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Ratgeber Wallboxen: Die beste E-Ladestation fürs Elektroauto ab 200 Euro kaufen

Das E-Auto an einer eigenen Wallbox aufzutanken ist nicht nur komfortabel, sondern auch günstig. Leistungsfähige Wallboxen gibt es mittlerweile ab 200 Euro.

Quelle: techstage
11 Min. Lesezeit
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Wallboxen: Die beste E-Ladestation fürs Elektroauto (Bild: Go-e Thomas Faltin)

In Zeiten von Mobilitätswende und Klimawandel sind Elektrofahrzeuge und Lademöglichkeiten immer wieder ein Thema. Insgesamt sind in Deutschland knapp 1,08 Millionen E-Fahrzeuge zugelassen (April 2023). 2019 waren es noch weniger als 100.000. Ein Grund für die steigende Popularität der Elektrofahrzeuge dürfte darin liegen, dass viele nach Alternativen zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor suchen, um unabhängiger von steigenden Preisen bei fossilen Energieträgern zu werden.

Dass Strom gerade recht teuer ist, ändert daran nichts. Schließlich haben viele Länder das Ende des Verbrennermotors beschlossen, sodass zum elektrischen Antrieb derzeit keine massentaugliche Alternative besteht. Zwar sind auch Wasserstoff-Autos immer mal wieder ein Thema. Doch außer BMW und einigen asiatischen Herstellern wie Toyota mit dem Mirai setzen die meisten Auto-Konzerne auf den batteriebetriebenen, elektrischen Antrieb.

Daher braucht es auch immer mehr Lademöglichkeiten. Gerade zu Hause, vielleicht sogar in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage laden zu können, ist praktisch, günstig und nachhaltig. Doch was sind diese sogenannten Wallboxen eigentlich, was können sie und warum reicht nicht einfach die vorhandene Schuko-Haushaltssteckdose? TechStage zeigt, was man wissen und beachten sollte.

Mit einer Wallbox kann man Elektroautos (EVs) und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (PHEVs) aufladen. Sie ist festinstalliert und mit der Hauselektrik verbunden. Im Gegensatz zu klassischen Schuko-Steckdosen sind sie für höhere Ladeströme ausgelegt, was den Ladevorgang deutlich beschleunigt. Zudem sind die Geräte speziell für den Einsatz an Elektrofahrzeugen ausgerichtet und bieten dafür wichtige Zusatzfunktionen, wie Überlastschutz oder Fehlerstromschutz.

Eine Wallbox funktioniert mithilfe eines Starkstromanschlusses. Darüber versorgt sie das Elektroauto mit der passenden Strommenge. Dazu kommunizieren Fahrzeug und Ladestation kontinuierlich miteinander, um sich bei der Stromversorgung abzustimmen und bei Auffälligkeiten die Stromverbindung zu kappen. Manche Autohersteller ermöglichen Elektroauto-Besitzern, ein Ladeziel am Auto vorab festzulegen. Ist dies erreicht, übermittelt das Fahrzeug der Ladestation die Information, den Ladevorgang zu beenden.

Eine Wallbox muss immer von einem Fachbetrieb installiert werden, privat ist dies nicht möglich. Ein Hantieren mit Starkstromanschlüssen ist enorm gefährlich, die verwendete Spannung und Stromstärke ist tödlich. Daher sollte man niemals ohne Fachmann vorgehen. Dieser haftet zudem für den fachgerechten Einbau und meldet die Wallbox beim Netzbetreiber an. Manche nicht elektrischen Arbeiten, wie Wanddurchbrüche kann man nach Rücksprache aber auch selbst erledigen.

Eine Wallbox kostet nicht die Welt. Günstige Modelle gibt es bereits ab 200 Euro. Dazu kommen aber noch Kosten für den Einbau, die zwischen wenigen Euro bis zu 2000 Euro liegen – je nachdem, wie aufwendig die Verlegung der Stromleitung bis zum Montageort der Wallbox ist.

Es gibt drei Arten von Wallboxen. Während bei klassischer Wandmontage die Wallbox fest an einer Hauswand montiert ist, gibt es auch freistehende Ladesäulen. Sie sind im Boden verankert, weshalb man sie auch unabhängig von Gebäuden installieren kann. Die dritte Variante sind mobile Lademöglichkeiten, wie der Juice Booster 2. Diesen steckt man beispielsweise an eine rote Industriesteckdose (Starkstromanschluss) und kann mit bis zu 22 kW laden.

