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SEO für den Mobile-First-Index: 11 SEO-Experten geben Antworten

(Foto: dpa)

Nach langen Tests und vielen Ankündigungen hat Google nun den Mobile-First-Index ausgerollt. 11 SEO-Experten erklären, auf welche Aspekte es in der Praxis ankommt und wie sich Seitenbetreiber fit machen können.

Mehr als anderthalb Jahre hat Google verschiedene Tests mit dem Mobile-First-Index durchgeführt und Seitenbetreibern zahlreiche Hilfestellungen gegeben, sich darauf vorzubereiten. Ende März hat der Suchmaschinengigant nun den Rollout-Prozess für den Mobile-First-Index gestartet.

Der SEO-Toolanbieter Sistrix hat mit elf Experten aus Deutschland, Spanien und Großbritannien darüber gesprochen, worauf Seitenbetreiber in der Praxis achten sollten. Daneben veröffentlichte Sistrix eine umfangreiche Studie, in der über 350 Milliarden Impressions und 250 Millionen Klicks für einen Ländervergleich des organischen Traffics ausgewertet wurden.

SEO-Talk: Mobile

Die SEO-Experten Hanns Kronenberg, Jens Fauldrath, Stephan Czysch und Tobias Schwarz erklären unter anderem, welche Fehler in Bezug auf die mobile Optimierung einer Seite sie besonders häufig bemerken. Bei separaten Mobile-Domains (m.-Seiten) kommt es beispielsweise häufig vor, dass dort nur die Desktop-Seite bei der Optimierung berücksichtigt wird. Auf den mobilen Seiten finden sich daher häufig völlig andere Adressstrukturen, was auch dazu führen kann, dass die Mobile-URLs in der Desktop-Suche ranken. Zudem ist die Vollständigkeit häufig noch ein Problem: Nicht alle Inhalte der Desktop-Seite finden sich auch in der mobilen Version.

8 Tipps für eine mobile Optimierung

Wer sich bisher noch nicht um die mobile Optimierung seiner Seite gekümmert hat, sollte folgende Tipps berücksichtigen:

  1. Passende Schriftgröße: Alle Inhalte sollten ohne Zoomen lesbar sein.
  2. Ladezeiten optimieren: Besonders in der mobilen Suche ist es wichtig, dass Seiten schnell geladen werden.
  3. Werbung im sichtbaren Bereich optimieren: Zu viele Werbeeinblendungen im sichtbaren Bereich einer Seite – zum Beispiel Interstitials oder Overlays – beeinträchtigen die Nutzererfahrung und verhindern, dass bestimmte Aktionen ausgeführt werden können.
  4. Linkstrukturen beachten: Bei separaten m.-Adressen muss darauf geachtet werden, dass diese auf andere mobile Seiten und nicht auf Desktop-Seiten verlinken.
  5. Darstellungsbereich-Meta-Tag: Damit können Größe und Skalierung von Seiten für das jeweilige Endgerät festgelegt werden.
  6. Passende Größe von Schaltflächen: Klickbare Elemente wie Links und Schaltflächen sollten groß genug sein, dass sie problemlos ausgewählt werden können.
  7. Nicht abrufbare Inhalte vermeiden: Inhalte, die auf bestimmten Endgeräten nicht unterstützt werden, können das Nutzererlebnis negativ beeinflussen.
  8. Blockierte Javascript-, CSS- oder Bilddateien umgehen: Zum Indexieren benötigt der Google-Bot Zugriff auf alle relevanten Dateien.

Warum sollte man eine mobil optimierte Webseite haben?

Was sind häufige Fehler in Bezug auf mobil optimierte Webseiten?

Warum ist Responsive Design die beste Lösung für mobile Websites?

In welchen Fällen empfiehlt es sich, AMP zu nutzen?

Was wird sich für SEO in Bezug auf Googles Mobile-First-Index ändern?

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