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Mehr als nur ein E-Mail-Dienst: Mailchimp will zur Full-Marketing-Plattform werden

Mailchimp-Gründer Ben Chestnut (rechts) und Dan Kurzius. (Bild: Mailchimp)

Der E-Mail-Dienst Mailchimp baut aus: Dank neuer Marketing-Tools für kleine Firmen will das Unternehmen seinen Umsatz in diesem Jahr auf 700 Millionen US-Dollar steigern.

Der auf E-Mail-Marketing spezialisierte Dienst Mailchimp erweitert sein Angebot um neue Tools für kleine Firmen – und will damit zur Full-Marketing-Plattform avancieren. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre habe Mailchimp verschiedene Features wie Facebook-Ads und Marketing-CRM-Tools an den Start gebracht, schreibt Mitgründer und CEO Ben Chestnut in einem Blogeintrag. Jetzt seien alle Dienste unter einem Dach vereint und Mailchimp zu einer All-in-one-Marketing-Plattform geworden, so Chestnut.

Mailchimp: Kunden profitieren von Marketing-Wissen

Besonders interessant sind die neuen Angebote nicht zuletzt, weil die nach Mailchimp-Angaben rund elf Millionen aktiven Nutzer über insgesamt vier Milliarden E-Mail-Empfänger verfügen – was für die Plattform spannende Einblicke in deren Verhalten ermöglicht. Dieses Wissen will Mailchimp jetzt auch seinen Nutzern zur Verfügung stellen und natürlich zu Geld machen.

So soll eine KI künftig Kunden Empfehlungen geben können, wann und auf welche Weise sie am besten ein bestimmtes Publikum für ihre Marketingstrategie ansprechen können, wie Techcrunch schreibt. Darüber hinaus können Mailchimp-Nutzer direkt über den Anbieter Domains kaufen und Websites entwickeln. Lead-Kampagnen sollen besser verfolgt und ausgewertet werden können. Auch beim Social-Media-Management will Mailchimp Firmen mit entsprechenden Werkzeugen unter die Arme greifen. Als neue Option ist etwa Retargeting bei Facebook und Instagram im Angebot.

Für das erweiterte Angebot sollen Kunden künftig aber tiefer in die Tasche greifen. Mailchimp plant laut Techcrunch, ab Mittwoch künftig vier Preismodelle anzubieten statt bisher drei – und die Preise zum Teil anzuheben. Neben einer kostenlosen Variante wird es wie bisher ein Modell zum Preis von 9,99 Dollar pro Monat geben. Ergänzt werden soll eine Option für 14,99 Dollar pro Monat. Die teuerste Variante kostet demnach aber künftig 299 Dollar statt bisher 199 Dollar pro Monat. Im laufenden Jahr will Mailchimp einen Umsatz von 700 Millionen Dollar einfahren. Laut Chestnut soll der Dienst profitabel sein.

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