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50.000 Powerwalls: Tesla baut das größte virtuelle Kraftwerk der Welt

Tesla will in Südaustralien das größte virtuelle Kraftwerk der Welt bauen. Dazu werden in 50.000 Haushalten Solaranlagen und Powerwalls installiert. Die Anlage soll 250 Megawatt liefern.

2 Min.
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Tesla-Kraftwerk in Südaustralien. (Screenshot: Tesla)

Im vergangenen Jahr hatte Tesla in Südaustralien innerhalb von 100 Tagen den größten Akku der Welt errichtet – und damit eine Wette gewonnen. 30.000 Haushalte sollen dank des Powerpack-Projekts sicher mit Strom versorgt werden können. Jetzt zündet Tesla eine neue Stufe im Rennen um eine Stabilisierung der Energieinfrastruktur in Down Under. Der Plan: In den kommenden vier Jahren soll das größte virtuelle Kraftwerk der Welt entstehen.

Tesla-Kraftwerk soll Leistung eines großen Kohlekraftwerks erreichen

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Um das Ziel zu erreichen, will Tesla in insgesamt 50.000 südaustralischen Haushalten seine Powerwall-2-Systeme mit 13,5 Kilowattstunden installieren. Außerdem sollen 5-Kilowatt-Solaranlagen eingebaut werden, wie Elektrek.co berichtet. Damit könnte das virtuelle Kraftwerk eine Leistung von 250 Megawatt erreichen. Zu Kernzeiten könnte das Tesla-Kraftwerk so viel Kapazität liefern wie ein großes Gasturbinen- oder Kohlekraftwerk, wie Tesla mitteilt.

Das virtuelle Tesla-Kraftwerk soll ähnlich funktionieren wie das Powerpack-System. Aufgeladen werden die Akkus, wenn die Nachfrage und Strompreise gering sind. Steigen die Nachfrage und die Preise an, kann die gespeicherte Energie ins Netz gespeist werden. Mit den Stromverkäufen soll sich die Anlage auch finanzieren. Zudem gibt es eine Förderung der südaustralischen Regierung in Höhe von zwei Millionen australischen Dollar (1,27 Millionen Euro) sowie einen 30 Millionen Dollar schweren Kredit des regionalen Renewable Technology Fund.

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Haus mit Solardach und Powerwalls von Tesla. (Bild: Tesla)

Zunächst sollen 1.100 Haushalte von Geringverdienern in einem großangelegten Testlauf mit den Solaranlagen und den Stromspeichern ausgestattet werden. 24.000 weitere sollen folgen, bevor die Möglichkeit der Bewerbung für die Installation auf alle südaustralischen Haushalte ausgeweitet werden soll. Dann sollen die übrigen 25.000 geplanten Haushalte bis 2022 ans System angeschlossen werden. Die Hausbesitzer werden die installierten Anlagen übrigens nicht besitzen – dafür sollen sie aber auch nicht dafür zahlen.

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Experten gehen davon aus, dass die teilnehmenden Haushalte bis zu 30 Prozent der jährlichen Energiekosten einsparen können. Darüber hinaus soll die Anlage allen Südaustraliern günstigere Preise und eine höhere Versorgungssicherheit bringen.

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Hel

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