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SpaceX V2 Mini stürzen ab: Probleme mit Starlink-Satelliten der nächsten Generation

Auch bei SpaceX läuft nicht alles glatt: Die erste Charge der neuen Kleinsatelliten vom Typ V2 Mini, die im Februar gestartet ist, macht Schwierigkeiten.

2 Min. Lesezeit
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Starlinks neue Generation macht Schwierigkeiten. (Foto: Shutterstock/Mike Mareen)

Vor etwas mehr als einem Monat hat Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX 21 Einheiten seiner Starlink-Satelliten der nächsten Generation gestartet. Mindestens einer von ihnen hat es nicht in die Umlaufbahn geschafft.

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V2-Mini-Satelliten fallen aus dem Orbit

Der Starlink-Satellit mit der Bezeichnung 30062 soll am Montagmorgen vor der kalifornischen Küste wieder in die Erdatmosphäre eingetreten sein. Das hat Jonathan McDowell, ein Harvard-Smithsonian-Astrophysiker, der die Internet-Satelliten von SpaceX im Auge behält, getwittert. Er geht davon aus, dass der Satellit höchstwahrscheinlich beim Wiedereintritt verglüht ist.

Aber auch andere Mini-Sats weisen Probleme auf. So mussten laut McDowell drei der Starlink-V2-Minis ihre Flughöhe erhöhen, um ihre vorgesehene Umlaufbahn zu erreichen. Die Beobachtungen decken sich mit jenen des inoffiziellen SpaceX-Fan-Accounts Starlink Insider. Dort war die Deorbit-Flugbahn des Satelliten vor dem Wiedereintritt zuerst festgestellt worden.

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Schon im vergangenen Monat hatte Starlink Insider zu den ersten gehört, die bemerkt hatten, dass die kürzlich gestarteten Satelliten langsam sanken, anstatt zu steigen. SpaceX-Chef Elon Musk hat damals auf Twitter reagiert und bestätigt, dass die Satelliten „einige Probleme“ hätten. Einige müssten wieder aus dem Verkehr gezogen, andere noch intensiver getestet werden.

Der nun verglühte V2-Mini könnte entsprechend nur der erste von mehreren sein.

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Das sind die V2-Mini

Am 28. Februar hatte SpaceX diese erste Charge der V2-Minis gestartet. Von den neuen Satelliten kann SpaceX mit einer Falcon 9 nur etwas mehr als ein Drittel der bisherigen Stückzahlen in den Orbit bringen. Dabei sind V2-Mini-Satelliten nicht nur größer, sondern vor allem auch leistungsfähiger als die Satelliten der ersten Generation.

So soll ein V2 Mini die vierfache Versorgungskapazität der Vorgeneration bieten. 21 V2-Minis sollten daher so viel Bandbreite pro Start liefern, wie es 84 Satelliten der ersten Generation konnten. SpaceX braucht also künftig nur drei Starts, um die gleiche Bandbreite aufzubauen wie zuvor mit vier Starts.

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Die V2-Mini sind indes nicht mit den Starlink-2-Orbitern zu verwechseln, denn die im vergangenen Jahr von SpaceX-Chef Elon Musk angekündigten Raumfahrzeuge sind so lang und schwer, dass sie erst starten können, wenn das neue Starship einsatzbereit ist.

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