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Google speichert eure „OK Google“-Suchanfragen – so könnt ihr sie erneut anhören, oder löschen

Die Google-Sprachsuche wird immer stärker genutzt. (Bild: Google)

OK, Google:„Wie hoch ist der Eiffelturm“, „Wie alt ist Angela Merkel?“, oder „Stelle den Timer auf 50 Minuten.“ Googles Sprachsuche ist eine bequeme Angelegenheit, wenn man keine Lust hat, Suchanfragen, Termine, oder andere Dinge per Tastatur in sein Smartphone einzutippen. All die eingesprochenen Befehle werden wie alle Suchanfragen gespeichert. Eine Weboberfläche zeigt euch alle Spracheingaben gesammelt an und ermöglicht auch die Verwaltung. 

OK Google: Sprachbefehle erneut anhören, oder als Transkript lesen

Wer Googles Dienste nutzt, erklärt sch damit einverstanden, dass das Unternehmen alle Daten – inklusive der Suchanfragen und Co. – auf den eigenen Servern speichert, um damit die hauseigenen Produkte zu verbessern. Auch die Sprachsuche gehört dazu, die auf Android, iOS und auch dem Desktop per Chrome-Browser genutzt werden kann. Das Unternehmen behält die Daten aber nicht für sich, sondern zeigt sich äußerst transparent. Neben dem Standortverlauf, benutzten Geräten und Suchanfragen, protokolliert Google auch, was ihr in die Google-Suche einsprecht und sammelt diese Daten auf der Seite Sprach- & Audioaktivitäten.

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Nur der Nutzer selbst hat Zugriff auf seine Sprach- und Audioaktivitäten. (Screenshot: Google)

Auf dieser Seite erhaltet ihr einen Überblick über all die Dinge, die ihr Google gefragt habt. Doch damit nicht genug: Es ist euch sogar möglich, die Sprachbefehle erneut anzuhören und – sofern Google euch korrekt verstanden hat – die Eingaben als Transkriptionen zu lesen. Außerdem könnt ihr eure Spracheingaben durchsuchen und mithilfe des integrierten Kalenders eine regelrechte Zeitreise durchführen.

Wem das Ganze zu unheimlich ist, der kann all seine eingesprochenen Daten komplett löschen. Wer die Google-Sprachsuche aber intensiv nutzt, sollte sich diese Aktion besser zweimal überlegen, denn durch die gesammelten Eingaben kann Googles Algorithmus euch nach und nach besser verstehen, und selbstredend auch individualisierte Werbung ausspielen. Falls ihr euch fragt, was ihr mit Google Now beziehungsweise der Spracheingabe so alles anstellen könnt – kein Problem, wir haben eine Übersicht der Google-Now-Befehle in petto.

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Das Löschen der „Ok-Google“-Spracheingaben ist kein Problem. (Screenshot: Google)

 

via www.zdnet.com

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