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Digitale Gesellschaft

Spam: 1 Million deutsche E-Mail-Adressen kosten 18 Euro

Spam ist nach wie vor ein großes Problem im Internet. Beim morgendlichen Blick in die E-Mail-Inbox sorgen Spam-Mails immer wieder für Ärger und führen zu der Frage: Wie kommen die Spammer nur an all die E-Mail-Adressen? Vor allem billig, heißt die Antwort, wie uns eine Übersicht der Antivirus-Spezialisten von McAfee verrät. Demnach gibt es lokalisierte E-Mail-Adressen im Millionenpaket schon ab 20 US-Dollar.

Von Falk Hedemann
2 Min.
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Spammer kaufen E-Mail-Adressen günstig ein

Spam wird durch billige E-Mail-Adress-Pakete lukrativ (Bild: McAfee via VentureBeat).

In ihrem „Threats Report“ für das zweite Quartal 2011 veröffentlichen die Antivirus-Spezialisten von McAfee wieder einige interessante Zahlen und Statistiken zum aktuellen Stand der Sicherheit im Internet. Darunter befindet sich beispielsweise auch eine Preisliste für E-Mail-Adressen aus verschiedenen Ländern.

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Wer diese Preise sieht, erkennt sehr schnell, warum Spam per E-Mail so schnell nicht aufhören wird. Gerade einmal 25 US-Dollar oder umgerechnet nicht mal 18 Euro kostet ein Paket mit einer Million E-Mail-Adressen aus Deutschland. Wer mehr braucht, bekommt 8 Millionen für 200 US-Dollar.

„Darf's ein bisschen mehr sein?“ Spammer bekommen auch E-Mail-Pakete mit bis zu 10 Millionen Adressen (Bild: McAfee).

Eindämmen lässt sich der Spam dann schon eher über die bevorzugten Verbreitungswege. McAfee nennt hier vor allem Botnets und anmietbare Dienste.

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Aktuelle Zahlen zu Spam und Malware

Hier einige weitere Statistiken zu Spam und Malware aus dem McAfee Q2 2011 Threats Report:

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  • Malware wächst weiter wie bisher und es gibt immer mehr Tools, mit denen Malware erstellt wird.
  • Bis zum Jahresende wird McAfee 75 Millionen Malware-Beispiele gesammelt haben.
  • Im ersten Halbjahr 2011 hat McAfee schon 12 Millionen Malware-Beispiele gesammelt, 22 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
  • Die erste, auf den Mac gerichtetet Fake-Antivirus-Attacke zeigt die gestiegene Bedeutung von Apple.
  • Hacker-Gruppierungen wie Anonymous und LulzSec haben eine neue Klasse von Angriffen erschaffen, die nicht persönlichen Interessen folgt, sondern eine Botschaft verbreiten möchte.
  • Android hat Symbian auch bei den Hackern vom Thron gestoßen und ist jetzt das beliebteste Angriffsziel bei den mobilen Systemen.
  • Auf Smartphones versendet Malware besonders oft Textnachrichten an teure Premiumdienste.

Trotz aller negativen Statistiken gibt es auch eine positive Meldung: Durch die Stilllegung des Rustock Botnets ist die Anzahl der Spam-E-Mails deutlich eingeschränkt. Das nächste Botnet wird aber sicher nicht lange auf sich warten lassen…

Weiterführende Links zu Spam und Malware:

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Kommentare (8)

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Hans

Im Umkehrschluss bedeutet das: e-mail Adressen sind nichts wert, Spam ebenso.

Moti vation

Spam würde aufhören, wenn gmx, hotmail, yahoomail, web.de usw. gezielter den Spam filtern, ablehnen usw. würden.

Die 5-10 verschiedenen Spam-Sorten brauchen jeweils verschiedene Rezepte. Trotzdem ginge es schnell und wirksam. Der Wille ist ähnlich hoch wie bei Politikern und Boni-Managern, Schulden abzuzahlen.

E-Learning Site

Now we have to remain alert after this scam happen, solid information shared here

Christian

Warum ist denn Portugal so teuer? Haben die sowenige Adressen?

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