News

Playstation-Chef: Virtual Reality braucht noch Zeit

Virtual-Reality-Brille Playstation VR im Einsatz. (Foto: Aleksandra Suzi / Shutterstock.com)

Lesezeit: 1 Min. Gerade keine Zeit? Jetzt speichern und später lesen

Sonys Playstation-Chef glaubt nicht daran, dass wir den Durchbruch von Virtual-Reality in naher Zukunft erleben werden. An der Technik will er aber dennoch festhalten.

Über einen kostenlosen Adapter kann die Virtual-Reality-Brille Playstation VR auch mit der Playstation 5 genutzt werden. Eine neue Brille wird es allerdings auf absehbare Zeit nicht geben. „Ich denke, wir sind mehr als nur ein paar Minuten von der Zukunft der virtuellen Realität entfernt“, erklärt Jim Ryan gegenüber der Washington Post. Ryan ist der CEO von Sony Interactive Entertainment und damit der Chef von Sonys Videospielsparte.

Ganz will Ryan die Technologie aber nicht abschreiben: „Wir glauben definitiv daran, dass VR irgendwann in der Zukunft eine sinnvolle Komponente der interaktiven Unterhaltung darstellen wird“, so der Playstation-Chef. Nur wird es laut Ryan eben nicht in diesem oder dem nächsten Jahr soweit sein, sondern doch noch etwas länger dauern.

Playstation VR: Absatz hat 2020 merklich nachgelassen

Sony hat nach eigenen Angaben bis Januar 2020 rund fünf Millionen Einheiten der Playstation VR verkauft. Das klingt zwar zunächst gut, allerdings hat Sony demnach nur 800.000 Einheiten zwischen März 2019 und Januar des Folgejahres abgesetzt. Außerdem befindet sich die VR-Brille bereits seit 2016 im Handel und die Verkaufszahlen haben nach Angaben der Washington Post im Jahr 2020 nochmal deutlich nachgelassen.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Generell bleibt der Markt für VR-Brillen überschaubar. Zwar machen weder Facebook-Tochter Oculus noch Valve oder HTC Angaben zu den Verkaufszahlen, die Marktforscher von IDC gehen jedoch davon aus, dass der VR-Markt 2020 um 6,7 Prozent schrumpfen wird. 2021 könnte es nach Ansicht der Analysten wieder bergauf gehen, allerdings entfällt ein steigender Anteil des VR-Marktes auf Unternehmensanwendungen.

Das könnte dich auch interessieren

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
DoomService
DoomService

Schönes „Spielzeug“, das ich zwar auch gerne hätte, ABER:
Für mich ist die ganze Technik immer noch viel zu teuer (alle Komponenten preisliche einbezogen, damit VR wirklich gut läuft). Oder so ausgedrückt: Selbst als überzeugter Digitalo ist mein verfügbares Geld nicht üppig genug, als dass ich mir einfach alles kaufe kann, um nur mal „rumzuspielen“.

Bei einem Kumpel haben wir schon diverse Titel an der PSVR angespielt. Und ich fand’s schon nett. Aber irgendwie habe ich es unterbewusst nur als Tech-Demo wahrgenommen. Will heißen: Obwohl es rein technisch natürlich eine intensivere Wahrnehmung ist, konnte die Immersion nicht so ganz zünden.
Vielleicht brauche ich es zu Hause, damit man mit der Technik Routine bekomme. Aber da schließt sich der Kreis. Für ein „vielleicht“ kann ich einfasch nicht so einen Batzen Geld hinlegen.

Und selbst wenn es irgendwann mal erschwingflich ist und der Anwendung einer normalen Brille entspricht, also in wenigen Sekunden aufgesetzt UND BETRIEBSBEREIT ist (ohne Konfigurationsarbeit), zweifel ich immer noch, ob es der Markt in Gänze annimmt; siehe 3D-Fernseher-Flop.

Dass es aber eiegtnlich zahlungswillige Gesellschaftgruppen gibt, hat dieses Jahr (2020) gezeigt. Viele Leute sind bereit 4stellige Summen für Einzelkomponenten zu zaheln; siehe RTX 3000 Serie.
Für den Privatanwender eigentlich völlig über das Ziel hinaus und viel zu teuer in Bezug auf Frames pro Euro. Aber die Dinger sind ausverkauft. Sind das alles Besserverdiener oder Personen die einfach keine Rücksicht auf ihre finanzielle Situation nehmen? Keine Ahnung. Aber es gibt sie eben, die Leute, die sehr viel Geld in „den heißen Scheiß“ stecken. Aber im Gegensatz zu den RTX Karten habe ich nicht gehört, dass die Headsets ausverkauft wären.

Ich halte es für Wahrscheinlich, dass weitere 5 Jahre ins Land gehen werden, bis eine Massenmarktkompatibilität hergestellt ist. Und nur dann hat sich eine Technik durchgesetzt…

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Digitales High Five
Holger Schellkopf (Chefredakteur t3n)

Anleitung zur Deaktivierung