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Ride-Sharing und die Umwelt: Studie wirft kritischen Blick auf die beliebten Fahrangebote

Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Ride-Sharing-Dienste wie Uber oder Lyft fast 70 Prozent mehr Luftverschmutzung erzeugen als die Fahrten, die sie ersetzen.

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Rideshare-Abholzonen wie diese gibt es mittlerweile an vielen Flughäfen. (Foto: Shutterstock)

Ride-Sharing-Dienste sind weltweit auf dem Vormarsch. Das hat auch Folgen für die Umwelt. Die US-amerikanische Wissenschaftlervereinigung Union of Concerned Scientists hat jetzt errechnet, dass eine durchschnittliche Fahrt mit einem Ride-Sharing-Dienst zu einer um 47 Prozent höheren Umweltbelastung führt als eine Fahrt mit dem eigenen Auto. Zwar seien die Fahrzeuge der US-Anbieter im Schnitt neuer und damit energieeffizienter, allerdings müssen sie halt auch erstmal zu dem jeweiligen Fahrgast kommen.

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Letztlich könnte die zusätzliche Umweltbelastung aber noch höher liegen. Mehrere Befragungen zeigen, dass Ride-Sharing-Dienste häufig als Ersatz für Fortbewegungsmittel eingesetzt werden, die deutlich umweltfreundlicher sind – also öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrräder. So gesehen führt eine Fahrt mit einem Ride-Sharing-Dienst sogar zu einem Anstieg der Luftverschmutzung von 69 Prozent, heißt es in dem Bericht der Union of Concerned Scientists. Außerdem würden sie das Stauaufkommen erhöhen.

Lösung sind Elektrofahrzeuge und Ride-Pooling-Angebote

Um das Umweltproblem zu lösen, raten die Forscher den Ride-Sharing-Anbietern, stärker als bisher auf Elektrofahrzeuge zu setzen. Uber oder Lyft könnten den E-Auto-Anteil beispielsweise erhöhen, indem sie den freischaffenden Fahrern in den USA mit speziellen Leasing- oder Kaufangeboten den Umstieg auf umweltfreundlichere Fahrzeuge erleichtern. Außerdem, so die Wissenschaftler, könnten Uber, Lyft und Co. auch in Elektroladeinfrastruktur investieren, um den Umstieg der Flotte voranzutreiben.

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Außerdem sei Ride-Pooling ein geeigneter Ansatz, da Fahrten nach dem Sammeltaxiprinzip automatisch energieeffizienter seien. Wenn sich nur zwei Passagiere ein Fahrzeug über die Hälfte ihrer Strecke teilen, sei das bereits umweltfreundlicher als die zwei separate Fahrten im eigenen PKW und führe im Vergleich zum Ride-Hailing zu einer 33-prozentigen Reduktion der Emissionen. Elektrische Ride-Pooling-Angebote sollen im Vergleich zur Fahrt mit dem eigenen Auto sogar um 68 Prozent umweltfreundlicher sein.

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