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Lyft soll noch vor Uber an die Börse gehen

Lyft oder Uber: Wer kommt zuerst an der Börse an? (Foto: Jonathan Weiss / Shutterstock.com)

Medienberichten zufolge könnte Lyft noch vor Konkurrent Uber an die Börse gehen. Schon im März 2019 könnte der Ride-Sharing-Dienst an der Nasdaq gehandelt werden.

Im Dezember 2018 reichten Uber und Lyft am selben Tag die notwendigen Unterlagen zur Vorbereitung eines Börsengangs bei den US-amerikanischen Behörden ein. Wie es aussieht, scheint Lyft allerdings noch vor dem Konkurrenten an die Börse zu gehen. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider berichtet, wird der Ride-Sharing-Dienst schon ab Ende März 2019 an der Nasdaq gehandelt werden. Analysten vermuten, dass der kleinere Anbieter nicht möchte, dass der Börsengang von dem des größeren Konkurrenten überschattet wird.

Rennen der Ride-Sharing-Dienste: Lyft könnte noch vor Uber an die Börse gehen. (Foto: Roman Tiraspolsky/Shutterstock)

Lyft war bei der letzten Bewertung rund 15 Milliarden US-Dollar wert. Der Wert des Konkurrenten Uber beläuft sich auf eine Summe jenseits von 100 Milliarden Dollar. Innerhalb der letzten zwei Jahre konnte Lyft den Marktanteil in den USA von 22 auf 35 Prozent steigern. Lyft ist derzeit aber nur in den Vereinigten Staaten und Kanada aktiv. Uber bietet den eigenen Service hingegen in vielen Ländern der Welt an.

Ride-Sharing-Dienst Lyft soll Bewertung von 20 bis 25 Milliarden Dollar anstreben

Einem Reuters-Bericht zufolge strebt Lyft beim Börsengang eine Bewertung im Bereich von 20 bis 25 Milliarden Dollar an. Bei der Erstemission von Uber soll die Bewertung Schätzungen zufolge bei bis zu 120 Milliarden Dollar liegen. Der auch in Deutschland aktive Konkurrent braucht aber Medienberichten zufolge noch etwas länger für die Vorbereitung des Börsengangs. Uber und Lyft kommentierten diese Berichte nicht.

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