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Test

Martin ausprobiert: Dieser KI-Assistent hört aufs Wort – und auf Whatsapp-Nachrichten

Der KI-gestützte Assistent Martin soll euch bei der Arbeit unterstützen und hört dazu sowohl auf gesprochene Sprache als auch auf Whatsapp-Nachrichten und Mails. Was Martin kann – und wo seine Schwächen liegen.

3 Min.
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Martin soll euer persönlicher Jarvis sein – mit Whatsapp-Funktion. (Screenshots: Martin / Whatsapp – Hintergrundbild: Midjourney / t3n)

Das Team hinter Martin bewirbt den KI-Assistenten als „deinen persönlichen Jarvis“. Bei unserem kleinen Test wird schnell klar, dass die Erwartung damit etwas zu hoch gesteckt wird. Denn an die fiktive KI aus den Iron-Man-Filmen reicht der Assistent natürlich nicht ran. Mit einer etwas realistischeren Erwartungshaltung kann Martin aber dennoch überzeugen – zumal der Arbeitsalltag von den meisten dann doch weniger fordernd ist als der von Tony Stark.

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Immer und überall erreichbar: Der persönliche KI-Assistent Martin

Was Martin von ChatGPT oder Claude unterscheidet, ist zunächst die direkte Integration von Kalender, Mail-Inbox und To-do-Listen. So kann der KI-Assistent auf Zuruf neue Termine anlegen, löschen oder aufzählen, welche Aufgaben noch anliegen.

Außerdem ist Martin deutlich flexibler, wenn es darum geht, wie ihr mit ihm interagiert. Zum einen könnt ihr dafür ein Web-Interface nutzen, wo ihr neben einem Chat-Eingabebereich auch gleich euren Kalender, eure Aufgaben, Erinnerungen und Mails sehen könnt.

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Zusätzlich gibt es auch eine iOS-App. Über die könnt ihr euch auch mit gesprochener Sprache mit Martin unterhalten. Während aber das Chatinterface in unserem Test auch auf Deutsch verfasste Eingaben versteht, ignorierte die Sprach-KI alle deutschen Befehle. Auf Englisch hat es hingegen einwandfrei funktioniert, und wir konnten uns beispielsweise vorlesen lassen, welche Termine noch anstehen. Praktischerweise bezieht die KI dazu auch die Terminbeschreibungen mit ein und fasst kurz zusammen, worum es bei den jeweiligen Meetings geht.

Das Web-Interface verfügt über ein Chat-Interface – listet aber auch alle wichtigen To-dos und Termine auf. (Screenshot: Martin / t3n)

In den kommenden Monaten soll Martins Sprachmodus außerdem um weitere Sprachen ergänzt werden, wie uns Firmenchef Dawson Chen auf Nachfrage erklärt. „Wir konzentrieren uns darauf, alles so zuverlässig wie möglich zu machen, bevor wir die Funktion ausliefern“, so Chen.

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Wer mag, der kann in der iOS-App auch festlegen, ob Martin mit einer weiblichen oder männlichen Stimme antwortet. Außerdem habt ihr die freie Wahl, ob die KI mit einem britischen, einem US-amerikanischen oder australischen Akzent sprechen soll.

Mit den beiden Apps sind die Kontaktmöglichkeiten zu Martin aber längst nicht abgedeckt. Denn wer mag, der kann den KI-Assistenten auch per Whatsapp, Textnachricht oder E-Mail Befehle zukommen lassen. Theoretisch könnt ihr Martin sogar anrufen – aufgrund der US-amerikanischen Telefonnummer haben wir davon allerdings abgesehen.

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Zusätzlich könnt ihr Martin auch mit dem Team-Messenger Slack verbinden. Dann könnt ihr beispielsweise auch über die Martin-App oder Whatsapp Nachrichten in Slack hinterlassen.

Martin könnt ihr über die iOS-App auch Sprachbefehle erteilen. Wer möchte, kann die KI aber auch beispielsweise per Whatsapp kontaktieren. (Screenshots: Martin / Whatsapp / t3n)

Was kann Martin – und brauche ich das?

Sei es Mail zusammenfassen oder Kalendereinträge erstellen: Martin reagiert in unserem kleinen Test immer zügig und hilfreich. Aber wer beispielsweise mit den eigenen Mails per KI interagieren möchte, findet mittlerweile eine ganze Reihe von Mail-Clients, die entsprechende KI-Features mitbringen.

Die Sprachsteuerung ist – zumindest auf Englisch – sicherlich weniger fehleranfällig als Apples angestaubter Assistent Siri. Eine simple Erinnerung oder Ähnliches bekommt aber auch der hin. Und zwar kostenfrei. 

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Obendrein arbeitet auch Apple an einer verbesserten Sprachsteuerung. In dem Zusammenhang stellt sich dann auch die Frage, wie Martin generell langfristig mit den großen Techkonzernen konkurrieren will. Firmenchef Chen glaubt aber trotz der deutlich geringeren Ressourcen seines Startups daran, dass Martin auch langfristig eine Chance hat.

„Die großen Unternehmen haben viel mehr Ressourcen, aber sie sind wie Schlachtschiffe“, glaubt Chen. Techkonzerne bräuchten ewig, um ihre Richtung zu ändern. „Wenn wir schnell liefern, oft experimentieren und schnell von den Nutzern lernen, können wir die Product/Market-Fit finden, bevor sie überhaupt etwas Gutes auf den Markt bringen“, meint der Martin-Gründer.

Das kostet Martin

Als Einzelperson kostet euch der KI-Assistent bei jährlicher Zahlweise 21 US-Dollar monatlich. Firmen sollen später 45 Dollar pro Nutzer:in und Monat bezahlen, das Tool dann aber auch mit Unternehmensdaten anfüttern können. Die Anmeldung für das Firmenangebot erfolgt derzeit aber noch über eine Warteliste.

Lokale KI: Mit diesen 6 Tools kein Problem Quelle: Midjourny / t3n
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