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Nikola: Der Tesla-Rivale will jetzt auch E-Trucks anbieten

Nikola Two. (Bild: Nikola Motor Company)

Das US-Startup Nikola will neben den geplanten Brennstoffzellen-Lkw auch einen E-Truck anbieten. Der soll sich besonders für kurze Strecken, etwa in Städten, eignen.

Vor fast drei Jahren hat der Tesla-Konkurrent Nikola seine mit Brennstoffzellen betriebenen Trucks One und Two vorgestellt. Die mit Wasserstoff und Elektromotoren angetriebenen Hybrid-Trucks sollen in den kommenden Jahren auf den Markt kommen – in den USA. Das dritte Modell Tre wurde eigens für den europäischen Markt entwickelt, wie Heise Online berichtet. Jetzt hat Nikola per Twitter mitgeteilt, dass es von den Varianten Two und Tre jeweils eine rein elektrisch angetriebene Version geben soll.

Nikola: E-Trucks werden auf der Nikola World präsentiert

Demnach sollen die Stromer auf der Mitte April stattfindenden hauseigenen Messe Nikola World offiziell präsentiert werden. Die E-Trucks wird es mit 500- und 750-Kilowattstunden- sowie 1-Megawattstunden-Akku geben. Interessenten könnten sie im Rahmen des Events gleich vorbestellen. Während die per Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen-Lkw für längere Strecken vorgesehen sind, sollen sich die E-Trucks insbesondere für den Betrieb innerhalb von Städten eignen.

Die geplante Vorstellung der E-Lkw sei aber keine Absage an die Brennstoffzellen-Technologie. Im Gegenteil: Nikola rechnet eigenen Angaben zufolge damit, dass die Bestellungen von Brennstoffzellen- versus E-Trucks im Verhältnis 50 zu eins erfolgen werden. Das hängt auch damit zusammen, dass die Brennstoffzellenmodelle deutlich leichter sein werden als die E-Trucks. Damit soll eine Reichweite von bis zu 1.900 Kilometern möglich werden. Zum Vergleich: Tesla will mit seinem E-Lkw Semi eine Reichweite von bis zu 800 Kilometern erreichen.

E-Truck mit Wasserstofftank: Nikola One
(Bild: Nikola Motor Company)

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Mit Tesla verbindet Nikola nicht nur eine – potenzielle – Konkurrenz auf dem Markt, sondern auch ein teurer Rechtsstreit. Weil Tesla beim Design seines Semi-Trucks bei Nikola abgekupfert haben soll, hatte Nikola im vergangenen Jahr eine Klage eingereicht. Darin fordert das US-Startup von Elon Musks Firma zwei Milliarden US-Dollar Schadenersatz.

Ebenfalls interessant: Tesla will 100.000 Semi-Trucks im Jahr bauen

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