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Panasonic geht wohl ab 2023 für Tesla in die Batterie-Massenproduktion

Laut Medienbericht wird Panasonic bereits im Jahr 2023 mit der Massenproduktion der Lithium-Ionen-Batterien 4680 beginnen. Was über die Next-Gen-Batterie bislang bekannt ist.

Von Christian Bernhard
2 Min. Lesezeit
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Die 4680-Zelle ist etwa fünf Mal so groß wie die aktuell von Tesla verwendete NCA-Batteriezelle. (Bild: Shutterstock / Grigvovan)

Panasonic will laut Nikkei Asia im Laufe des Jahres 2023 mit der Serienproduktion der 4680-Zellen für Tesla beginnen. Obwohl die Batterien hauptsächlich für den US-amerikanischen Autohersteller produziert werden sollen, schloss ein Panasonic-Manager bereits in einem Interview im November nicht aus, sie auch an andere Unternehmen zu vertreiben.

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Für die Massenproduktion der neuen 4680-Zellen wird Panasonic laut Nikkei Asia das eigene Werk im japanischen Wakayama erweitern. Zwar bestätigte ein Sprecher von Panasonic gegenüber dem Wall Street Journal bereits im Oktober 2021, dass die Testproduktion der 4680-Batterien im März 2022 beginnen soll. Gegenüber Reuters lehnten es Verantwortliche des Unternehmens jedoch ab, den aktuellen Bericht zu bestätigen: „Wir untersuchen verschiedene Optionen für die Massenproduktion, einschließlich einer Testproduktionslinie, die wir in diesem Geschäftsjahr einrichten“, zitiert Reuters einen Panasonic-Sprecher. „Wir haben jedoch derzeit nichts weiter zu verkünden.“

Was über die 4680-Batteriezellen bekannt ist

Nikkei Asia berichtet, dass die neuen Batterien die Reichweite von Elektrofahrzeugen um bis zu 20 Prozent erhöhen können. Damit könnte beispielsweise die Reichweite des Model S von 650 Kilometer auf 750 Kilometer gesteigert werden. Zudem sollen die 4680-Zellen gemessen an der Kapazität zwischen zehn und 20 Prozent weniger kosten.

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Tesla selbst hatte die Reichweitensteigerung bislang mit bis zu 16 Prozent und die Verringerung der Kosten um bis zu 14 Prozent angegeben. Die 4680-Zelle ist etwa fünf Mal so groß wie die aktuell von Tesla verwendete NCA-Batteriezelle. Der Name der neuen Batterie bezieht sich übrigens – wie es bei Tesla Tradition ist – auf die Abmessung: Der Durchmesser der Rundzelle beträgt 46 Millimeter, die Zelle ist 80 Millimeter lang.

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Von dem im Jahr 2020 vorgestellten Plan, Batteriezellen in eigenen Anlagen künftig selbst produzieren und damit die Abhängigkeit von externen Zulieferern senken zu wollen, war Tesla relativ schnell wieder abgerückt:

So twitterte Elon Musk im September 2020: „Wir beabsichtigen, die Käufe von Batteriezellen von Panasonic, LG und CATL zu erhöhen, nicht zu reduzieren.“ Weiter fügte er hinzu, dass Tesla die Massenproduktion der Zellen wahrscheinlich nicht vor 2022 erreichen werde.

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