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Probleme mit Datenbank: Berliner Bezirk kann keine Corona-Fälle melden

Eine Woche lang meldeten Mitarbeiter:innen des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf eine Inzidenz von 0,0. Das lag leider nicht daran, dass sich niemand infiziert hatte, sondern an einem technischen Problem.

Von Hannah Klaiber
1 Min. Lesezeit
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Bis die Zahlen für Marzahn-Hellersdorf wieder mit der Realität übereinstimmen, wird es noch dauern. (Symbolbild: Shutterstock / Camilo Concha)

Wegen einer technischen Störung sei die werktägliche Übermittlung der Corona-Fallzahlen an das Robert Koch-Institut (RKI) sieben Tage lang unterbrochen gewesen. Dies teilte ein Sprecher des Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf mit. Seit Montagmittag würden die Daten demnach wieder übermittelt – allerdings werde es noch dauern, bis alle Fälle nachgemeldet werden könnten.

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Woran war die reibungslose Übermittlung der Corona-Fälle gescheitert? „Die zu Beginn der Pandemie als Grundlage des bezirklichen Erfassungssystems gewählte und nach damaligem Stand großzügig bemessene Datenbank hatte durch die stark steigenden Fallzahlen und damit auch exponentiell anwachsenden Datenbestände ein bestehendes Limit erreicht“, zitiert rbb den Sprecher des Bezirksamts, Frank Petersen. Mit anderen Worten: Der Speicher war voll.

Neue Datenbank wurde erstellt

Weil die bestehende Datenbank überlastet war, musste eine neue erstellt werden. Dass dies eine Woche Arbeit in Anspruch nahm, erklärt Petersen so: „Das ist wie bei einem Zug. Da kann man nicht einfach die Kolben während der Fahrt auswechseln.“ Eine ausführliche Abstimmung mit dem RKI sie notwendig gewesen, da diese Aufgabe nicht allein vonseiten der IT-Stelle und des Gesundheitsamtes gelöst werden konnte.

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Die neue Datenbank steht – nun müssen infolge des vorangegangenen Ausfalls rund 6.000 Fälle aus dem Bezirk eingepflegt und nachträglich an das RKI gemeldet werden. Wie es aus dem Bezirksamt weiter heißt, arbeite das Team der bezirklichen Kontaktverfolgung aktuell mit Hochdruck daran, diese Fälle schnellstmöglich nachzubearbeiten und werde auch zusätzliche Wochenendeinsätze nicht scheuen.

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Die Inzidenz wird sprunghaft steigen

Das RKI meldet für den Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf aktuell eine Inzidenz von 100,7, die weit unter der anderer Berliner Bezirke liegt. Laut Petersen ist davon auszugehen, dass dieser Wert in den nächsten Tagen – wenn sich die Übermittlung der Zahlen wieder eingependelt hat – sprunghaft ansteigen wird.

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