News

Artikel merken

Nextbox: Nitrokey bringt Cloud nach Hause

Die kleine Metallbox enthält die notwendige Hard- und Software für eine eigene Nextcloud im Büro oder Homeoffice.

1 Min. Lesezeit

(Bild: Nitrokey)

Eine Cloud muss nicht zwingenderweise auf anderer Leute Computer liegen, sie lässt sich auch zu Hause auf eigener Hardware betreiben. Um Einrichtung und Pflege zu vereinfachen, will Nitrokey, der Hersteller der gleichnamigen Sicherheitsschlüssel, die Nextbox herausbringen: einen Minirechner auf Rasperry-Pi-Basis in einer Metallbox mit einer vorkonfigurierten Nextcloud, der im heimischen Netzwerk betrieben und über das Internet (TLS-verschlüsselt) verwendet werden kann.

Hardwareseitig steckt neben dem Raspberry Pi 4 mit zwei, vier oder acht Gigabyte RAM auch eine selbst entwickelte Zusatzplatine (Shield) in der Nextbox. Diese ermögliche einen Hardware-Reset-Taster sowie einen besser platzierten USB-C-Anschluss, schreibt Nitrokey. Später seien mit ihr auch nicht genannte Zusatzfeatures möglich. Dazu kommt ein Speichermedium, auf dem die Daten abgelegt werden.

Softwareseitig setzt Nitrokey auf ein Ubuntu-Core-Image, an dem keine Änderungen geplant sind. Dazu kommen ein Nextbox-Daemon (Nextbox Snap) sowie eine etwas angepasste Nextcloud. Letztere könne über eine Nextcloud-Nextbox-App konfiguriert werden. Alle Softwarekomponenten sind Open Source und können auf GitHub eingesehen werden.

Nitrokey verspricht, „langjährige Software-Updates bereitstellen“ zu wollen, sodass die Hardware nicht ersetzt werden müsse. Diese sollen automatisch eingespielt werden. Ubuntu Core 18 werde beispielsweise bis 2028 mit Sicherheitsupdates versorgt. Für Einrichtung und Betrieb seien keine besonderen technischen Kenntnisse notwendig, betont Nitrokey.

Nextbox wird per Crowdfunding finanziert

In einer Kickstarter-Kampagne kann das Projekt unterstützt und eine Nextbox vorbestellt werden. Fundingziel sind 10.000 Euro für die Entwicklung und Produktion der Geräte. Ein Prototyp sei bereits vorhanden, auf Hardwareseite seien nur noch kleine Änderungen am Gehäuse geplant, teilte Nitrokey mit. Auf Softwareseite würde noch die Benutzererfahrung und Robustheit verbessert.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Die günstigste Variante mit einer 240 Gigabyte großen SSD und zwei Gigabyte RAM soll 189 Euro kosten, während die teuerste mit zwei Terabyte SSD und acht Gigabyte RAM mit 530 Euro zu Buche schlägt. Im Februar soll die Produktion starten, die ersten Geräte sollen bereits im April ausgeliefert werden.

Autor des Artikels ist Moritz Tremmel.

Das könnte dich auch interessieren

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Digitales High Five
Holger Schellkopf (Chefredakteur t3n)

Anleitung zur Deaktivierung

Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder