Anzeige
Anzeige
News

Softbank und Telekom unterstützen bei ihrem ersten Deal 1nce

Die strategische Partnerschaft schlägt erste Blüten: Zunächst erhält der IoT-Spezialist 1nce 43 Millionen Euro. Das Kölner Startup verwaltet zehn Millionen Geräte.

2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige

Die Telekom hat im japanischen Multi Softbank einen Partner gegen die High-Tech-Giganten Google, Facebook, Amazon und Co. gefunden. (Foto: nitpicker / shutterstock)

Zu Beginn des Monats hatten die beiden Schwergewichte Telekom und Softbank eine enge Zusammenarbeit verkündet. Dabei ging es auch um die gemeinsame Investition in Startups. Nun haben sie Taten folgen lassen: Die beiden Konzerne sind die größten Geldgeber bei der jüngsten Finanzierungsrunde für den Kölner Vernetzungsspezialisten 1nce (gesprochen: Once). 1nce soll damit auf dem Weg zum Einhorn sein, berichtet das Handelsblatt.

50 Millionen Dollar und gute Kontakte

Anzeige
Anzeige

Über 50 Millionen US-Dollar, also rund 43 Millionen Euro, flossen bei der Aktion in das Unternehmen aus Köln. Dem ging es nicht nur ums Geld. Der Technologieinvestor aus Japan sei ein Partner mit globaler Reichweite, frohlockt 1nce-Chef Alexander Sator gegenüber der Zeitung. Er hoffe über Softbank an Kontakte zu den Beteiligungen des Multis zu kommen, schreibt das Wirtschaftsmagazin. Dazu gehören Uber, ARM, Wework, Tier, Auto1, Getyourguide, Contentsquare und viele andere.

Zukunftsmarkt IoT

Sator, der schon als Schüler eine Softwarefirma aufbaute, gründete 1nce 2017. Mithilfe von Sensoren, Mobilfunkanbindung und IT baut er für die Industrie Internet-of-Things-Lösungen (IoT). Fahrradhersteller lassen darüber Bikes orten, Produktionsbetriebe überwachen darüber ihre Maschinen aus der Ferne. Die Kölner verkaufen dabei die Kapazitäten der Mobilfunkprovider weiter. Das Handelsblatt weist darauf hin, dass solche virtuellen Anbieter weltweit einen Marktanteil von fünf Prozent besitzen, in Europa und den USA seien es 15 bis 20 Prozent. Marktforscher rechnen bis 2025 mit einem Anstieg von per Mobilfunk vernetzten Geräten um 17 Prozent.

Anzeige
Anzeige

1nce mit 7.000 Kunden

Viele IoT-Anbieter bieten aufgrund der Mobilfunkkomponente nur komplizierte Abo- und Zahlungsmodelle. 1nce hingegen verkauft die SIM-Karten mit 500 Megabyte Datenvolumen für zehn Euro. Das soll für einen Zeitraum von zehn Jahren – und damit so lange wie das entsprechende Gerät – halten. So sind Sator und Co. auch auf den Namen gekommen: Once heißt auf Deutsch „einmal“. Der Gründer erklärt, die meisten Geräte im Portfolio brauchten zwei bis drei Megabyte im Monat. 1nce verwaltet zehn Millionen Geräte von 7.000 Unternehmen. Jeden Monat kommen 200 Kunden hinzu, sagt die Firmenleitung. Das Geschäft sei in den vergangenen zwei Jahren um den Faktor vier gewachsen. 2022 will man die Umsatzmarke von 50 Millionen Euro knacken. Vielleicht ist man dann schon ein Einhorn. Weit weg davon soll 1nce nicht mehr sein, aber genaue Zahlen verrät Alexander Sator nicht.

Anzeige
Anzeige
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare

Community-Richtlinien

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige