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Internet of Things

Als Internet of Things (IoT), auf Deutsch Internet der Dinge, wird die Vernetzung vieler verschiedener Geräte sowohl in der Industrie als auch im Alltag bezeichnet. Die mit dem Internet verbundene Lampe oder der Ofen des Smarthomes gehören also ebenso zum IoT wie eine vernetzte Produktionsanlage. Die Vernetzung industrieller Maschinen wird auch als Industrie 4.0 oder Industrial Internet bezeichnet – das Industrial Internet ist also eine Unterform des IoT. 

Das Internet of Things als Grundlage des allgegenwärtigen Netzes

Laut einer bekannten Schätzung von Cisco werden bis 2022 eine Billion Geräte mit dem IoT vernetzt sein. Als kleinster gemeinsamer Nenner des IoT hat sich das Internet-Protokoll TCP/IP durchgesetzt. 

Nicht der Begriff selbst, aber die Vision dahinter wurde erstmals von dem Informatiker Mark Weiser in dem Aufsatz „The Computer for the 21st Century“ von 1991 beschrieben. Er prägte damals den Begriff „Ubiquitous computing“, um das Phänomen zu beschreiben, nach dem Computer in alle möglichen Geräte einziehen und uns immer stärker umgeben würden. Seine These damals: Die Computer des 21. Jahrhundert werden so allgegenwärtig sein, dass ihre Präsenz überhaupt nicht mehr bemerkt wird. Dahinter steht die Idee, dass reale und virtuelle Welt zunehmend verschmelzen und viele Gegenstände des Alltags zum Teil des Internets werden.

Der Begriff Internet of Things wurde dagegen erstmals vermutlich 1999 von dem britischen Technologie-Pionier Kevin Ashton erwähnt, der unter anderem einen internationalen Standard für RFID und andere Sensoren erstellt und mitbegründet hat. Zumindest geht Ashton selbst davon aus, den Begriff damals erstmals in einer Präsentation verwendet zu haben. Mittels RFID (radio-frequency identification; kleinen Funkchips) werden heute vor allem Waren in Logistikketten vernetzt, die damit stets mit ihrer Umgebung kommunizieren können. 

Smart City – die Vernetzung der Stadt

Neben der Industrie 4.0, also der Vernetzung der Industrie, ist das Schlagwort Smart City ein weiterer Aspekt des IoT. Durch die Vernetzung der Stadt, beispielsweise von Ampeln, Fahrzeugen, Bewohnern und Verwaltung, sollen Städte dem Konzept zufolge effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver werden. Kritiker verweisen allerdings auch auf das Überwachungspotenzial digitaler vernetzter Technik, das insbesondere in China deutlich wird.

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