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Slack setzt für die Zukunft auf ein Baukasten-System

Mit Salesforce im Rücken will Slack zum Digital Headquarter für Unternehmen werden. Ein neues Baukasten-System soll dabei helfen. Außerdem präsentiert Slack eine neue EMEA-Chefin und aktuelle Nutzungszahlen. 

Von Holger Schellkopf
3 Min.
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Das Slack-Icon auf einem Smartphone. (Foto: Ascannio / Shutterstock)

ohne Fachwissen Funktionen aus anderen Programmen ganz einfach in Slack integrieren zu  können. Die einzelnen Software-Blöcke sollen problemlos und in beliebiger Reihenfolge zueinanderpassen, erklärt Mattick. Wie Lego-Steine eben.
Die Art und Weise, wie Unternehmen und Teams arbeiten, habe sich in den letzten 20 Monaten mehr verändert als je zuvor in der Geschichte.
Unabhängig davon, wie die Return-to-Work-Strategie eines Unternehmens aussehe, löse die digitale Infrastruktur den physischen Hauptsitz als Mittelpunkt der Arbeit ab.  Slack konzentriere sich zusammen mit Salesforce auf die Entwicklung von Produkten, die Unternehmen dabei helfen, ihre digitalen Headquarter aufzubauen, damit sie in dieser neuen Ära der digitalen Arbeit erfolgreich sein könnten. Dabei gehe es nicht darum, bestehende Arbeitsmuster in einen virtuellen Raum zu übertragen, sondern die Art und Weise, wie wir arbeiten, grundlegend umzugestalten.

Mehr Schwung durch Salesforce

Dem will Slack mit der umgebauten Plattform gerecht werden. Sie soll dafür sorgen, dass die von Software-Anbietern entwickelten Funktionsblöcke miteinander kompatibel sind. Ein Ziel dabei sei, Abläufe im Hintergrund zu automatisieren. Bekomme etwa ein Mitarbeiter per Slack einen freien Tag genehmigt, soll das auch ohne weiteren Handlungsbedarf direkt im Personalmanagement-Programm der Firma vermerkt werden können. Der Roll-out des Baukasten-Systems ist im kommenden Jahr geplant.

Slack selbst hat im Grunde aus zwei Richtungen viel Schwung bekommen. Auf der einen Seite profitierte das Kommunikationstool von der durch die Pandemie verursachten explosionsartigen Zunahme beim Mobile Office. Außerdem ist Slack im Sommer mit einem knapp 25 Milliarden Dollar schweren Deal vom Softwareriesen Salesforce übernommen worden.

Neue EMEA-Chefin

Mit Salesforce im Rücken will Slack auch seine Position in Europa ausbauen. Dafür baut das Unternehmen auch sein Top-Management aus. Pip White firmiert künftig als Senior Vice President und General Manager für die Region EMEA (Europe, Middle-East & Africa). White ist eine erfahrene Digital-Expertin. Sie war zuvor in leitenden Positionen bei Salesforce tätig, bevor sie als Managing Director für Großbritannien und Irland zu Google Cloud wechselte. Jetzt kehrt sie als Slack-Europachefin zu Salesforce zurück.

Pip White Slack

Pip White ist Senior Vice President und General Manager für die Region EMEA (Europe, Middle-East & Africa) von Slack.

Die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Slack sind nicht gerade schlecht. Das zeigen auch einige Nutzungszahlen aus dem europäischen Raum, die Slack bei der Frontiers präsentierte. Demnach seien 65 Prozent der Unternehmen im Dax 40 zahlende Kunden bei Slack. Auch in anderen Bereichen präsentierte die Plattform Zahlen, die das Wachstum belegen sollen. So sei allein in Deutschland der Anteil der Unternehmen, die im Rahmen eines Paid Plans das Angebot Slack Connect nutzen, um sich mit externen Kunden und Partnern zu vernetzen, im Vorjahresvergleich um 37 Prozent gestiegen. Ähnliche Zahlen gibt es auch aus England und Frankreich.

Für die neue Europa-Chefin Pip White auch ein Beweis dafür, „wie wichtig es für Unternehmen geworden ist, ein digitales Büro als zentralen Ort für Arbeit und soziale Interaktionen zu etablieren“. Sie sieht darin auch einen Beitrag für Diversität und besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das liege ihr sehr am Herzen, sagt White. Sie spricht als Mutter von schulpflichtigen Kindern auch aus eigener Erfahrung. Gemeinsam mit Salesforce arbeite Slack an einem „Business-Betriebssystem, das speziell für die Zusammenarbeit in der neuen Arbeitswelt konzipiert ist. Unternehmen haben damit alle Informationen auf einer einzigen Plattform vereint und können auf ihr gleichzeitig alle Anwendungen und Mitarbeitenden miteinander vernetzen“.

 

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