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Premiere für Streamingdienst TV Plus: Apple gründet eigenes Filmstudio

Tim Cook bei der Vorstellung des Streamingdiensts Apple TV Plus. (Screenshot: Apple/t3n.de)

Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis Apple ein eigenes Filmstudio für seinen neuen Streamingdienst TV Plus startet. Schließlich spart sich der Konzern dadurch Lizenzkosten.

Am 1. November wird Apples Streamingdienst TV Plus offiziell an den Start gehen. Das Angebot ist zunächst nicht groß, aber teuer erkauft. So soll der Konzern allein für die zwei Staffeln von „The Morning Show“, einer der fünf zu Beginn verfügbaren Serien, rund 300 Millionen US-Dollar bezahlt haben. Entsprechend ist es nur folgerichtig, wenn Apple selbst in die Produktion von Filmen und Serien einsteigt, statt nur die hohen Kosten für die Lizenzierung aufzubringen. Einem Bericht der Newsseite The Hollywood Reporter zufolge gründet Apple jetzt ein eigenes Studio.

Apple produziert „Masters of the Air“ selbst

Die erste Eigenproduktion ist dem Bericht nach ebenfalls schon fixiert. In dem Filmstudio, dessen Name bisher noch nicht bekannt ist, soll als erstes die neunteilige Serie „Masters of the Air“ produziert werden. Diese Serie ist als Nachfolger für die HBO-Serien „Band of Brothers“ und „The Pacific“ gedacht. Die Führung des Bereichs Worldwide Video in dem Filmstudio, das für die Serie verantwortlich zeichnen soll, haben zwei ehemalige Manager von Sony Pictures TV übernommen: Zack Van Amburg und Jamie Erlicht.

„Masters of the Air“ wird wie „Band of Brothers“ und „The Pacific“ den Zweiten Weltkrieg als Thema behandeln. Die Apple-Produktion fokussiert speziell den Kampf der 8. US-Luftflotte gegen Nazideutschland, wie heise.de schreibt. Die Idee zu der Serie soll schon vor längerem bei HBO entstanden sein, Apple hat das entsprechende Konzept demnach jetzt aufgekauft. Wie bei den Vorgängern stehen auch für „Masters of the Air“ Tom Hanks und Steven Spielberg als ausführende Produzenten bereit. Spielberg arbeitet für Apple TV Plus schon an seinen „Amazing Stories“.

Apple: Über 20 Serien nur lizenziert

Mit eigenen Serien könnte Apple Beobachtern zufolge nicht nur Kosten bei Lizenzen sparen, sondern die Inhalte zusätzlich besser finanziell auswerten. Bisher gehört Apple keine einzige der gut 20 in Auftrag gegebenen Serien für seinen TV-Plus-Dienst, wie The Hollywood Reporter schreibt. Die künftige Konkurrenz ist Apple da schon voraus. Sowohl Disney Plus als auch Peacock und HBO Max beauftragen Inhalte vorrangig bei den konzerneigenen Filmstudios.

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