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Lockbit: FBI und andere Strafverfolger wollen Hackergruppe aufgelöst haben

Internationalen Strafbehörden ist offenbar ein aufsehenerregender Schlag gegen die Hackerszene gelungen. Sie konnten wohl die Onlinestruktur von Lockbit, einer namhaften Hacker-Gruppierung, zerschlagen.

Von Christian Bernhard
1 Min. Lesezeit
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Europol war wohl maßgeblich an einem großen Schlag gegen Lockbit beteiligt. (Foto: JPstock / Shutterstock)

Mehreren internationalen Strafbehörden ist anscheinend ein großer Schlag gegen die Hackerszene gelungen. Wie zahlreiche Medien berichten, haben das FBI, Europol und weitere polizeiliche Behörden die Hackergruppe Lockbit zerschlagen.

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Sie gilt laut Bloomberg als eine der erfolgreichsten Hacker-Gruppierungen aller Zeiten.

„Diese Seite steht nun unter Kontrolle der Strafverfolgungsbehörden“

Als Symbol für diesen Schlag prangt seit Montag auf der Lockbit-Website der Schriftzug „This site is now under control of law enforcement“ (dt. „Diese Seite steht nun unter Kontrolle der Strafverfolgungsbehörden“), laut dem die Seite unter der Kontrolle des FBI, Europol, der UK National Crime Agency aus Großbritannien und anderen Strafverfolgungsbehörden steht.

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Lockbit hatte sich auf Ransomware spezialisiert, sprich auf „Schadprogramme, die auf die Blockade des Computersystems oder die Verschlüsselung der Betriebs- und Nutzerdaten abzielen“, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erklärt.

„Operation Cronos“ legte Lockbit-Seiten im Darknet lahm

Neben Darknet-Seiten der Gruppierung soll es den Ermittler:innen auch gelungen sein, weitere Infrastruktur auszuschalten, über die Lockbit Erpressungen durchgeführt habe. Offenbar gelang es den Behörden, alle bekannten Lockbit-Spiegelseiten im Onion-Netzwerk zu kapern. Das Netzwerk ist auch als Tor bekannt und anonymisiert den Internetverkehr, was Kriminellen sehr zugutekommt.

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Die internationalen Ermittlungen liefen unter dem Namen „Operation Cronos“, berichtet Heise.

Wie nachhaltig der Schlag ist, muss sich erst zeigen

Ein Sprecher der National Crime Agency bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass gegen Lockbit eine laufende Aktion im Gang ist. Ob auch Hintermänner verhaftet wurden, blieb noch offen. Auf X bestätigte ein:e Lockbit-Vertreter:in am Montagabend die Razzia.

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Wie nachhaltig der Schlag gegen Lockbit ist, dürfte sich allerdings erst zeigen. Auch die berüchtigte Ransomware-Bande ALPHV, die auch als „Blackcat“ bekannt wurde, verlor Ende des vergangenen Jahres ihre Darknet-Website an Ermittler:innen – war aber bald schon wieder aktiv.

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