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Patentstreit: Cisco muss 1,9 Milliarden Dollar zahlen

In einem Patentrechtsstreit ist der Netzwerkspezialist Cisco zur Zahlung einer Geldstrafe von insgesamt 1,9 Milliarden US-Dollar verurteilt worden.

1 Min. Lesezeit
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(Foto: Michael Vi/Shutterstock)

1,9 Milliarden Dollar (etwa 1,6 Milliarden Euro) muss der Netzwerkriese Cisco laut einem Urteil des Gerichts von Norfolk im US-Staat Virginia an Centripetal Networks bezahlen. Cisco habe insgesamt vier Patente des Klägers verletzt. „Vorsätzlich und ungeheuerlich“, nannte Bezirksrichter Henry Morgan das Vorgehen des IT-Spezialisten.

„Vorsätzliche und ungeheuerliche“ Patentverletzung

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Für Morgan besteht kein Zweifel daran, dass Cisco eine patentierte Cybersecurity-Funktion zum Schutz von Netzwerken kopiert habe, die Centripetal Networks mithilfe eines Zuschusses des US-amerikanischen Ministeriums für Innere Sicherheit entwickelt hatte. Centripetal Networks hatte das Konzept in einer Besprechung mit Cisco vorgestellt. Ein Jahr später habe Cisco dann Produkte auf den Markt gebracht, die denen Centripetals sehr ähnelten, und das kleinere Unternehmen so auch bei Regierungsaufträgen ausgestochen. „Das ist kein Zufall“, urteilte Morgan.

Eigentlich, so der Bezirksrichter, müsse Cisco den Konkurrenten mit 755,8 Millionen Dollar für die Patentrechtsverletzungen entschädigen. Weil der Konzern aber mutwillig gehandelt habe, werde nun das Zweieinhalbfache fällig. Zudem muss das Unternehmen für die nächsten Jahre zehn beziehungsweise fünf Prozent Lizenzgebühren für den Verkauf einiger Produkte an Centripetal abgeben. Cisco hat angekündigt, in Berufung gehen zu wollen. Wegen der Corona-Pandemie war der Gerichtsprozess über eine Videokonferenz abgehalten worden.

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