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Wissenschaftler entdeckten den Berliner Asteroiden 3 Stunden bevor er verglühte – warum das so besonders ist

Selten entdecken Wissenschaftler:innen Asteroiden, bevor sie einschlagen. Bei dem Exemplar, das Sonntag im Westen über Berlin zerplatzte, war es so.

2 Min. Lesezeit
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Seltenes Himmelsspektakel über Deutschland: Ein Asteroid verglüht nahe Berlin. (Foto: picture alliance/dpa/DER SPIEGEL | Christoph Seidler)

Berlin, Sonntag, 1:32 Uhr: Der kleine Asteroid 2024 BX1 verglüht westlich von Berlin auf der Höhe des Ortes Nennhausen. Knapp eine halbe Stunde vorher hatte die Nasa auf X den Feuerball angekündigt. Er war erst drei Stunden zuvor entdeckt worden.

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Es war erst das achte Mal, dass ein solcher Weltraumfelsen vor dem Einschlag erspäht wurde. Mittlerweile sind Interessierte zu der 4.700-Seelen-Gemeinde aufgebrochen, um nach Überresten zu suchen, berichtet Heise.

Livekamera aus Leipzig nimmt Einschlag auf

99 Prozent der erdnahen Asteroiden, die weniger als 30 Meter Durchmesser besitzen, wurden noch nicht entdeckt, schätzt die Esa. 2024 BX1 hatte eine Breite von rund einem Meter.

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Der selbst ernannte Asteroidenjäger Krisztián Sárneczky fand ihn von der Bergstation Piszkéstető aus. Sie gehört zum Konkoly-Observatorium in Ungarn. Eine Livekamera aus Leipzig machte die beste Aufnahme von dem sehr hellen Einschlag des Meteors.

Space.com berichtete, Sárneczky habe bereits Hunderte Asteroiden entdeckt. Diese Sichtung sei besonders außergewöhnlich, da der Stein sehr klein gewesen sei.

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Neomir ist das Asteroiden-Warnsystem der Esa, das 2030 in den Orbit starten soll. (Grafik: Esa)

Neue Technologie zur Asteroidenwarnung im Entstehen

Aktuell befinden sich mehrere Satelliten in der Entwicklung, die die Asteroiden- und Meteoridenwarnungen zuverlässiger machen sollen. So entsteht an der Universität Arizona der Near Earth Objects Surveyor (Neo Surveyor) der Nasa, der spätestens im Juni 2028 starten soll. Er nimmt Objekte von über 140 Metern ins Visier.

Neomir ist ein Projekt der Esa, das die Erde vor Asteroiden schützen soll, die größer als 20 Meter sind. Drei Wochen Vorlaufzeit bis zum Einschlag versprechen die Konstrukteur:innen der Consurrent Design Facility der Esa in den Niederlanden. Ab 2030 soll Neomir starten.

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In Chile entsteht das Vera-C.-Rubin-Observatorium, das das Sonnensystem katalogisieren soll. Der Leiter Mario Jurić sagt: „Wir haben 200 Jahre gebraucht, um alle Asteroiden zu entdecken, die wir bisher kennen, etwa 1,2 Millionen Asteroiden. In den ersten drei bis sechs Monaten von Rubin werden wir diese Zahl verdoppeln.“

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