebrochen werden.

Expedia-Nutzer:innen können auf der Plattform Flüge, Unterkünfte, Autos und Ausflüge buchen. Zum Expedia-Konzern gehören neben Vrbo auch Websites wie Hotels.com und Orbitz. Allein im abgelaufenen zweiten Quartal 2024 sollen die Bruttoeinnahmen durch Buchungen rund 28,8 Milliarden Dollar betragen haben.

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Für das Interesse Ubers an Expedia gibt es nachvollziehbare Gründe. Zum einen dürften nur wenige Externe Expedia so gut kennen wie Uber-CEO Dara Khosrowshahi. Denn der war zwischen 2005 und 2017 dessen Chef und ist noch immer Teil des Expedia-Verwaltungsrats.

Uber auf dem Weg zu Super-App

Strategisch wäre eine Übernahme von Expedia für Uber ein Riesengewinn, urteilt etwa Wedbush-Securities-Analyst Dan Ives. Die Verhandlungen deuteten darauf hin, dass Uber sich in die Offensive begeben habe, um nach neuen Monetarisierungsmöglichkeiten zu suchen.

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Das sind die 10 wertvollsten Marken der Welt Quelle: Christian Mueller/ Shutterstock

Uber könne damit einen großen Schritt in Richtung Super-App gehen, die mehr als nur Mitfahrgelegenheiten und Essenslieferungen bietet. Als Risiken sehen Beobachter:innen neben dem hohen Kaufpreis auch die auf eine Übernahme folgende potenziell teure und möglicherweise komplizierte Integration des neuen Unternehmensteils.

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