Eine weitere Einschränkung kann man beim Zugriff auf den Ladepunkt machen. Das kann sinnvoll sein, wenn die Wallbox in einer Tiefgarage montiert ist, zu der mehrere Personen Zutritt haben. Hier kann man aus drei Sicherheitsoptionen wählen: Es gibt Wallboxen, die über eine PIN entriegelt werden, aber auch per App oder mit einer RFID-Karte. Viele Wallboxen beherrschen mindestens eines dieser Autorisierungsverfahren, nach welchen man in unserem Preisvergleich auch filtern kann.

Für den Anschluss am Elektroauto gibt es verschiedene Steckerstandards. Am relevantesten sind in Deutschland Typ 2 und CCS, wobei letzterer fast ausschließlich an Hochleistungsladesäulen zum Einsatz kommt, wie man sie an Autobahnen findet. Zum Laden des eigenen Elektroautos finden daher ausschließlich Ladesäulen mit Typ-2-Stecker Verwendung. Hierbei gibt es sowohl Wallboxen mit fest verbundenen Kabel oder nur mit Buchse. Letztere sind vor allem dann sinnvoll, wenn die Wallbox frei zugänglich ist. Denn vermehrt liest man auch von durchtrennten Ladesäulenkabeln. Bei einer Wallbox mit Buchse hängt dieses nur temporär an der Ladeeinheit, da jeder Nutzer sein eigenes Kabel verwenden muss.

Eine Nische sind Wallboxen mit Schuko-Stecker, also der klassischen Haushaltssteckdose. Primär sollen sie E-Bikes aufladen, können aber natürlich auch andere Geräte mit Strom versorgen. Auch kann man das Elektroauto theoretisch an einem Schuko-Stecker laden. Das kann aber an der Elektrik des Anschlusses zu einem höheren Verschleiß führen, da dieser nicht für eine dauerhaft höhere Last ausgelegt ist. Zudem dauern Ladevorgänge deutlich länger, da hier nur eine Ladeleistung von maximal 3,68 kW möglich ist.

Eine klassische Haushaltssteckdose verwendet nur eine einzelne Wechselstromphase. Hier fließen die bekannten maximal 230 Volt bei 16 Ampere. Eine 1-phasige Wallbox hingegen kann mit einer Leistung von 7,4 kW (230 Volt, 32 Ampere) laden. Bei Industriesteckdosen oder auch Starkstromdosen teilt sich der Stromfluss wiederum auf drei Phasen auf, wodurch diese mehr Leistung zur Verfügung stellen können. Eine 3-phasige Wallbox kann mit bis zu 22 kW (400 Volt, 32 Ampere pro Phase) laden.

Das Aufladen eines Elektrofahrzeugs an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose (Schuko) ist allenfalls für Plug-in-Hybride mit einer niedrigen Batteriekapazität empfehlenswert. Vollelektrische Fahrzeuge, die meist Akkus mit deutlich über 40 kWh Kapazität an Bord haben, sollten über eine Wallbox aufgeladen werden. Damit verkürzt sich der Ladevorgang auf wenige Stunden.

Was die benötigte Leistung angeht, ist Folgendes zu beachten: Die meisten aktuellen Elektrofahrzeuge können nur zwischen 5,5 kW und 11 kW laden. Bei Plug-in-Hybriden sind es sogar überwiegend nur 3,6 kW. Eine entsprechend darauf abgestimmte Wallbox ist ideal. Mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, etwa mit einer 22-kW-Wallbox ein Plug-in-Hybrid-Fahrzeug zu laden, lohnt sich also nicht. Für die meisten E-Auto-Besitzer sind daher in der Regel Wallboxen mit 11 kW Leistung ausreichend.

