In eigener Sache

OKR: Unternehmensziele mit agiler Führung erreichen

OKR steht für „Objectives and Key-Results“. (Grafik: t3n)

Ein Unternehmen führen, in dem fokussiert und nach sinnvollen Prioritäten gearbeitet wird – klingt simpel, ist es in der Praxis aber nicht. Hilfe leistet die OKR-Methode – und mit dem Guide von t3n und Murakamy wird es noch ein Stück leichter.

Stell dir vor, du würdest in diesem Moment spontan durch die verschiedenen Abteilungen deines Unternehmens gehen und alle Mitarbeiter bitten, auf einen Zettel zu schreiben, auf welche Unternehmensziele sie hinarbeiten und in welcher Form das, was sie heute getan haben, dazu beiträgt, diese Ziele zu erreichen.

Was denkst du, wie leicht oder schwer würde es deinen Mitarbeitern fallen ihre eigenen Tätigkeiten zu den Zielen des Unternehmens in Bezug zu setzen? Hätten alle ähnliche Vorstellungen davon, was die wichtigsten Zielsetzungen sind?

Warum das Big Picture nie aus dem Blick geraten sollte

Wenn du dir nicht ganz sicher bist wie dieses kleine Experiment ausgehen würde, bist du damit vermutlich nicht allein. Sich auf ganz grundlegende strategische Ziele gemeinsam festzulegen und diese dann konsequent über mehrere Ebenen runterzubrechen, stellt für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar. Das macht sich etwa bemerkbar, wenn es darum geht, welche Projekte und Themen vorangetrieben werden sollen: Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die sich mit spannenden Ideen einbringen, wünscht sich eigentlich jede Führungskraft, denn das bietet tolle Chancen! Sind Ziele und Prioritäten aber nicht klar, ist es schwer zu entscheiden, welche Projekte das Unternehmen am besten voranbringen. Zeit und Ressourcen werden dann auf unzählige Vorhaben aufgeteilt, die vielleicht nie bis zum Ende durchgeführt werden. Oder es wird in die Ideen investiert, die am geschicktesten präsentiert wurden, nicht in die sinnvollsten. Langsam aber sicher geht der Fokus so immer weiter verloren – und das ist nicht nur ineffiziente Unternehmensführung, sondern demotiviert auch engagierte Mitarbeiter.

Die OKR-Methode: ein agiler Weg zu mehr Fokus und weniger Stress

Einen Ansatz, solche Zustände zu vermeiden, stellt das Framework OKR dar. OKR steht für Objectives and Key-Results und war ursprünglich eine Weiterentwicklung der „Management by Objectives“-Führungstechnik (MbO). Klar verständliche Strategien und Werte sollen die Mitarbeiter dabei unterstützen, Entscheidungen im Sinne des Unternehmens zu treffen. Die Objectives beschreiben dabei ein Ziel beziehungsweise einen Zielzustand. Die Key-Results wiederum bestimmen, wie der Zustand erreicht werden soll. Diese OKR-Sets werden alle drei Monate definiert.

Das Modell ist zwar von großen Digitalplayern wie Google, Twitter oder Linkedin sehr erfolgreich erprobt worden, funktioniert aber natürlich auch jenseits des Silicon Valley. Für alle, die in Sachen Führung und Zielmanagement ihre Komfortzone verlassen wollen und ganz genau wissen möchten, ob und wie sich die agile OKR-Methode in ihrem Unternehmen anwenden ließe, haben wir gemeinsam mit den Leadership- und OKR-Profis von Murakamy einen Guide erarbeitet.

OKR-Methode anwenden
Der Guide „Agile Führung mit OKR“ wurde in Zusammenarbeit mit der OKR-Beratung Murakamy erstellt und umfasst etwa 90 pdf-Seiten. (Grafik: t3n)

Guide zum OKR-Framework

Der Guide gliedert sich in einen eher theoretischen Grundlagenteil und einen Praxisteil, der dich Schritt-für-Schritt dabei unterstützt, wenn du OKR einführen willst – auch mithilfe von Templates, Grafiken, Checklisten und kleinen Beispielen.

Hier eine ganz kleine Auswahl an Fragen, die der Guide beantwortet:

  • Wie genau läuft der OKR-Prozess im Idealfall ab?
  • Welche Rollen gibt es im OKR-Prozess?
  • Wie formuliert man Obectives und Key-Results richtig und was hat das mit Stretchgoals zu tun?
  • Warum ist es so wichtig, eine gute Vision/Mission zu haben?
  • Was ist eigentlich die genaue Idee dahinter und was macht die Methode so erfolgreich?
  • Welche Voraussetzungen sollte mein Unternehmen erfüllen? Ist zum Beispiel Erfahrung mit agilen Arbeitsweisen erforderlich?
  • Kann man OKR auch schrittweise implementieren?
  • Woran könnte die Einführung von OKR scheitern, wo liegen die Stolperfallen?
  • In welchem Verhältnis stehen OKR zu KPI?
  • Kann ich OKR eigentlich auch an mein Bonussystem anbinden?
  • Wie verträgt sich OKR mit anderen Methoden, zum Beispiel Scrum?
  • Von Asana bis Weekdone – welche Tools helfen bei der OKR-Verwaltung?

Du willst das Thema OKR-Einführung jetzt angehen und dafür sorgen, dass dein Unternehmen seine Ziele erreicht?

Den Guide in pdf-Form bekommst du für 99 Euro (brutto). Möchtet du gleich richtig tief einsteigen oder magst es gern audiovisuell? Dann kannst du dich auch für den OKR-Onlinekurs von Murakamy anmelden – für 249 Euro (netto).

Zum Guide und Onlinekurs

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