Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Listicles

Arbeiten, wo ihr wollt: Diese Plattformen vermitteln ortsunabhängige Jobs

(Foto: Shutterstock)

Mit Remotebase, Remotive Jobs und Remote OK stellen wir euch drei Plattformen vor, auf denen ihr ortsunabhängige Jobs finden könnt.

Ortsunabhängiges Arbeiten: Job-Plattformen für Remote-Worker

Die Zeiten sind längst vorbei, in denen sich ein Team zwangsläufig am gleichen Ort aufhalten muss, um zusammenzuarbeiten. Immer mehr Firmen vergeben Posten an Mitarbeiter, die sich ihr Büro fernab der Firmenzentrale eingerichtet haben. Einige Startups arbeiten sogar vollkommen verteilt und verfügen gar nicht erst über klassische Büros. Noch ist das zwar die Ausnahme, der Bedarf an solchen Jobs steigt mit einer zunehmenden Anzahl an digitalen Nomaden aber immer weiter an. Mit Remote OK, Remotive und Remotebase gibt es drei Job-Plattformen, die explizit als Sammelstelle für solche Remote-Jobs gedacht sind. Wir haben uns die drei Websites für euch angeschaut.

Remote OK: Die Jobbörse der Nomadlist-Macher

Remote-Jobs: Die Macher von Remote OK betreiben auch Nomadlist. (Screenshot: remoteok.io)
Remote-Jobs: Die Macher von Remote OK betreiben auch Nomadlist. (Screenshot: remoteok.io)

Remote OK stammt von den Machern von Nomadlist, einer beliebten Anlaufstelle für digitale Nomaden. Auf Remote OK könnt ihr die ausgeschriebenen Stellen nach verschiedenen Bereichen sortieren: Entwicklung, Mobile, Design, Non-Tech und Führungsposition. Außerdem gibt es eine Auflistung der aktuell am besten bezahlten Jobs und ihr könnt euch eine Liste von Startups anzeigen lassen, die ausschließlich auf verteilte Arbeit setzen.

Darüber hinaus könnt ihr die Jobangebote auch gezielt nach den eingesetzten Technologien oder der Position filtern. Um nicht ständig die Website besuchen zu müssen, könnt ihr euch außerdem per E-Mail über aktuelle Jobangebote informieren. Dabei könnt ihr auswählen, ob diese Mail täglich, wöchentlich oder monatlich an euch gesendet werden soll. Außerdem bietet Remote OK alle angebotenen Jobs auch in Form einer JSON-Datei an.

Remotive Job: Remote-Jobs für digitale Nomaden

Remotive Job informiert euch auf Wunsch auch per E-Mail über neue Jobangebote. (Screenshot: job.remotive.io)
Remotive Job informiert euch auf Wunsch auch per E-Mail über neue Jobangebote. (Screenshot: job.remotive.io)

Eine weitere Anlaufstelle für Remote-Jobs ist die Job-Plattform von Remotive. Dabei handelt es sich um kuratierte Listen von Jobs. Besonders praktisch: Neben jedem Jobangebot steht auch direkt, ob es wirklich egal ist, wo ihr arbeitet, oder ob es doch gewisse Einschränkungen gibt. So könnt ihr solche Angebote bei Bedarf direkt ignorieren.

Bei Remotive könnt ihr die angebotenen Jobs nach Kategorien und nach Firmennamen eingrenzen. Außerdem könnt ihr euch auch hier per E-Mail über aktuelle Jobangebote auf dem Laufenden halten lassen. Im Gegensatz zu Remote OK könnt ihr die Sendefrequenz aber nicht beeinflussen. Remotive sendet euch zweimal pro Monat eine E-Mail.

Remotebase: Offene Datenbank für verteilt arbeitende Startups

Remotebase dient als offene Datenbank für verteilt arbeitende Startups. (Screenshot: remotebase.io)
Remotebase dient als offene Datenbank für verteilt arbeitende Startups. (Screenshot: remotebase.io)

Remotebase versteht sich als offene Datenbank für alle Firmen, die zum Teil oder vollständig auf ortsunabhängiges Arbeiten setzen. Anhand einer Prozentangabe seht ihr hier direkt, wie stark ein Unternehmen auf verteiltes Arbeiten setzt. Außerdem wird auch immer die Anzahl der Mitarbeiter aufgelistet.

Da es sich nicht ausschließlich um eine Jobbörse handelt, finden sich in der Datenbank allerdings auch viele Firmen, die aktuell gar keine neuen Mitarbeiter suchen. Ihr könnt euch aber trotzdem über diese Firmen informieren und auf Wunsch auch über zukünftige Änderungen wie zum Beispiel neue Stellenausschreibungen informieren lassen. Dazu müsst ihr euch lediglich mit eurem Twitter-Konto anmelden.

Ebenfalls interessant in diesem Kontext ist unser Artikel „Mehr Frauen in High-Tech-Jobs: PowerToFly will das durch Remote-Arbeit erreichen“.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

2 Reaktionen
Aylee

Kann jeder halten, wie er es will. Natürlich ist es ein Traum, sein eigenes Büro nach draußen zu verlagern und am Strand Umsatz zu machen. Aber wenn ich abhängig von Kunden und Aufträgen bin, sind Stellen mit fixer Bezahlung, persönlichen Ansprechpartnern notwendig. Und die Jobsuche auf regionaler Ebene ist keine Seltenheitserscheinung. Bei der Jobsuche erkundige ich hier unter https://www.nordsee-jobanzeiger.de/ auch nach den arbeitsmarkttechnischen Gegebenheiten. Aber hier tickt jeder nun mal anders.

Antworten
Falk Sommerfeld

Schöne Zusammenstellung. Was mir aber bei allen dreien fehlt: Eine Filtermöglichkeit auf den Firmensitz.
Natürlich widerspricht das irgendwie dem Gedanken des ortsunabhängigen Arbeitens ein wenig, aber mit dem Firmensitz gehen eben auch arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen einher, die für manche vielleicht doch relevant sein könnten. Und am Firmennamen orientieren kann man sich leider auch nicht wirklich.
Wäre halt schön gewesen...

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.