Förderprogramme und die angegebenen Beträge können möglicherweise von Jahr zu Jahr variieren. Es lohnt sich daher, regelmäßig nach den aktuellen Fördermöglichkeiten und -bedingungen zu fragen. 2021 hat noch der Staat die Kosten für den Einbau einer Wallbox gefördert. Doch diese Regelung ist ausgelaufen. Nur Personen, die vor dem 27.10.2021 einen Antrag gestellt haben oder Unternehmen können von dem Zuschuss noch profitieren. Allerdings gibt es noch eine Reihe von Kommunen, die die Installation einer Wallbox fördern. Die Stadt München hat etwa Ende Juni 2022 neue Förderrichtlinien beschlossen und fördert im Zeitraum vom 1.4.2023 bis zum 31.12.2025 die Anschaffung von Lastenrädern, Elektrofahrzeugen sowie die Installation von Ladeinfrastruktur und die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen. Bei Qualifikation sind so bis zu 1500 Euro möglich.

Laut Artikel der Tagesschau vom 29.06.2023 hat Verkehrsminister Volker Wissing im Rahmen der Ladeinfrastruktur-Konferenz des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr angekündigt, in Zukunft in privaten Wohngebäuden mit 500 Millionen Euro Gesamtvolumen den Bau von Ladeinfrastruktur unterstützen zu wollen. Dazu gehören Ladestation, Photovoltaikanlage sowie Speicher. Ein Start des Programms ist für Herbst 2023 geplant.

Die Tagesschau berichtet weiterhin: „Ein weiteres Programm soll laut Verkehrsministerium den Aufbau von Schnellladeinfrastruktur sowie einen Netzanschluss für den Betrieb von gewerblich genutzten Pkw unterstützen. Hierfür sollen insgesamt weitere 400 Millionen Euro bereitgestellt werden. Der Start ist bereits für den Sommer geplant.“

Für die Förderung der Elektrofahrzeuge selbst gelten seit Januar 2023 neue Regeln. Neufahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb (BEV) werden bis zu einem Listenpreis von 40.000 Euro mit 6750 Euro gefördert, davon 4000 Euro vom Bund und 2250 Euro vom Hersteller. Zuvor waren es hier insgesamt 9000 Euro. Bei einem Listenpreis zwischen 40.000 Euro und 65.000 Euro beträgt die Förderung nur noch 4500 Euro, davon 3000 Euro Bundesanteil und 1500 Euro Herstelleranteil. BEVs mit Listenpreis über 65.000 Euro erhalten keine Förderung.

Für Plug-in-Hybride wurde die Förderung ab 2023 ebenfalls komplett gestrichen. Interessierte können eine Liste von förderfähigen E-Fahrzeugen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einsehen.

Förderprämien für Elektro-Fahrzeuge (Stand: Juni 2023, gültig bis Ende 2023)
Fahrzeugtyp Netto-Listenpreis Zuschuss Bund Zuschuss Hersteller Gesamt
Elektroauto (BEV) bis 40.000 Euro 4500 Euro 2250 Euro 6650 Euro
Elektroauto (BEV) ab 40.000 Euro – 65.000 Euro 3000 Euro 1500 Euro 4500 Euro
Elektroauto (BEV) ab 65.000 Euro keine Förderung
Plug-in-Hybrid (PHEV) keine Förderung

Wer ein 22-kW-ladefähiges Fahrzeug besitzt und dafür eine entsprechende 22-kW-Lademöglichkeit einbauen will, muss mit höheren Kosten für Wallbox und Montage rechnen. Außerdem ist es erforderlich, die Ladestation beim Netzbetreiber nicht nur wie die 11-kW-Modelle anzumelden, sondern genehmigen zu lassen. Hierdurch entstehen weitere Kosten von durchschnittlich 500 Euro, die im Einzelfall wegen zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen aber auch höher ausfallen können.

Während der Einbau einer Wallbox im Eigenheim kein Problem darstellt, sah es bis vor knapp zwei Jahren für Mieter oder Eigentümer in einem Mehrparteien-Wohngebäude noch ganz anders aus. Hier entschied die Eigentümergemeinschaft darüber, ob eine bauliche Maßnahme wie die Montage einer Wallbox erlaubt oder verboten wird.

Im Fall von Wallboxen hat dieses Entscheidungsprinzip der Gesetzgeber zum 1.12.2020 geändert. Seither gibt es das sogenannte Recht auf eine Wallbox. Mieter oder Eigentümer müssen zwar noch immer einen Antrag bei der Eigentümergemeinschaft stellen, doch diese kann den Einbau einer Wallbox nicht mehr grundsätzlich verbieten.

