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Satelliten und Bojen machen Plastikmüll im Ozean ausfindig

Die Europäische Raumfahrtagentur möchte Ländern und Unternehmen dabei helfen, die Ozeane zu säubern.

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Satelliten können Plastik in den Ozeanen tracken. (Foto: Shutterstock)

Plastik in Weltmeeren wird ein immer größeres Problem. Laut der Europäischen Weltraumorganisation gelangt jede Minute eine LKW-Ladung Plastik in die Ozeane, wie Universe Today berichtet.

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Größere Plastikteile in den Meeren werden von großen Meeresbewohnern wie Haien oder Walen gefressen. Diese können die Plastikstücke verkleinern, aber nicht komplett zersetzen. So entsteht langsam aber sicher Mikroplastik, den auch kleine Fische leicht verschlucken und der dann später bei uns im Magen landet.

Tracking via Satellit

Um die Meere leichter säubern zu können, wollen Forscher sie nun mit Satelliten tracken, um herauszufinden, wo der Plastikmüll lang fließt und an welchen Stellen er sich besonders sammelt. Dieser kann nämlich komplexe Wege zurücklegen, abhängig von den Strömungen.

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Um die Wege nachverfolgen zu können, hat die französische Organisation Collecte Localization Satellites kleine, verfolgbare Holzbojen an leere Plastikflaschen gebunden und diese an der Küste von Indonesien ins Meer geworfen. Diese Bojen werden den ganzen Sommer lang im Meer schwimmen und Daten an die Satelliten senden.

Die verfolgbaren Bojen sind Teil eines größeren Projektes der Europäischen Raumfahrtagentur mit dem Namen MARLISAT. Im Zuge des Projektes schießen Satelliten zusätzlich Bilder aus dem Weltraum, um Plastikmüll in den Ozeanen ausfindig zu machen. Außerdem wird eine KI trainiert, um verdreckte Stellen im Meer selbständig zu finden.

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Hilfe für Länder und Unternehmen

Ziel des MARLISAT-Projektes ist es, Ländern und Unternehmen zu helfen, die daran interessiert sind, die Meere zu säubern. Wenn sie wissen, wo sich der Plastikmüll befindet, ist es um einiges einfacher, diesen herauszufischen und zu entsorgen.

Das ist aber lange nicht der erste Versuch dieser Art, die Ozeane zu säubern. Bereits 2020 haben Wissenschaftler eine künstliche Intelligenz darauf trainiert, Kunststoff im Meer zu finden. Diese konnte sogar Plastik von natürlichen Materialien unterscheiden.

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Etwas unorthodoxer sind diese Aktivisten, die Haare benutzen, um Ölteppiche zu beseitigen. Die „Rohstoffe” dafür, also die Haare, wollen sie von Friseuren aus Deutschland sammeln.

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