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Massives Datenleck bei Klarna – Ausmaß inzwischen bekannt

Bei dem Zahlungsdienstleister Klarna scheint es zu einem massiven Datenleck gekommen zu sein. Nutzer berichten davon, Einblicke in fremde Accounts gehabt zu haben.

1 Min.
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Klarna. (Foto: Ascannio/Shutterstock)

Rund 90.000 Nutzerinnen und Nutzer des schwedischen Zahlungsdienstleisters Klarna sind von einem massiven Datenleck betroffen. Wie mehrere Userinnen und User auf Twitter berichten, war es ihnen am gestrigen Donnerstag zeitweise möglich, nach dem Login auf Details fremder Accounts zuzugreifen, darunter Namen, Fotos, aber auch die Zahlungshistorie sowie Bankdaten und Adressen.

Klarna reagiert verhalten

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Klarna selbst hat auf die Meldungen zunächst eher verhalten reagiert – man entschuldige sich für die „Unannehmlichkeiten“, die durch „Störungen im System“ zustande gekommen sein sollen. Der Login in der App war zwischenzeitlich nicht mehr möglich.

Twitter-Userinnen und -User zeigten sich irritiert von Klarnas Reaktion – Kontakt- und Transaktionsdaten fremder Menschen einsehen zu können, sei mehr als nur eine „Unannehmlichkeit“, heißt es beispielsweise. Ein Nutzer merkte zudem an, dass zwei der angezeigten Fremdaccounts identische Daten aufwiesen und fragte, ob es sich vielleicht um Testaccounts handeln könnte.

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Inzwischen hat Klarna den Vorfall bestätigt und angegeben, ein „menschlicher Fehler“ sei ursächlich gewesen. Die Daten seien für etwa eine halbe Stunde für andere Nutzerinnen und Nutzer in der App einsehbar gewesen – Karten- und Bankdaten seien jedoch nur in maskierter Form sichtbar gewesen. Man arbeite intern nun daran, das Datenleck aufzuarbeiten und betroffene Klarna-Kundinnen und -Kunden zu informieren. Auch die zuständigen Behörden sind laut Klarna bereits in Kenntnis gesetzt worden.

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Kommentare (4)

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Durchwinker

Ja, was jetzt? Datenleck oder Testumgebungs-Accounts?

Marco Uras

Das Wort User ist englisch. Es gibt keine Userinnen. Diese Überbetonung nervt und lenkt nur ab. Wenn das Geschlecht in einer Situation keine Rolle spielt, dann muss man es doch nicht erwähnen. Wo kommt diese deutsche Dämlichkeit nur her, dass alle Schiss haben, bei dieser Verhunzung der Sprache nicht mitzumachen. Gleichberechtigung geht anders. So verliere ich nur die Lust am weiterlesen. Hört endlich auf damit!

Adamantium

Und das bei einem IQ Test bei der Einstellung, sind doch alles so unfassbar schlaue Leute da. :D

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