Doch frei von Konflikten ist die Inbetriebnahme einer Wallbox für Mieter trotzdem nicht. Das Amtsgericht München hat in einem Streit zwischen Mieter und Vermieter um die Installation einer Wallbox zugunsten des Hauseigentümers entschieden. Allerdings hat das Landgericht München diese Entscheidung aufgehoben. In der Begründung heißt es: „Der Mieter darf in der angemieteten Garage eine Elektroladestation einbauen. Insbesondere kann er selbst das einbauende Fachunternehmen auswählen und auch die konkrete Ausgestaltung des Anschlusses selbst bestimmen.

An diesem Anspruch ändert auch nichts, dass eventuell künftig für weitere Ladestationen anderer Mieter die technische Ausstattung nur seitens der Stadtwerke installiert werden kann.“ Hilfreiche Informationen für Mieter und Vermieter bei der Installation einer Wallbox hat der ADAC in einem umfangreichen Dossier zusammengetragen.

Natürlich müssen beim Einbau einer Wallbox die technischen Voraussetzungen gegeben sein. Schließlich benötigt eine leistungsfähige Wallbox einen Starkstromanschluss. Und wenn in einer Tiefgarage nicht nur ein, sondern alle Stellplätze mit einer Wallbox ausgestattet werden sollen, muss der elektrische Hausanschluss und die Verkabelung auf den höheren Energiebedarf ausgelegt sein.

Für Eigenheimbesitzer mit Photovoltaikanlage ist der Einbau einer Wallbox für das Laden eines Elektroautos besonders lohnenswert. Sie können dann das Fahrzeug mit selbst produziertem Strom laden – in Verbindung mit einem Stromspeicher ist das begrenzt auch nachts möglich – und profitieren dadurch von einem günstigeren Preis für die Kilowattstunde Strom im Vergleich zu öffentlichen Ladesäulen oder Strom aus dem E-Werk.

Allerdings sollten sie darauf achten, dass die Ladestation mit ihrem Home Energy Management System (HEMS) zusammenarbeitet. Damit wird eine möglichst effiziente Nutzung des Solarstroms – Stichwort Überschussladen – realisiert, sodass der Zukauf von teuren externen Strom minimiert wird. Oft sind hierfür Wallboxen optimal geeignet, die auf den genutzten Wechselrichter respektive Stromspeicher abgestimmt sind.

Eine andere Spielart ist das sogenannte bidirektionale Laden. Das bedeutet, dass man nicht nur die Batterie des Elektroautos laden kann, sondern von dieser auch wieder zurück ins Hausnetz einspeisen kann – also den Akku des Autos als Hausspeicher mitbenutzt. Es gibt aber neben Vehicle to Home (V2H) auch die Möglichkeit ins öffentliche Netz einzuspeisen, was sich dann Vehicle to Grid (V2G) nennt.

Es gibt aber zwei verschiedene Systeme der Autohersteller, was man beachten muss. Unsere Kollegen von heise Autos schreiben dazu:

„So setzt VW beispielsweise auf bidirektionales Laden – genauer gesagt das Entladen – über die Gleichstromanschlüsse des Autos. Da auf diesem Wege der Wechselrichter umgangen wird, muss es sich um eine Gleichstrom-Wallbox handeln. Üblich sind für den Hausgebrauch jedoch Wechselstrom-Wallboxen. Da auch das Hausnetz auf Wechselstrom basiert, ist die Installation einfacher und günstiger. Daraus ergibt sich: Gleichstrom-Wallboxen dürften sowohl in der Anschaffung als auch der Installation teurer als vergleichbare Wechselstrom-Modelle werden. Andererseits können die Fahrzeughersteller so auf teure Hybridrichter verzichten und wie bislang die günstigeren Wechselrichter verbauten.

Andere Hersteller wie Volvo investieren dagegen in teurere Wechselrichter. Das führt zwar zu vergleichsweise höheren Fahrzeugpreisen, dafür ist aber nur eine günstigere Wechselstrom-Wallbox erforderlich. Sind alle Kriterien bereits erfüllt, gibt es Stand Mai 2023 aber noch ein anderes Problem. Denn der Markt für bidirektionale Wallboxen ist überschaubar, und die Preise hoch.“

Der ADAC hat auch 2023 Wallboxen auf ihre Funktion, Sicherheit und Ausstattung getestet. Zudem werden Montage und Zubehör bewertet. In diesem Jahr hat sich der Autoclub acht Modelle von Autoherstellern angesehen. Gewonnen hat dabei mit einer Bewertung von 1,8 die Hyundai Wallbox Pulsar Plus. Im Preisvergleich kostet der Testsieger aktuell 650 Euro. Sie leistet 11 kW und ist schön kompakt. Die Autorisierung erfolgt über die mit 1,5 gut bewertete App, über die man den Ladestrom auch in Echtzeit einstellen kann. Nach einem Stromausfall lädt die Pulsar Plus einfach weiter und bietet im Lieferumfang eine Steckergarage.

Da ADAC, ÖAMTC und Stiftung Warentest regelmäßig Wallbox-Tests durchführen, lohnt auch ein Blick auf die älteren Testergebnisse (weiter unten auf dieser Seite). Dort finden sich Modelle, die zum Teil besser bewertet wurden und auch günstiger sind. Allerdings bieten die älteren Modelle meist keine App-Steuerung.

2022 gewann der Charger HOME fix des österreichischen Unternehmen Go-e zusammen mit der doppelt so teuren Variante Commander 2 von Wallbox Chargers. Beide Modelle bieten nicht nur eine sichere und zuverlässige Ladefunktion, sondern auch eine ausgezeichnete App. Mit der können Anwender nicht nur Verbrauchsdaten einsehen, sondern auch den Zugang zur Wallbox konfigurieren. Bei der Homefix 11 kW erfolgt die Autorisierung über die App oder eine RFID-Karte, während die Commander 2 noch zusätzlich per PIN-Code abgesichert werden kann.

Apropos App: Von den 2022 getesteten 12 Wallboxen bieten neben den beiden Testsiegern noch die Modelle von ABB, Easee und Innogy eine App-Steuerung, wobei das nicht immer eine Möglichkeit zur Fernsteuerung beinhaltet. Die ABB Terra AC W11-G5-R-0 nutzt zur Kommunikation mit der App lediglich Bluetooth, sodass sie sich nur in direkter Umgebung steuern lässt.

Der damalige Testsieger Go-e Charger HOME fix sowie die drittplatzierte Easee Home 10103 laden nach einem Stromausfall automatisch weiter, während das andere Wallboxen im Test 2022 nur bei deaktivierter Autorisierung beherrschen.

Mit einer Wallbox können Besitzer von E-Autos ihr Fahrzeug bequem zu Hause sicher und günstig laden. Gerade wenn man bereits eine Photovoltaikanlage besitzt, senkt dies die Preise noch einmal deutlich.

Zudem werden Wallboxen immer günstiger. Zu Beginn der KFW-Förderung Anfang 2021 gab es unter 500 Euro kaum Modell mit 11 kW. Doch Mitte 2023 findet man bereits ab circa 200 Euro Wallboxen, die die wichtigsten Grundfunktionen und 11 kW liefern. Ab Herbst will das Verkehrsministerium dann erneut ein Förderprogramm für Wallboxen und Ladeinfrastruktur auflegen.

Anwender, die mithilfe einer App auch aus der Ferne auf die Wallbox zugreifen möchten und an einem Fortgang des Ladevorgangs nach einem Stromausfall interessiert sind, greifen zum letztjährigen ADAC-Testsieger von Go-e Charger HOME fix oder zum Drittplatzierten Easee Home 10103. Beide Wallboxen erlauben zudem eine Integration ins Smart Home und bieten eine RFID-Zutrittskontrolle.

Eine Möglichkeit, Strom zu speichern, sind Powerstations. TechStage kann hier auf die Erfahrung aus mittlerweile über 40 Einzeltests zurückgreifen. Einen Überblick über die besten Modelle verschafft unsere Bestenliste Top 10 Powerstations: Die besten Stromspeicher für Photovoltaik im Test ab 235 €. Um mehr zum Thema E-Auto zu erfahren, lohnt ein regelmäßiger Blick zu unseren Kollegen von heise Autos. Mehr Informationen zu einer intelligenten Haussteuerung bietet unser Themenschwerpunkt Smart Home. Für Einsteiger ins Thema empfehlen wir unseren Ratgeber Smart Home: Auch mit wenig Geld zum Erfolg. Auch interessant: Elesion als günstige Smart-Home-Alternative von Pearl.

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